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Florian Kainz: "Wünsche Rapid die Qualifikation für die Meistergruppe mehr als Sturm"

Seinen Wechsel von Sturm Graz zu Rapid Wien wird ihm der harte Kern der Grazer Nordkurve wohl niemals verzeihen. Die Rede ist freilich von Florian Kainz, der seine komplette Jugend im Nachwuchs von Sturm verbracht hatte und sich Sommer 2014 zu einem Transfer nach Wien-Hütteldorf entschloss. Eine Entscheidung, die vielen Sturm-Fans sauer aufstieß, manche selbsternannte „Fans“ sogar dazu veranlasste, im Oktober 2014 im Rahmen eines Bundesliga-Spiels zwischen Sturm und Rapid einen Schweinskopf inklusive Kainz-Trikot ins Stadion zu schmuggeln. Das Kainz-Dress sowie ein Rapid-Schal wurden während des Spiels angezündet. Eine widerliche Aktion, die den Neo-Kölner bis heute nicht kalt lässt. 

Florian Kainz blickt mit positiven Gefühlen an seine Zeit bei Rapid zurück. Foto: GEPA/Wien Energie

Kainz: "Es gibt immer noch hin und wieder ein paar Vorkommnisse in Graz" 

Angesprochen auf die Zeit nach seinem Abgang meinte der 26-jährige Grazer gegenüber Sky: „Es war auf jeden Fall schade, wie das alles auseinander gegangen ist.“ Offenbar gibt es auch heute noch einige Sturm-Fans, die einen Grant gegen den Flügelspieler haben: „Selbst jetzt, fast fünf Jahre nach meinem Wechsel zu Rapid, gibt’s in Graz immer noch hin und wieder ein paar Vorkommnisse – wenn ich fort bin in Graz oder so“, schildert Kainz. Den Wechsel in Bundeshauptstadt bereut der Flügelspieler allerdings nicht: „Es ist nicht so einfach, aber ich bereue den Wechsel auf jeden Fall nicht. Ich habe eine gute Zeit gehabt bei Rapid.“ Außerdem verrät Kainz, dass er Rapid die Qualifikation für die Meistergruppe „mehr wünscht“ als den Blackys.

Der Skandal im Oktober 2014 

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