Von den Titelaspiranten bis zu den Abstiegskandidaten Teil I

Die Frühjahrsaison in der Burgenlandliga verspricht Spannung sowohl im Kampf um den Meistertitel wie auch um den Klassenerhalt, obwohl wahrscheinlich nur zwei Mannschaften den Aufstieg in die Regionalliga Ost unter sich ausmachen werden. Mehr Dramatik verspricht der Abstiegskampf, denn ab Tabellenplatz neun kann es jede Mannschaft treffen, fünf Punkte Vorsprung sind schnell aufgebraucht und auf einmal befindet man sich dort, wo man eigentlich nicht hinwollte.

Für viele Trainer ist der ASV Siegendorf der Aufstiegsaspirant Nummer eins

Ein glückliches Händchen hatten die Verantwortlichen des ASV Siegendorf, als sie nach der 6. Runde einen Trainertausch vornahmen und Josef Kühbauer als Trainer installierten, es folgten neun Siege, ein Remis und der Tabellenplatz eins. Nun hat man sich in der Winterpause mit einem sogenannten Kapazunder verstärkt, man holte Philipp Prosenik vom Floridsdorfer AC zur Verstärkung der ohnehin nicht schusslahmen Sturmreihe. Nachdem für Präsident Peter Krenmayr das letzte Jahr das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte war, könnte in diesem Jahr mit dem Aufstieg in die Regionalliga Ost das Tüpfchen auf dem I sein.

Der FC Deutschkreutz hatte ab der 10. Runde die Tabellenführung übernommen und man marschierte im Gleichschritt mit dem Tabellenzweiten Siegendorf zur Herbstmeisterschaft. Im Schlagerspiel vor der Winterpause gegen Siegendorf zog man den Kürzeren und musste die Tabellenführung abgeben. Mit fünf Neuzugänge und drei Abgänge liegt man im Mittelfeld der Transferaktivitäten in der Burgenlandliga, man darf gespannt sein, wie sich der FC im Frühjahr präsentieren wird.

Überrascht war der ASKÖ Kohfidisch von der guten Platzierung in der Herbstsaison, hatte doch niemand diesen sportlichen Erfolg erwartet, der auf dem 3. Tabellenplatz der Hinrunde endet. Zwei Abgänge, keine Zugänge zeigt an, dass man mit der Leistung der Kampfmannschaft vollauf zufrieden ist

Der SV Leithaprodersdorf war einer der Vereine in der Burgenlandliga, der weder einen Neuzugang noch einen Abgang zu verzeichnen hatte, was für ein harmonisches Mannschaftsklima rund um Trainer Peter Benes spricht. Man hat zwar die meisten Tore in der Liga geschossen, ob das für einen Vierkampf an der Tabellenspitze reichen wird, bleibt abzuwarten..

Auf dem Transfermarkt vollzog der SC Ritzing einen Austausch der Legionäre, sieben Abgänge stehen vier Zugänge gegenüber, man will offensichtlich die eklatante Heimschwäche mit nur zwei Siegen ablegen und dem heimischen Publikum wieder Erfolge bieten.

Der SC/ESV Parndorf hatte einen nicht allzu guten Start in der Burgenlandliga, der Absteiger hatte sich mehr erwartet. Trotzdem war man auf dem Transfermarkt nicht aktiv, Trainer Paul Hafner vertraut seiner jungen Mannschaft und er hofft, dass sich zu Beginn der Rückrunde das Lazarett gelichtet hat und er mit einer kompletten Kampfmannschaft starten kann und der erhoffte Platz unter die Top vier erreicht werden kann.

Für den SC Bad Sauerbrunn gab es in der Winterpause Aktivitäten auf dem Transfermarkt, man holte drei Neuzugänge und verabschiedete sich von drei Spielern. Auf dem Wunschzettel für das Frühjahr steht: Von Verletzungen verschon bleiben, den Tabellenplatz beibehalten und wenn es geht, einen der sogenannten Großen zu ärgern.

Der SC Pinkafeld hatte die Hinrunde mit Höhen und Tiefen absolviert, es hat keine konstante Leistung gegeben, fünf Neuzugängen stehe drei Abgänge gegenüber und für die Frühjahrsaison erwartet man einen Platz in den Top 5

Der letzte Platz im Mittelfeld ging an die SpG Oberwart/Rotenturm, deren Erwartungen vor der Saison weitaus größer waren. Mit Christian Zach als neuen Trainer und mit Neuzugang Nico Binder als Torgarant will man im Frühjahr durchstarten und das Feld von hinten aufrollen.

 

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