Vereinsbetreuer werden

Güssing mit glücklichem 1:1-Remis gegen Oberwart

Für den SV Klöcher Bau Oberwart ist bereits das erste Spiel gegen den SV Güssing in dieser neuen Saison in der Burgenlandliga von großer Bedeutung. Wie präsentiert man sich nach dem mäßigen Abschneiden in der Frühjahrssaison und dem Ausscheiden im Landescup gegen einen unterklassigen Verein zum Auftakt der Meisterschaft im VULCOLOR-Stadion Güssing? Die Hausherren können befreit ohne Druck aufspielen, die Hotwagner-Elf muss gewinnen, um die neue Saison souverän zu beginnen.

Mäßiger Beginn beider Mannschaften

In den ersten zwanzig Minuten neutralisierten sich beide Mannschaften, wobei die Gäste mehr Initiative zeigten, aber kaum in die Nähe des Strafraumes der Hausherren kamen. Das erste Ausrufezeichen setzte Thomas Herrklotz, der mit einem scharfen Schuss von der Strafraumgrenze Goalie Nico Graf testete. Fünf Minuten später, in der 20. Minute, gab es eine Standardsituation in der Mitte der Spielhälfte der Heimischen, Dominik Sperl zirkelte den Ball gekonnt auf Adam Peter Woth, eine Drehung, ein Schuss und es stand 1:0 für Oberwart. Die Gäste dominierten weiterhin das Spiel, ohne allerdings einen weiteren Torerfolg verbuchen zu können. Somit wurden mit der knappen 1:0-Führung der Gäste die Seiten gewechselt.

Fragwürdiger Elfmeter

In der Halbzeitpause stellten die Einheimischen ihr System um und kamen nun besser ins Spiel, ohne die Auswärtigen aber entscheidend gefährden zu können. Was den Gästen fehlte, war ein weiteres Tor, somit kam es in der 82. Minute zur spielentscheidenden Situation: Roman Rasser tankte sich in den Strafraum der Auswärtigen durch, es kam zum Duell Stürmer gegen Goalie und zur Überraschung vieler Zuschauer zeigte Schiedsrichter Bernhard Luef auf den Punkt. Diese Gelegenheit ließ sich der Goalgetter der Güssinger nicht entgehen und verwandelte den Penalty souverän zum 1:1-Ausgleich, was zugleich der Endstand war.

Stimmen zum Spiel

Christoph Herics, Trainer SV Güssing:

„Es war für uns ein absolut gewonnener Punkt, die Oberwarter haben das Spiel über 90 Minuten diktiert. In der zweiten Halbzeit haben wir uns auf die Spielweise der Gäste besser eingestellt und kamen durch einen Elfmeter zu diesem glücklichen Punktegewinn. Das Glück war uns heute hold, welches wir uns auch erarbeitet hatten.“

Peter Lehner, Koordinator Sport SV Klöcher Bau Oberwart:

„Meine Mannschaft hat heute eine Superreaktion auf das Cup-Spiel gegen Tobaj gezeigt, war während der gesamten Spielzeit spielbestimmend und hat es leider verabsäumt, das 2:0 zu erzielen, die Torchancen dazu waren vorhanden. In der 82. Minute hat Schiedsrichter Bernhard Luef dermaßen ins Spiel eingegriffen, was ein Skandal war. Wir sind um zwei Punkte betrogen worden und die Mannschaft ist für ihre hervorragende Leistung nicht belohnt worden.“