Die Spannung steigt, nachdem am Freitagabend die Endrunde der Europameisterschaft 2024 mit dem Match zwischen Gastgeber Deutschland und Schottland (5:1) begann. Auch die Verantwortlichen und Profis von ADMIRAL Bundesligist SK Austria Klagenfurt (Trainingsstart: 24. Juni) verfolgen die EURO mit großem Interesse. Einige der Kärntner Violetten sind davon überzeugt, dass Österreich, das am kommenden Montag, den 17. Juni, gegen Vize-Weltmeister Frankreich in das Turnier startet (21 Uhr, Ligaportal-LIVETICKER) für eine Sensation sorgen und den Titel gewinnen wird.

„Wenn sie die Gruppe überleben, dann ist alles möglich"

„Wenn sie die Gruppe überleben, dann ist alles möglich, dann traue ich es unserer Mannschaft zu“, sagt Flügelstürmer Florian Jaritz, der mit dieser Meinung nicht allein dasteht. „Ganz klar: Österreich“, lässt Verteidiger Jannik Robatsch keinen Zweifel an seinem Tipp aufkommen. Auch die Mittelfeldspieler Christopher Cvetko und Christopher Wernitznig setzen auf das ÖFB-Team.

Doch es sind keinesfalls nur einheimische Profis, die Teamchef Ralf Rangnick und seinen Burschen die große Überraschung zutrauen. Auch Kosmas Gkezos schloss sich der Gruppe an: „Ich lebe seit 2019 in Klagenfurt, bin ja fast ein Österreicher, also glaube ich an Österreich“, stellt der Grieche fest, dessen Landsleute die EM-Qualifikation verpasst hatten.

Was die Chancen von Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Co. angeht, blicken die anderen Violetten dem Turnier weniger euphorisch entgegen. Tormann Marco Knaller und Kapitän Thorsten Mahrer glauben an Frankreich, Defensiv-Allrounder Simon Straudi setzt auf England, Angreifer Sebastian Soto sieht mit Schottland einen krassen Außenseiter vorn. Solomon Bonnah zeigt sich patriotisch: „Niederlande, wer sonst!“

„Österreichs letzte Auftritte waren beeindruckend"

Im Trainerteam der Waidmannsdorfer gehen die Meinungen deutlich auseinander. Chefcoach Peter Pacult vertraut auf Österreich, „Co“ Martin Lassnig hat die Franzosen ganz oben am Zettel und Tormanntrainer Marc Lamberger hält die schwarz-rot-goldene Flagge hoch: „Ich verstehe die Frage nicht. Die Piefkes werden am Ende den Pokal in die Höhe stemmen.“

 

Geschäftsführer Peer Jaekel mag sich nicht festlegen, rechnet mit den üblichen Verdächtigen: „Österreichs letzte Auftritte waren beeindruckend. Trotz der vielen Verletzungen ist der Aufstieg in einer schweren Gruppe möglich. Gegen Topteams hat man sich immer gut verkauft. Für mich haben England, Frankreich, Spanien und Italien das Zeug zum Europameister.“

Das ÖFB-Team steigt am Montag (21 Uhr) gegen Frankreich in die Gruppenphase der Europameisterschaft ein. Es folgen die Duelle mit Polen (Freitag, 21. Juni, 18 Uhr) und den Niederlanden (Dienstag, 25. Juni, 18 Uhr).

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Siehe auch:

SK Austria Klagenfurt: Sommer-Fahrplan mit sechs Testspielen

Fotocredit: Harald Dostal/www.sport-bilder.at