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Klingenbach ist nicht zu stoppen: 2:1-Sieg gegen Ritzing

Die wiedererstarkten Klingenbacher erwarteten den unmittelbaren Tabellennachbarn SC Ritzing zum Duell in der Burgenlandliga im heimischen Grenzstadion und wollten ihren Flow fortsetzen. Es wurde eine spannende, ausgeglichene Partie, in der die Hausherren durch ein Last-Minute-Tor mit 2:1 siegten. Es war ein glücklicher Sieg der Hatzl-Elf, dem Spielverlauf nach wäre ein Remis gerecht gewesen. Mit diesem Erfolg rücken sie dem Viertplatzierten Pinkafeld gehörig auf die Pelle.

Die Hausherren begannen stark

In der Anfangsphase der Begegnung erspielten sich die Hausherren eine Überlegenheit und hatten bereits in der 6. Minute eine Torchance, als Mario Hartmann den Ball zu Alexander Hofleitner spielte und der knapp am Gehäuse der Gäste vorbeischoss. Es folgten weitere Halb-Chancen der Hausherren, aber die Gäste aus Ritzing verteidigten geschickt und lauerten auf Konter. Tore waren in der ersten Halbzeit Mangelware, sodass mit dem torlosen Remis die Seiten gewechselt wurden.

Offene Partie in der zweiten Halbzeit

In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich eine offene Partie, die Gastgeber waren bei Standards gefährlich, die Gäste beim Kontern. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass die 1:0-Führung der Hausherren in der 68. Minute aus einem Freistoß resultierte, der Spezialist für Freistöße, Mirza Sejmenovic, schnappte sich das Leder - sein platzierter Schuss schlug wie eine Bombe im Gehäuse der Gäste ein. Aber die Furtner-Truppe ließ sich nicht lange bitten, nur zwei Minuten später bekam der in der Halbzeit eingewechselte Lazar Cvetkovic nach einer gelungenen Kombination vor der Strafraumgrenze den Ball zugespielt und seine Granate schlug ins Kreuzeck des Gehäuses der Heimischen ein. Beide Mannschaften steckten nicht zurück, jede wollte den Siegestreffer erzielen. In der Nachspielzeit waren die Hausherren die Glücklicheren, als ein Corner bei Alexander Hofleitner landete und der zum 2:1-Endstand einnetzte.

Stimmen zum Spiel

Wolfgang Hatzl, Trainer ASK Klingenbach:

„Es war ein glücklicher, aber ein Sieg des Wollens meiner Mannschaft. Wir waren in der ersten Spielhälfte die bessere Mannschaft mit mehr Ballbesitz, aber an der Strafraumgrenze gingen uns die Ideen aus. In der zweiten Halbzeit war es eine offene Partie mit einem guten Ende für uns.“

Die Besten: Jakub Valek (V), Alexander Hofleitner (V), Mirza Sejmenovic (ST)

Josef Furtner, Trainer SC Ritzing:

„Es ist bitter, wenn man in der Nachspielzeit einen Treffer erhält, der die Niederlage besiegelt hat, ein Remis wäre ein gerechter Ausgang der Begegnung gewesen. Aber so ist nun mal der Fußball.“

Die Besten: Armin Pester (V), Martin Steiner (V)