Vereinsbetreuer werden

Couragiertes Auftreten von Horitschon wird nicht belohnt: 2:4-Niederlage in Pinkafeld

Nach dem Achtungserfolg am letzten Wochenende beim 1:1-Remis in Oberwart hat der SC Pinkafeld seine kommende Hausaufgabe gewissenhaft erledigt. Auf eigener Anlage setzte man sich in der Burgenlandliga gegen den ASK Horitschon mit 4:2 durch und festigte damit den vierten Tabellenrang. Die Gäste zeigten in der zweiten Halbzeit einen ausgezeichneten Fußball, belohnten sich aber nicht mit Toren und mussten mit einer Niederlage die Heimreise antreten.

Frühes Tor für die Gäste

An die 220 Zuschauer waren in die Meisterfrostarena gepilgert und wurden mit einer torreichen Begegnung belohnt. Bereits in der 6. Minute brachte David Gräf die Gäste in Führung, als er einen Abpraller zum 1:0 einnetzte. Die Chance auf 2:0 für seine Mannschaft zu erhöhen hatte Sebastian Trenkmann, aber er konnte das Leder nicht im Tor der Einheimischen unterbringen. In der 19. Minute kam dann die Antwort der Hausherren, Mate Bela überraschte den erst 15-jährigen Debütanten Clemens Spanitz im Tor der Auswärtigen mit einem Weitschuss - schon stand es 1:1. Fünfzehn Minuten später enteilte Jura Stimac nach einem weiten Pass zwei Horitschoner Akteuren, zuerst wurde er durch den herauslaufenden Goalie Clemens Spanitz auf die rechte Seite abgedrängt, von wo er dann den Ball zur 2:1-Führung ins lange Eck schoss. In der 40. Minute verwandelte Christoph Saurer einen fragwürdigen Strafstoß souverän und erhöhte auf 3:1. Mit diesem Ergebnis wurden dann die Seiten gewechselt.

Horitschon mit Einbahnfußball Richtung Tor der Einheimischen

In der 60. Minute fiel der Anschlusstreffer für die Gäste: Eine Flanke von der rechten Seite knallte David Gräf mit seinem Doppelpack aus wenigen Metern ins Pinkafelder Tor zum 2:3. Es spielten sich nun turbulente Szenen im Strafraum der Heimischen ab, unter anderem eine Serie von sechs Cornern in Folge. Die Hausherren hatten mit Andreas Diridl den Turm in der Schlach, der seinen Kasten vor weiteren Treffern sauber hielt. In der Nachspielzeit erzielte Martin Aus Der Schmitten aus einem Konter das 4:2 für die Senft-Elf.

Stimmen zum Spiel

Maximilian Senft, Trainer SC Pinkafeld:

„Es war ein mutiger Auswärtsauftritt von Horitschon, wir hätten zu Beginn der 2. Halbzeit mit dem 4:1 den Sack zumachen müssen. Andreas Diridl hat uns in der zweiten Halbzeit mit seinen großartigen Paraden am Leben erhalten: Ein Spruch von Christoph Saurer: 'Ein Pferd springt nur so hoch, dass es Millimeter über das Hindernis kommt' und das hat heute meine Mannschaft gemacht. Wir haben die drei Punkte geholt und können damit zufrieden sein.“

Der Beste: Andreas Diridl

Joel Putz, sportlicher Leiter ASK Horitschon:

„In der ersten Halbzeit war es meiner Meinung nach eine ausgeglichene Partie, wir haben unsere Torchancen nicht genutzt, in der zweiten Halbzeit haben wir umgestellt und es war dann ein Einbahnfußball Richtung Pinkafelder Tor, aber wie schon in der ersten Halbzeit, konnten wir die Vielzahl an Tormöglichkeiten nicht verwerten. Nach dem 2:3-Anschlusstreffer haben wir alles nach vorne geworfen und in der Nachspielzeit aus einem Konter das 2:4 kassiert. Wir haben uns für die gute Leistung leider nicht belohnt.“

Die Besten: David Gräf (M), Jan Kovacs (M)