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Titelaspirant Parndorf ringt Markt Allhau mit Glück nieder

Der UFC Markt Allhau empfing am Freitagabend in der Burgenlandliga den SC/ESV Parndorf 1919. Parndorf ging als Favorit in diese Begegnung, am Ende gab es einen knappen 3:2-Sieg für die Hafner-Elf, die damit ganz nach Wunsch in die Saison startet. Das Spiel wurde bis auf die ersten 25 Minuten weitgehend auf Augenhöhe geführt, Markt Allhau schlug sich tapfer, am Ende aber reichte es gegen den zu starken Gegner nicht ganz.

Früher Treffer für Parndorf

Von Beginn an nahmen die Gäste aus Parndorf das Heft in die Hand, spielten gefällige Aktionen und wurden bereits in der 7. Minute mit dem 1:0 belohnt, als Kevin Weingrill einen Kracher aus ca. 20 Metern losließ, der zur Führung im Kasten der Einheimischen einschlug. Der Sturmlauf der Gäste ging weiter: David Dornhackl legte einen Stanglpass zu Dominik Puster, der keine Mühe hatte, das Leder zur 2:0-Führung einzuschieben (27.). Aber die Hausherren ließen sich nicht entmutigen und kamen in der 34. Minute nach einer weiten Flanke von Belmin Bevab durch Antun Grozdek zum 1:2-Anschlusstreffer. Mit der knappen Führung der Gäste wurden die Seiten gewechselt.

Hausherren waren nun ebenbürtig

In der zweiten Halbzeit – kaum war das Spiel wieder angepfiffen – klingelte es erneut im Kasten der Auswärtigen: Antun Grozdek versenkte einen Freistoß im Gehäuse der Gäste zum 2:2-Ausgleich. In der 65. Minute war Dominik Puster nach einer Flanke mit dem Kopf zur Stelle und es hieß 3:2 für Parndorf. In den letzten 25 Minuten versäumten die Auswärtigen es, einen Treffer nachzulegen, somit mussten sie bis zum Abpfiff um den Sieg zittern.

Stimmen zum Spiel

Ewald Musser, Pressesprecher UFC Markt Allhau:

„Wir haben den Start komplett verschlafen, sind bald mit 0:2 hintengelegen, haben uns aber nach einer Systemumstellung brav zurückgekämpft und den Ausgleich erzielt. In Summe gesehen war Parndorf die doch reifere Mannschaft und hat die Punkte mitgenommen.“

Simon Knöbl, Sportkoordinator SC/ESV Parndorf 1919:

„Die ersten 30 Minuten waren wir so, wie man es sich vorstellt, spielerisch und läuferisch sehr gut, haben fast alle Zweikämpfe gewonnen und keinen Torschuss zugelassen. Nach dem Anschlusstreffer haben wir ein wenig den Plan verloren, wurden vorsichtig und wollten keine Fehler machen. Nachdem wir in der zweiten Halbzeit wieder in Führung gegangen sind und nicht auf 4:2 erhöht haben, mussten wir bis zum Schlusspfiff um die drei Punkte zittern.“