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Ausgerechnet gegen Angstgegner Altach: Rapid will eine Siegesserie starten

Exakt drei Jahre und fünf Monate musste der SK Rapid Wien auf einen Sieg gegen den WAC in der Lavanttal-Arena warten. 

Am vergangenen Mittwoch polierten die Hütteldorfer ihre Schreckensbilanz (nur zwei Siege in 14 Spielen) mit einem überraschend souveränen 3:0-Auswärtssieg im Cup-Achtelfinale auf. 

„Beim WAC 3:0 zu gewinnen, ist nicht alltäglich“, wusste Rapid-Coach Kühbauer zu berichten. 

Kühbauer: "Liegt an uns, eine Serie zu starten"

Eine ähnlich schlechte Bilanz haben die Grün-Weißen gegen den kommenden Gegner SCR Altach aufzuweisen. Der letzte Auswärtssieg gegen die Vorarlberger datiert vom 10. Mai 2015. Damals sorgten Robert Beric per Doppelpack und Philipp Schobesberger für einen 3:1-Erfolg. 

Seither warten die Wiener auf einen vollen Erfolg in der Cashpoint-Arena, wo der Rekordmeister am Sonntag zum Abschluss der 13. Bundesliga-Runde gastiert (ab 17 Uhr im Live-Ticker). 

Mit dem klaren 3:0-Auswärtssieg gegen den WAC sollten die Hütteldorfer eine gehörige Portion Selbstvertrauen getankt haben. „Das soll uns Auftrieb für die nächsten Spiele geben“, hofft Rapid-Coach Didi Kühbauer vor der Partie im Ländle. 

Das zwischenzeitliche Tief ist überwunden, der Blick der Grün-Weißen nach vorne gerichtet. Kühbauer blickt der Partie am Sonntag optimistisch entgegen und hofft auf den Start einer Siegesserie: „Es liegt in unserer Hand“, weiß der 47-jährige Burgenländer. 

Die Vorarlberger rangieren in der Tabelle zwar nur auf dem vorletzten Platz und mussten am Mittwoch eine empfindliche 0:3-Pleite im Cup-Achtelfinale gegen den LASK hinnehmen, dennoch rechnet Kühbauer mit einem harten Fight und erwartet einen einen mutigen Gegner: „Wir werden einen guten Gegner bespielen müssen. Sie werden uns alles abverlangen, aggressiv gegen den Mann arbeiten.“ 

Grabherr: "Es wartet ein harter Brocken auf uns"

Altach-Coach Werner Grabherr wollte nicht mehr allzu viele Worte über die Cup-Pleite verlieren. Vielmehr konzentriert sich der jüngste Bundesliga-Trainer auf das anstehende Spiel gegen Rapid: „Das gilt es jetzt abzuhaken und auf Rapid zu schauen. Es wartet ein harter Brocken auf uns und wir wollen in der Meisterschaft jetzt alles reinwerfen.“

Der Trainer der Vorarlberger hat den Aufschwung der Wiener registriert, erwartet eine unangenehme Aufgabe: „Rapid ist in den vergangenen Wochen zum Leben erwacht und hat zuletzt einige starke Partien abgeliefert. Die Brust wird jetzt etwas größer sein und sie werden am Sonntag alles reinwerfen.“

Zahlen und Fakten

Der CASHPOINT SCR Altach gewann seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2014 mehr direkte Duelle als der SK Rapid Wien (6 Altach-Siege, 5 Rapid-Siege, 6 Remis).

Der CASHPOINT SCR Altach feierte in der tipico Bundesliga 10 Siege gegen den SK Rapid Wien – nur gegen den FK Austria Wien (11) mehr.

Der CASHPOINT SCR Altach erzielte 9 Tore nach Standards – Höchstwert in dieser Saison der tipico Bundesliga. Der SK Rapid Wien kassierte 3 Gegentore nach Standards – kein Team weniger.

Werner Grabherr ist in der tipico Bundesliga als Trainer gegen den SK Rapid Wien ungeschlagen (ein Sieg, ein Remis).

Dietmar Kühbauer gewann als Trainer in der tipico Bundesliga seine letzten 2 Auswärtsspiele in Altach (jeweils mit dem SKN St. Pölten). 

 

Fotos: Josef Parak

 

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