Herbert Prohaska über Austria-Fehlstart: "Man darf nicht alles verdammen"

Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn sich ehemalige Profi-Spieler und österreichische Fußball-Legenden zu einem freundschaftlichen Kick zusammenfinden, um ihr - noch immer vorhandenes - Können zu zeigen. So gastierten am vergangenen Sonntag die Allstars des FK Austria Wien in Wiener Neustadt, wo das neue Fußball-Stadion in der Civitas Nova eingeweiht wurde.

Austria-Legenden kickten für den guten Zweck

Legenden wie Herbert Prohaska, Toni Pfeffer und Walter Schachner spielten gegen den 1. TFC (Fußballklub von Tennis-Star Dominik Thiem, der aufgrund von Nachwirkungen seiner Viruserkrankung nicht dabei sein konnte) für den guten Zweck. Zuvor duellierten sich der TFC und eine Auswahl des Radio-Senders Kronehit (u.a. mit Ex-Kicker Roman Wallner; gecoacht von Toni Polster). 

Prohaska: "Es macht immer wieder Spaß" 

Fußball-Legende Herbert Prohaska war in den ersten 30 Minuten der Austria-Allstars mit von der Partie. In der Halbzeitpause meinte der nunmehrige Fußball-TV-Experte im Interview mit Ligaportal: „Es macht immer wieder Spaß. Ich wollte auch an und für sich gar nicht mit dem Fußballspielen aufhören, aber Tatsache ist, dass ich jetzt dreieinhalb Jahre nicht gespielt habe“, schilderte Prohaska, der dem Fußball wegen Hüftproblemen nicht mehr allzu eifrig nachgehen kann.

Ursprünglich schien eine Teilnahme des 64-Jährigen gar nicht geplant gewesen zu sein, doch: „mein großes Enkelkind, das für die andere Mannschaft aufläuft, hat mich solange angeraunzt, bis ich für eine Halbzeit zugesagt habe“, schmunzelte die Austria-Legende. 

Jahrhundert-Austrianer über den Fehlstart der Veilchen

Apropos Wiener Austria: Der Fehlstart in die neue Saison beschäftigt freilich auch die Legenden. „Natürlich blutet das violette Herz“, gesteht der Jahrhundert-Austrianer. Nach sechs gespielten Runden solle man allerdings nicht alles verdammen, so Prohaska weiter.

Geht es nach dem violetten Urgestein, sollte man die Nerven in Wien-Favoriten nicht weghauen: „Tatsache ist, dass die ersten sechs Runden - bis auf das eine Spiel gegen Mattersburg - nicht wirklich gut waren, aber man muss dem neuen Trainer und den neuen Spielern Zeit geben. Im Winter kann man dann eine Bilanz ziehen“, meinte Prohaska abschließend. 

 

Fotos: Ligaportal

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