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Austria-Interimstrainer Robert Ibertsberger: "Austria Wien steht für sehr guten Fußball"

Seit Montag ist Thomas Letsch nicht mehr Trainer von Austria Wien. Der Deutsche wurde trotz der Qualifikation für die Meistergruppe der Bundesliga freigestellt und vorläufig durch Co-Trainer Robert Ibertsberger ersetzt. Der 42-Jährige, der am Mittwoch sein erstes Training leitete, spricht vor dem anstehenden Auswärtsspiel gegen Sturm Graz (Sonntag, 17 Uhr, Live-Ticker Sturm Graz gegen Austria Wien) über seine neue Herausforderung. „Klar ist, wir müssen schleunigst etwas ändern. Austria Wien steht für sehr guten Fußball und für Leidenschaft. Ziel ist, das Spiel mit dem Ball deutlich zu verbessern und den Spielwitz wieder reinzubringen“, sagt Ibertsberger. 

Foto: FK Austria Wien

"Nicht alles wird von heute auf morgen funktionieren“

Ibertsberger betont, dass die Austria die richtigen Spieler habe, um wieder attraktiven und erfolgreichen Fußball zu spielen. „Wir versuchen jetzt andere Maßnahmen zu setzen. Es war schon im Training unter der Woche spürbar, dass sich einiges zum Positiven verändert hat. Nicht alles wird von heute auf morgen funktionieren“, weiß der gebürtige Salzburger. Gegen die Grazer möchte der Interimscoach bereits eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich den Partien zuvor sehen: „Jetzt geht es einzig und allein darum, schon am Sonntag eine Performance abzuliefern, die sich der Verein und die sich vor allem die Fans verdient haben.“

„Wir haben uns den Start in die Frühjahrssaison ganz anders vorgestellt"

Den Start ins neue Fußballjahr haben sich die Veilchen ganz anders vorgestellt. Auf die ernüchternde Cup-Pleite gegen den GAK folgte eine bieder Vorstellung gegen den LASK (ohne Schuss auf das gegnerische Tor), aus der eine 0:2-Niederlage resultierte. „Wir haben uns den Start in die Frühjahrssaison ganz anders vorgestellt. Es hat mit der großen Enttäuschung gegen den GAK begonnen. Dieses negative Erlebnis haben wir bis zum Altach-Spiel mitgezogen“, weiß der Interimscoach. Auch der 4:2-Heimerfolg gegen Hartberg brachte nicht den gewünschten Turnaround. Bereits eine Woche später folgte eine 1:3-Heimblamage gegen Altach: „Das müssen wir uns als gesamtes Trainerteam ankreiden lassen“, gibt Ibertsberger zu.

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