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Neuverteilung der TV-Gelder? Bundesliga droht Mega-Streit!

Heute um elf Uhr wird bei einer von der Admira beantragten außerordentlichen Bundesliga-Klubkonferenz darüber abgestimmt, ob die erst zu Saisonbeginn getroffene Entscheidung, die TV-Gelder neu zu verteilen, wieder geändert wird.

Wie der Kurier und 90minuten.at berichten, wurde der Antrag von der Admira, dem LASK und dem WAC vorangetrieben, da die „kleineren“ Vereine mit der neuen Verteilung der TV-Gelder alles andere als zufrieden seien.

So werden die TV-Gelder aktuell aufgeteilt 

Aktuell werden die Einnahmen aus dem TV-Vertrag mit Sky wie folgt verteilt: 30% der gesamten TV-Einnahmen (32,75 Millionen brutto) werden gleichmäßig auf alle Klubs aufgeteilt, weitere 30% werden je nach Leistung ausbezahlt (erspielte Punkte), 20 Prozent gibt es je nach Zuschauerzahlen.

Die letzten 20% gibt es abhängig von den Einsatzminuten österreichischer Spieler (Ö-Topf). 

Antrag: Ö-Topf und Zuschauer-Anteil sollen wegfallen 

Geht es nach den kleinen Vereinen, soll es ab der kommenden Saison 2019/20 eine Neuverteilung der TV-Gelder geben. Konkret sieht der Antrag vor, dass der Ö-Topf und Zuschauer-Anteil wegfallen, dafür jeder Klub einen erhöhten Sockelbetrag erhält (1,92 Millionen statt etwa 818.000 Euro). Am Ende der Saison wird je nach Platzierung der Rest ausbezahlt. 

Rapid wäre großer Verlierer

Der große Verlierer einer drohenden Neuverteilung der TV-Gelder wäre der SK Rapid Wien, der das Zuschauerranking klar anführt und somit aktuell mit mehr als drei Millionen Euro an TV-Einnahmen rechnet.

Zumindest dürfte Rapid mit Sturm Graz einen „Verbündeten“ für die heutige Klubkonferenz haben. Wie Austria und Salzburg abstimmen werden, kann man aktuell nicht einschätzen.

Fakt ist: Damit der Antrag angenommen wird, müssen zumindest acht Klubs für eine Neuverteilung stimmen. 

Rapid-GF Peschek hat "Plan B"

Sollte tatsächlich für eine Neuverteilung gestimmt werden, sei Rapid vorbereitet. Das verkündet Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek im Kurier: „Es muss Rechts- und Planungssicherheit geben. Wenn das aufs Spiel gesetzt wird, ist Rapid mit einem Plan B vorbereitet."

 

 

Foto: Harald Dostal/fodo.media

 

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