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WAC-Coach Ilzer stocksauer: "Das hat in einem tollen Fußballspiel nichts verloren"

Der WAC war im gestrigen Bundesliga-Spiel gegen den TSV Hartberg drauf und dran, den Einzug in die Meistergruppe zu fixieren. Nach 93 packenden Minuten in der Hartberger Profertil-Arena lautete der enttäuschende Endstand aus Wolfsberger Sicht allerdings 1:1 („Hoher Unterhaltungswert: Wolfsberg erfightet einen Punkt in Hartberg!“). Und das, obwohl die Kärntner in der ersten Halbzeit haushoch überlegen waren, im gesamten Spiel unfassbare 16 Schüsse auf das Tor des Sensations-Aufsteigers abfeuerten.

Ilzer trauerte hoher Halbzeitführung nach

„Der Puls ist leicht erhöht. Wenn man bei so vielen Torchancen zur Pause nicht schon mit drei Toren Unterschied führt, dann müssen wir uns das natürlich ankreiden lassen“, trauerte WAC-Coach Christian Ilzer der verpassten Chance nach, das Ticket für die Meistergruppe vorzeitig zu fixieren. 

Die Leistung seiner Mannschaft habe ihm allerdings sehr imponiert. Der ehemalige Coach der Hartberger habe bereits viele Spiele gesehen, aber noch keine Mannschaft, die den TSV so unter Druck gesetzt hat wie gestern der WAC. „Ich habe hier wirklich eine überragende Leistung meiner Mannschaft gesehen. Wir haben wirklich enorm dominant gespielt, den Ball laufen lassen“, schwärmte der 41-Jährige im Gespräch mit Sky. Die gelb-rote Karte gegen Marcel Ritzmaier kurz nach dem Seitenwechsel ließ das Spiel allerdings kippen.

WAC-Coach sauer: "Tobi Kainz hat permanent nur provoziert und Schwalben gemacht"

Eine Situation, die Christian Ilzer zum Kochen brachte: „Ich brauche es mir gar nicht ansehen. Ich habe es mir hier zwar angesehen, aber ich habe zwei gesunde Augen und habe im Spiel gesehen, dass da überhaupt kein Kontakt war“, meinte der Steirer zum zugegebenermaßen minimalen Kontakt von Ritzmaier an Tobias Kainz. 

Angesprochen auf diese heikle Szene kam Ilzer dann so richtig in Fahrt. Vor allem auf den angesprochenen Tobias Kainz hatte sich der WAC-Coach eingeschossen: „Es waren von Beginn an eigentlich Dinge da, die mir überhaupt nicht gefallen. Tobi Kainz hat permanent nur provoziert und Schwalben gemacht. Sich bei jedem Kontakt auf dem Boden wälzen und zu versuchen hier eine gelbe Karte für den Gegner zu provozieren hat hier in einem tollen Fußballspiel nichts verloren“, wütete Ilzer. Schiedsrichter Christopher Jäger kam ebenfalls nicht gut weg: „Ich denke einmal der Schiedsrichter war auch der richtige Mann für diese Schauspielerei“, meinte Ilzer abschließend.

Foto: Josef Parak

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