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SC Pinkafeld auch im Cup nicht zu stoppen

In der Begegnung zwischen dem USV Rudersdorf und dem SC Herz Pinkafeld ging es nicht nur um den Aufstieg ins Viertelfinale des Raiffeisen Cup, für beide Mannschaften war es zugleich auch die Generalprobe für den bevorstehenden Rückrundenstart der II. Liga Süd. Nach der 0:2-Meisterschaftsniederlage im Herbst liebäugelte die Mannschaft von Trainer Rudolf Zink insgeheim damit, dem Ligaprimus zumindest im Cup ein Bein stellen zu können. Die Rudersdorfer begegneten dem Herbstmeister lange Zeit auch auf Augenhöhe, mussten sich letztendlich aber klar geschlagen geben.

 

3 Tore und 2 Aluminiumtreffer

Nach einer schwierigen Vorbereitung taten sich beide Mannschaften zunächst sehr schwer, bereitete den Teams die Umstellung von Kunst- auf Naturrasen einige Probleme. So bekamen die rund 150 Besucher zwar eine ausgeglichene, aber auf mäßigem Niveau stehende Partie zu sehen. Nachdem Pinkafelds Thomas Horvatits am Aluminium gescheitert war, brachte der Top-Torjäger der Liga den Favoriten in Front. Nach einem Distanzschuss konnte Rudersdorf-Schlussmann Walter Wolf den Ball nicht festhalten, Jose Alex de Paula war zur Stelle und staubte zum 0:1 ab. Kurz darauf beinahe der Ausgleich, ein Schuss von Dorian Zoccali klatschte aber nur an die Stange. Wenig später die vermeintliche Vorentscheidung, als ein Schuss von Marc Kerschbaumer von Sascha Klucsarits unglücklich zum 0:2 abgefälscht wurde. Kurz vor der Pause schöpfte die Zink-Elf mit dem Anschlusstreffer von Imre Jeger zum 1:2-Halbzeitstand wieder Hoffnung.

 

Entscheidung kurz nach der Pause - 15-Jähriger setzt Schlusspunkt

Auch im zweiten Durchgang blieb die Partie zunächst offen, die Pinkafelder holten aber bereits in der Anfangsphase zum entscheidenden Schlag aus. Wieder war es de Paula, der mit einem Schuss von der Strafraumgrenze auf 1:3 stellte. Keine zehn Minuten später fiel durch Kerschbaumer die endgültige Entscheidung. Mit diesem Treffer war das Match entschieden und die Luft heraußen. Kurz vor dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Boskovski sorgte ein großes Talent für ein Highlight. Der im Winter aus Hartberg gekommede 15-jährige Peter Schützenhöfer kam zehn Minuten nach seiner Einwechslung an den Ball, schaute kurz auf und versenkte das Leder überlegt zum 1:5-Endstand im Eck. In knapp zwei Wochen messen beide Mannschaften in der 19. Meisterschaftsrunde in Rudersdorf erneut die Kräfte.

 

Harald Windhaber, Sektionsleiter SC Pinkafeld:
"Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen und vor der Meisterschaft noch einmal Selbstvertrauen tanken. Auch wenn die Partie auf einem eher mäßigen Niveau stand, war das Match in der ersten Halbzeit völlig ausgeglichen. Mit dem 4:1 war kurz nach der Pause dann alles klar. Wir freuen uns über den Sieg in einem Pflichtspiel und hoffen auf einen ebenso positiven Rückrundenstart. Auch wenn wir auf eigenem Platz spielen, wird es am Samstag im Derby gegen Verfolger Wiesfleck alles andere als einfach."

 

Günter Schlenkrich

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