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Ungefährdeter Heimerfolg: Pinkafeld besiegt Oberpetersdorf/Schwarzenbach mit 4:1

Den Kontakt zum Führungstrio in der Burgenlandliga haben die Pinkafelder aufgrund ihrer beiden letzten Pleiten schon verloren, nun hieß es für die Senft-Elf, Rang vier zu verteidigen. Den Kontakt zum rettenden Ufer hat Tabellennachzügler FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach bereits verloren. In der letzten Saisonphase müssen jetzt endlich Punkte her, um den drohenden Abstieg doch noch irgendwie abzuwenden. Gegen die erstarkten Pinkafelder waren die Gäste auf verlorenem Boden und mussten eine 1:4-Niederlage einstecken.

Offensive Hausherren

Die Hausherren begannen so, wie man es von ihnen erwartet hatte, es wurde eine Offensive in Richtung gegnerisches Tor gestartet, die bereits in der 8. Minute fruchtete, nach einer Flanke von Christoph Saurer kam Patrick Bürger zum Ball und konnte in Goalgetter-Manier verwandeln. Die Hausherren drängten weiter und nur sieben Minuten später das 2:0, als ein hoher Ball in den Strafraum der Auswärtigen geflogen kam, Martin Aus Der Schmitten war zur Stelle und netzte ein. Die Auswärtigen bemühten sich redlich, hatten durch Domab Sapi die Chance zum Anschlusstreffer zu kommen, aber er konnte den Goalie der Heimischen, Andreas Diridl, nicht überwinden. In der 29. Minute krachte ein Knaller von Christoph Saurer an die Latte, erfolgreicher war wiederum Patrick Bürger, der in der 37. Minute mit einem platzierten Schuss auf 3:0 erhöhte. Mit diesem Zwischenergebnis wurden die Seiten gewechselt.

Blitztor der Heimischen

Kaum hatte Schiedsrichter Jozo Katava die Partie wieder angepfiffen, klingelte es im Kasten der Gäste, Patrick Bürger kam nach einem weiten Pass zum Ball und schaffte es bei seinem dritten Tor den Keeper der Gäste zu überlupfen und auf 4:0 zu erhöhen. Mit diesem Vorsprung im Rücken ließen es die Heimischen ruhiger angehen, somit kamen die Gäste besser ins Spiel. In der 53. Minute dann der erste Treffer der Schmidt-Elf, Rastko Rastoka zog aus rund 20 Metern ab, sein wuchtiger Schuss landete in der linken unteren Ecke des Gehäuses der Hausherren zum 1:4. In der Folge gab es noch Torchancen auf beiden Seiten, die aber zu keinem weiteren Treffer führten.

Stimmen zum Spiel

Christian Haselberger, Co-Trainer SC Pinkafeld:

„Die erste Halbzeit war meiner Meinung nach okay, wir haben die Tore zu einem richtigen Zeitpunkt gemacht und waren bei Standards enorm gefährlich. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas nachgelassen, aber unser Sieg war nicht gefährdet und wir haben wieder drei Punkte gewonnen.“

Der Beste: Patrick Bürger (ST)

Markus Schmidt, Trainer FSG Oberpetersdorf/Schwarzenbach:

"Unsere Personaldecke ist so dünn, dass ich in der ersten Halbzeit einen Spieler einsetzen musste, der bereits in der Reserve gespielt hat. Aber im Großen und Ganzen haben wir uns wacker geschlagen, haben das Spiel teilweise offen gestaltet, haben aber wie schon in Horitschon völlig unnötige Tore bekommen."