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Sankt Margarethen beweist Moral und feiert ersten Sieg

Am Samstagabend kam es in der Burgenlandliga zum Duell zwischen dem SV Sankt Margarethen und dem ASK Horitschon. Im direkten Aufeinandertreffen hofften beide Vereine auf den ersehnten ersten Sieg. Es gab keinen Favoriten in diesem Spiel. Es entwickelte sich eine offene Partie, in der die Hausherren mit dem 2:1-Sieg das bessere Ende für sich hatten.

Gäste waren spielbestimmend

Die Auswärtigen waren von Beginn weg darauf fokussiert, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen zu lassen, was ihnen in der Anfangsphase des Spieles auch teilweise gelang. In der 17. Minute machte sich die Neuerwerbung Márk Szileszki ab der Mittellinie allein auf die Reise Richtung Tor der Hausherren und erzielte die 1:0-Führung für die Leser-Truppe. In der Folge hatte Manuel Baumgartner die Möglichkeit, auf 2:0 zu erhöhen, des Weiteren wurde ein gut vorgetragener Angriff durch einen unberechtigten Pfiff wegen angeblichen Abseits gestoppt. Bei den Hausherren war aufgrund des Gegentores der Faden gerissen, es gab bis zum Pausenpfiff keine schönen Kombinationen. Mit der knappen 1:0-Führung für die Leser-Truppe wurden die Seiten gewechselt.

Sankt Margarethen wurde von Minute zu Minute stärker

In der zweiten Halbzeit kamen die Hausherren besser ins Spiel und erspielten sich eine leichte Überlegenheit. In der 53. Minute tankte sich Ernest Grvala nach einer super Vorarbeit von Lukas Heinicker in Arjen Robben-Manier in den Strafraum der Auswärtigen hinein und schloss diese Aktion mit einem Knaller ins Kreuzeck zum 1:1-Ausgleich ab. Anschließend hatten die Auswärtigen mehrere hochkarätige Torchancen, Martin Gosztola und Márk Szileszki vergaben diese Möglichkeiten jedoch. In der 78. Minute fiel dann die Entscheidung: Der gerade zuvor eingewechselte Tobias Steiner schloss eine schöne Aktion von der rechten Seite mit einem fulminanten Schuss zum 2:1-Siegestor ab.

Stimmen zum Spiel

Franz Lederer, Trainer SV Sankt Margarethen:

„Bis zum Gegentor waren wir das Team, welches dominiert hat, im letzten Drittel haben wir jedoch schlechte Entscheidungen getroffen und kamen zu keinen Abschlüssen. Nach dem 1:1-Ausgleich spielte Horitschon auf Zeit, aber wir sind für unsere unermüdlichen Anstrengungen mit dem 2:1-Siegestreffer belohnt worden. Ein guttuender Dreier für die Mannschaft und den Verein.“

Wilhelm Leser, Trainer ASK Horitschon:

„Wir sind, wie schon in Schattendorf, gut in die Partie gestartet und haben das Spiel im Griff gehabt. In der zweiten Halbzeit war Sankt Margarethen überlegen, wir hatten aber die besseren Torchancen, welche wir leider nicht genutzt haben und darum stehen wir wieder mit leeren Händen da.“