Unerwartet schwer hat sich der FK Austria Wien am Donnerstagabend im Hinspiel der Qualifikation für die UEFA Conference League getan. Die Veilchen mühten sich zu Hause gegen den isländischen Klub Breidablik zu einem 1:1-Remis. Marco Djuricin, der die Austria in der ersten Halbzeit in Führung brachte, fand nach dem Spiel deutliche Worte und kritisierte auch Cheftrainer Manfred Schmid. 

"Das war einfach gar nichts heute. Breidablik war einfach stärker. Wir haben es sehr schwach gespielt, ich bin enttäuscht", so der Stürmer im Gespräch mit dem ORF. Seine Auswechslung nach einer Stunde konnte der 28-Jährige überhaupt nicht nachvollziehen: "Ich habe jetzt zwei Spiele gemacht, habe zwei Tore geschossen und bin zwei Mal nach 60 Minuten ausgewechselt worden. Das passt mir natürlich auch nicht", lautete die Kritik an Coach Manfred Schmid. 

"Ich habe nicht gut gespielt, die Mannschaft auch nicht, aber ich bin immer für ein Tor gut. Das ist für mich nicht in Ordnung", wütete Djuricin weiter. 

Vor allem für die 6.000 Zuschauer tat es dem Angreifer leid: "Es tut mir auch leid für die Leute. Sie kommen nach zwei Jahren hier her, feuern uns an, geben Vollgas, sind sehr positiv und wir spielen so einen Fußball - das ist nicht in Ordnung", hielt der gebürtige Wiener weiter fest. 

Am Sonntag im ersten Bundesliga-Spiel gegen Ried hofft er "auf ein anderes Gesicht, denn sonst werden wir uns schwertun."

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von Ligaportal, Foto: Harald Dostal/fodo.media