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Wildes Ende in Pinkafeld: Siegendorf gewinnt das Spitzenspiel mit 2:1

In dieser überaus pikanten Begegnung der Burgenlandliga trafen die beiden Verfolger des Spitzenduos aufeinander, weder Pinkafeld noch Siegendorf durften sich einen Ausrutscher leisten, um im Rennen um die Meisterschaft noch minimale Chancen zu haben. Dabei gestaltete sich vor allem der erste Durchgang ausgeglichen mit wenig Torchancen. Eine Systemumstellung nach der Halbzeitpause brachte schlussendlich die Gäste auf die Siegerstraße und lässt sie weiter auf den Meistertitel hoffen. Für Pinkafeld dürfte der Zug in Richtung Tabellenspitze wohl abgefahren sein.

Ein Spiel mit wenig Höhepunkten

An die 400 Zuschauer kamen in das Pinkafelder Stadion, um diese Spitzenbegegnung nicht zu versäumen. Die Spieler beider Teams wirkten von Beginn an engagiert und führten intensive Zweikämpfe. Mal machte Pinkafeld mehr fürs Spiel, mal der ASV. Gemeinsamkeiten hatten die beiden Spitzenteams auch in der Offensive, denn: Nach vorne ging für beide Teams wenig bis gar nichts. Zu oft fehlte es an Mut, Spielwitz und vor allem Präzision vorm und im letzten Drittel. Trotzdem fiel in der 11. Minute der Führungstreffer der Hausherren. Nach einer gelungenen Kombination machte Christoph Saurer ein sehenswertes Tor zur 1:0-Führung für die Heimischen. In der 21. Minute musste Trainer Senft den verletzten Anze Kosnik auswechseln, für ihn kam Hannes Gamperl ins Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff hatten die Einheimischen noch eine Torchance, als es einen Freistoß an der 16-Meterlinie gab, aber Schiedsrichter Markus Kouba ließ die Mauer am Elfmeterpunkt stehen, was rein rechnerisch bei einem Mindestabstand von 9,15 Meter nicht möglich ist. Dieser Freistoß ergab keine Resultats-Veränderung, sodass es mit der knappen 1:0-Führung der Hausherren in die Halbzeitpause ging.

Siegendorf wurde stärker

Nach der Halbzeitpause stellte der Siegendorfer Trainer Kausich das System um, brachte Ivan Kovacec für Bastian Lehner in der 61. Minute ins Spiel und nur drei Minuten später der Ausgleich, Lukas Secco setzte sich gegen die heimischen Abwehrspieler gekonnt durch und es stand 1:1. Nikolasz Ticián Nagy, ein Garant für Pinkafelder Tore, musste in der 71. Minute verletzungsbedingt das Feld räumen, für ihn kam Gábor Hart ins Spiel. In der 74. Minute gab es ein strittiges Tor, war es ein Tormann-Foul oder nicht, auf jeden Fall schoss Alois Höller aus einem Getümmel im Strafraum zur 2:1-Führung für die Gäste ein. Es folgten weitere gute Torchancen, aber Ivan Kovacec und Alois Höller brachten das Leder nicht im Gehäuse der Einheimischen unter. Pinkafeld hatte seinerseits nach Standardsituationen noch Tormöglichkeiten, konnte diese jedoch nicht verwerten. In der Nachspielzeit entluden sich die während des gesamten Spiels aufgeladenen Aggressionen bei den Zuschauern, es kam zu Rangeleien mit einem Siegendorfer Spieler, das Ergebnis waren zwei Rote Karten für Siegendorf, Tin Zeco und Sektionsleiter Harald Mayer mussten vorzeitig das Spielfeld verlassen. Mit diesem Sieg wahrten die Gäste ihre Chance, um den Meistertitel weiterhin mitzuspielen.

Maximilian Senft, Trainer SC Pinkafeld:

„Wir hätten uns einen oder drei Punkte verdient, das 1:2 war eine sehr strittige Situation, war es ein Tormann-Foul oder nicht. Meiner Mannschaft gebührt hoher Respekt für die gezeigte Leistung.“

Die Besten: Klaus-Peter Puhr (M), Christoph Saurer (M).

Marek Kausich, Trainer ASV Siegendorf:

„Wir hatten in der ersten Halbzeit gegen die aggressive Spielweise der Pinkafelder kein Mittel gefunden, in das Spiel zu finden. In der Halbzeitpause haben wir ein bisschen umgestellt, und das hatte sich bewährt, normalerweise hätten wir den Sack aufgrund unserer Torchancen schon früher zumachen müssen, auf jeden Fall war es ein verdienter Sieg meiner Mannschaft.“

Der Beste: Ivan Kovacec (M).

 

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