Rapid-Trainer Kühbauer sauer: "Da muss man dann schon einmal eingreifen!"

Dank eines fulminanten Finishs verhinderte der SK Rapid Wien am Samstag die erste Pleite in der laufenden Qualifikationsgruppe der Bundesliga. Als bereits alles nach einem weiteren Negativerlebnis gegen den SCR Altach in der Cashpoint-Arena ausgesehen hat, legten die Hütteldorfer den Schalter um und erzielten zwei späte Tore. Thomas Murg gelang in der 89. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2, ehe Joker Andrija Pavlovic in der 92. Minute auf 2:2 stellte ("Dank starkem Finish: Rapid rettet Punkt gegen Altach!"). Ein Endergebnis, mit dem die Grün-Weißen aufgrund des Spielverlaufs sehr zufrieden sein konnten. Rapid-Coach Didi Kühbauer war im Sky-Interview dennoch angesäuert, was jedoch nichts mit der Leistung seiner Mannschaft oder dem Ergebnis zu tun hatte. 

Ärger über Zeitschinden und Schiedsrichter-Team 

Konkret ärgerte sich Kühbauer über die vierminütige Nachspielzeit in der zweiten Spielhälfte, die für den Rapid-Coach zu kurz ausgefallen war, sowie über die Zeitspielereien des Gegners. „Man muss das schon einmal sagen. Das passiert uns Woche für Woche. Wenn ein Gegner mit einem X zufrieden ist, dann dauert es bei jedem Foul, bei jedem Corner, bei jedem Abstoß mindestens 40 Sekunden", wütet Kühbauer.

"Dann liegt einer drei Minuten. Dann rede ich mit dem Heiß (Referee Andreas Heiß, 4. Offizieller beim Spiel Altach-Rapid; Anm. d. Red.) und der sagt, dass wir eh lange nachspielen. Dazu kamen noch vier Austäusche. Und dann nur vier Minuten nachzuspielen - da muss man dann schon einmal eingreifen“, rechtfertigte sich Kühbauer für seinen emotionalen Ausbruch in der Schlussphase der Partie. 

"Ein Sieg der Altacher wäre übertrieben gewesen"

Mit dem Punktgewinn zeigte sich der gebürtige Burgenländer aber zufrieden: „Wenn man 2:0 hinten ist und dann noch 2:2 spielt – wer da nicht happy wäre, der lügt. Aber wir haben es uns selbst schwer gemacht. Mit dem 2:1 war es dann so, dass Altach zu flippen anfing. Und sie sind dann auch dafür bestraft worden. Das Unentschieden ist sowieso gerechter – weil vom Spiel her wäre ein Sieg der Altacher übertrieben gewesen.“

Foto: GEPA/Wien Energie

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