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Klingenbach nicht zu stoppen: 3:1-Sieg gegen Rudersdorf

Am Samstagnachmittag kam es in der Burgenlandliga zum Duell zwischen dem ASK Klingenbach und dem Aufsteiger USVS Hausbauführer Rudersdorf. Die Vorzeichen zu diesem Spiel waren klar definiert: Klingenbach benötigte einen Dreier, um weiterhin an der Spitze der Liga mitzumischen, die Gäste aus Rudersdorf brauchten jeden Punkt wie das tägliche Brot, um nicht dauerhaft im Tabellenkeller zu verweilen. Die Gäste wehrten sich lange gegen die drohende Niederlage, mussten aber dann mit leeren Händen die Heimreise antreten.

Rudersdorf begann stark

Zur Überraschung aller anwesenden Zuschauer waren es die Gäste, die sofort das Spiel in die Hand nahmen und die Hausherren gehörig unter Druck setzten. Den ersten Warnschuss für die Hausherren gab es in der 21. Minute, als Goalie Stefan Schuller eine Torchance der Gäste zunichtemachte. Aber zwei Minuten später war es dann so weit: Ein kluger Pass in die Tiefe von Fabian Wonisch erreichte Tobias Kirisits, der keine Mühe hatte, zur 1:0-Führung für die Gäste einzuschießen. Nun griffen die Hausherren stärker in das Spiel ein, Frantisek Lady traf nur den Pfosten, aber in der 31. Minute war es Goalgetter Alexander Hofleitner, der per Handelfmeter den Ausgleich erzielen konnte. Es folgten weitere gute Tormöglichkeiten für die Hatzl-Elf, aber Thomas Klemenschitz, Alexander Hofleitner und Philipp Grafl konnten diese nicht nutzen. Somit wurden mit dem 1:1-Remis die Seiten gewechselt.

Führung für die Hausherren

In der 48. Minute wurde ein Freistoß von Alexander Hofleitner abgefälscht, sodass der Tormann der Gäste nur kurz abwehren konnte, worauf Frantisek Lady zur 2:1-Führung der Heimischen abstaubte. Anschließend gab es Torchancen für Hüben wie Drüben, wobei die Hausherren den größeren Anteil davon hatten. Diese brachten aber keine Resultatsveränderung. In der 70. Minute schickte Schiedsrichter Naim Maxharri den Rudersdorfer Alexander Zugschwert wegen einer Torchancenverhinderung mit der glatt-roten Karte vorzeitig zum Duschen. In der Nachspielzeit war es wieder „Mister Penalty“ Alexander Hofleitner, der seinen zweiten Elfmeter sicher zum 3:1-Endstand verwandelte.

Stimmen zum Spiel

Wolfgang Hatzl, Trainer ASK Klingenbach:

„Das Spiel war spannender als gewünscht. In der ersten Halbzeit hat uns Rudersdorf das Leben sehr schwer gemacht, in der zweiten Halbzeit haben wir uns selbst das Leben schwer gemacht. Aufgrund unserer Vielzahl an Torchancen hätten wir höher gewinnen müssen, aber unser Sieg war verdient.“

Alfred Horvath, Trainer USVS Hausbauführer Rudersdorf:

„Wir sind ausgezeichnet in die Partie gestartet, haben 30 Minuten lang gut gearbeitet und sind verdient in Führung gegangen. Nach unserer Führung ist es uns nicht gelungen, den Druck weiter aufrechtzuerhalten und Klingenbach ist stärker geworden. Das ist das Grün hinter den Ohren meiner Jungs, dass sie nicht für 90 Minuten einen Druck aufrechterhalten können.“