Cup

SV Heiligenkreuz: Cup-Aus gegen Regionalligisten

Nach einem überraschenden 3:1-Erfolg in der Auftaktrunde gegen Burgenlandliga-Tabellenführer Neuberg kam für den SV Heiligenkreuz in der 2. Runde des Raiffeisen Cup das Aus. Der Tabellenachte der II. Liga Süd musste sich auf eigener Anlage nach einer respektablen Leistung Regionalligist SC Ritzing mit 0:2 geschlagen geben. Während die Sitzwohl-Elf sich nun voll auf die Meisterschaft konzentrieren kann, konnten die Ritzinger ihre gute Form aus der Liga bestätigen und ins Viertelfinale einziehen.

 

Sitzwohl-Elf hält dagegen

Die Hausherren hielten in der ersten Hälfte sehr gut mit und machten den optisch klar überlegenen Ritzingern das Leben schwer. Die Mannschaft von Trainer Martin Sitzwohl verteidigte tadellos und leistete sich in den ersten 45 Minuten keinen Fehler. Natürlich beherrschte der Regionalligist das Geschehen, war klar feldüberlegen und versuchte die Heimischen unter Druck zu setzen, jedoch gelang es der Sitzwohl-Elf das Spiel des Gegners zu zerstören, kam es im ersten Durchgang zu keiner zwingenden Torchance der Gäste.

 

Ritzing glänzt durch Effektivität

Umso länger das Spiel andauerte, desto mehr war ein Klassenunterschied zu erkennen. Und gleich mit der ersten nennenswerten Tormöglichkeit erzielte der Regionalligist das 0:1. Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte fuhr die Djulic-Elf einen schnellen, sehenswerten Konter über die rechte Seite und Mario Glogowatz brachte seine Mannschaft nach einem präzisen Stanglpass in Führung. Heiligenkreuz machte aber nicht auf und verteidigte weiterhin auf hohem Niveau, sodass Ritzing den Sack vorerst nicht zumachen konnte.

Doch zwölf Minuten vor Schluss gelang dem Drittletzten der Regionalliga Ost das entscheidende 0:2 - und das mit der zweiten echten Torchance. Wieder setzten sich die Gäste über rechts durch und der Kroate Miliam Guerrib netzte nach einer Flanke trocken ein. Das war sogleich der Schlusspunkt dieser Partie. Der SV Heiligenkreuz hatte zwar über 90 Minuten keine einzige Torchance und konnte den Gegner auch nie in Bedrängnis bringen, die Sitzwohl-Elf ließ jedoch auch nur sehr wenige Möglichkeiten des Favoriten zu und machte dem SC Ritzing das Leben schwer.

 

Martin Sitzwohl, Trainer SV Heiligenkreuz:
,,Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft, die sich gegen einen starken Gegner über weite Strecken zu helfen wusste und bis zum Schluss gekämpft hat.“

 

Christopher Ivanschitz

 

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