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Klingenbach zurück in der Spur: 3:0-Sieg in Leithaprodersdorf

Gehöriges Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben erarbeitete sich zuletzt der SV Leithaprodersdorf, als man sich nach schwierigen Wochen mit sechs Punkten aus zwei Partien in der Burgenlandliga eindrucksvoll zurückmeldete. Dementsprechend nachlegen wollte die Benes-Truppe nun auf eigener Anlage gegen den ASK Klingenbach, der seit vier Spielen so gar nicht mehr in die Spur zu finden scheint. Die Gäste zeigten aber eine sehenswerte Vorstellung und fertigten die Hausherren mit 3:0 ab.

Die Gäste übernahmen das Kommando auf dem Spielfeld

Klingenbach spielte von Beginn an offensiven Fußball und tauchte des Öfteren gefährlich vor dem Gehäuse der Einheimischen auf. In der 8. Minute konnte sich der Goalie der Hausherren, Lukas Graser, bei einem Volleyschuss von Maximilian Mad auszeichnen, auch bei einem Heber von Mirza Sejmenovic war er zur Stelle und hielt seinen Kasten sauber. In der 33. Minute entstand dann die 1:0-Führung der Gäste, als ein schön vorgetragener Angriff bei Thomas Klemenschitz landete, der keine Mühe hatte, das Leder im Tor der Hausherren unterzubringen. Kurz vor dem Pausenpfiff leistete Filip Chromy eine perfekte Vorarbeit für Alexander Hofleitner, welcher das Kunstwerk mit der 2:0-Führung vollendete. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt.

Leithaprodersdorf wurde stärker

Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Gäste weiterhin am Drücker und Mirza Sejmenovic erhöhte mit einem sehenswerten Freistoß aus ca. 25 Metern, der direkt im Kreuzeck landete, auf 3:0. Mit der sicheren Führung im Rücken ließen es die Gäste nun ruhiger angehen. Das war das Signal für die Benes-Elf, nun doch am Geschehen teilzunehmen. Sie kam des Öfteren gefährlich vor das Gehäuse der Gäste, vornehmlich mit Standards, ohne dabei aber ein zählbares Ergebnis zu erzielen.

Stimmen zum Spiel

Peter Benes, Trainer SV Leithaprodersdorf:

„In der ersten Halbzeit war Klingenbach viel aggressiver, bissiger und laufstärker, meine Mannschaft hat den Kampf nicht angenommen, meine Offensivabteilung war überhaupt nicht auf dem Spielfeld vorhanden. Die beiden Gegentore haben wir über die linke Seite bekommen, das war am heutigen Tag mit der verletzungsbedingten Umstellung der Defensive unsere Achillesferse. In der zweiten Halbzeit haben wir dann weitaus besser gespielt und hatten auch unsere Torchance, die wir leider nicht nutzen konnten. In Summe war es ein gebrauchter Abend und ein verdienter Sieg der Klingenbacher.“

Wolfgang Hatzl, Trainer ASK Klingenbach:

„Wir haben 60 Minuten lang eine hervorragende Leistung gezeigt und haben bis zu diesem Zeitpunkt das Spiel eindeutig dominiert und haben verdient geführt. Danach hat meine Mannschaft einen Gang zurückgeschaltet und die Hausherren sind besser ins Spiel gekommen. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden, ihr gebührt ein großes Pauschallob.“

Der Beste: Filip Chromy (V)