Der LASK hat am heutigen Sonntag gegen die Admira nichts anbrennen lassen und einen ungefährdeten 4:0-Heimsieg gefeiert. Fast schon standesgemäß köpfelte Trauner nach einer Michorl-Ecke zum 1:0 ein. Johannes Eggestein erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 2:0, ehe Reinhold Ranftl mit einem herrlichen Schlenzer ins linke Kreuzeck auf 3:0 stellte. Für den 4:0-Endstand sorgte Lukas Grgic mit seinem zweiten Saisontor. 

Dominik Thalhammer sieht Verbesserungspotenzial 

Dominik Thalhammer zeigte sich mit dem Resultat sehr zufrieden, wenngleich er im spielerischen Bereich Verbesserungspotenzial sieht: „Es war ein ordentliches Spiel mit einigen Optimierungsmöglichkeiten von unserer Seite. Wir hatten in der ersten Halbzeit nicht den Tiefgang, der notwendig war. Ich denke, es waren viele positive Dinge dabei, aber wir können im dritten Slot noch besser werden“, betonte der LASK-Coach bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.

Lukas Grgic stimmte zu: „Es war nicht das perfekte Spiel von uns. Wir haben gewusst, dass es ein harter Kampf wird, aber wir haben bewiesen, dass wir der Herr im Ring sind“, so der Torschütze zum 4:0-Endstand. Auf die Frage von Ligaportal-Reporter Herbert Pumann, ob der Sieg auch dem schwerverletzten Marko Raguz gewidmet wird, antwortete Grgic: „Natürlich wollten wir auch für ihn das Spiel gewinnen, weil er menschlich und sportlich ein wichtiger Spieler für uns ist“, so der 25-Jährige. 

Admira-Trainer Damir Buric war mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit zufrieden. In der zweiten Halbzeit habe man aber „individuelle Fehler gemacht. Dann ist es schwer, das zu korrigieren und es geht auch der Glaube an sich selbst verloren“, bekräftigte der Admira-Coach. Der LASK sei „auf einem anderen Niveau“ als die Admira.

Zudem haderte der Kroate mit den vielen Ausfällen (gleich neun im heutigen Spiel) sowie mit den Schiedsrichterentscheidungen in den letzten Wochen. „Im Moment kriegen wir die volle Breite“, untermauerte Buric, der nun in der Länderspielpause etwas durchschnaufen kann.

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von Ligaportal, Foto: Harald Dostal/fodo.media