Rekordmeister Rapid Wien feiert wirtschaftlich positives Ergebnis

Bereits zum siebenten Mal liefert der grün-weiße Geschäftsbericht ein positives Ergebnis. Die aktuelle Ausgabe umfasst das Geschäftsjahr 2018/19 und in diesem Zeitraum konnten Umsatzerlöse in der Höhe von rund 50,7 Millionen Euro erwirtschaftet unfd ein Gewinn von 179,989 Euro verbucht werden. Somit wurde der ehemalige Rekordumsatz von der Saison 2015/16 um exakt zwei Millionen Euro übertroffen. Damit konnte der SK Rapid auch sein Eigenkapital erhöhen: per 30.06. 2019 beträgt dieses rund € 15,1 Mio., was einem historischen Höchstwert entspricht.

Foto: Christoph Peschek - Geschäftsführer Wirschaft, Rapid Wien 

Vor drei Jahren (2015/16) erreichte der SK Rapid einen Rekord-Gesamtumsatz von rund € 48 Mio. (inklusive  € 9,3 Mio. Transfererlöse) und einen Rekord-Gewinn von € 11,6 Mio. In der Saison 2016/17 konnten in der ersten Spielzeit im Allianz Stadion (Berichtszeitraum 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017) und nach Ausgliederung des Profibetriebes Umsatzerlöse in der Höhe von rund € 43,95 Millionen erwirtschaftet und ein Gewinn von € 2.288.319 verbucht werden. Im vorletzten Berichtszeitraum (2017/18) lagen die Umsatzerlöse bei rund € 41,7 Millionen und konnte ein Gewinn von € 2.372.210 erzielt werden.

Transferergebnis ist negativ 

Aufgrund der Qualifikation zur Gruppenphase der UEFA Europa League, des Verletzungspeches und des Ziels einer Top3 Platzierung in der österreichischen Fußballbundesliga wurde in den Kader des SK Rapid investiert und daher in der abgelaufenen Spielzeit 2018/19 kein positives Transferergebnis aus wirtschaftlicher Sicht erreicht. Aufwendungen von rund € 4,87 Millionen stehen Erlöse in der Höhe von rund € 4,53 Millionen gegenüber und ergibt dies somit ein negatives Transferergebnis von rund € 346.000.  Insgesamt aber gelang es dem SK Rapid nunmehr zum elften Mal in den vergangenen zwölf Saisonen mit einem positiven Jahresergebnisabzuschließen.

Sponsoring und Hospitality 

Besonders erfreulich sind die erreichten Ergebnisse im Bereich Sponsoring und Hospitality: Hier konnte der SK Rapid alleine aus dem nationalen Bewerb rund € 18,5 Millionen umsetzen. Im Sponsoring wurde erstmals in der Vereinsgeschichte die Schallmauer von € 10 Millionen durchbrochen! Auch im Ticketing und Merchandising konnten bemerkenswerte Umsätze in der Höhe von € 6,86 Millionen (Ticketing) bzw. € 2,6 Millionen (Merchandising) erreicht werden.

Peschek ist erfreut

Der grün-weiße Geschäftsführer Wirtschaft, Christoph Peschek, meint zum diesjährigen Jahresergebnis: "Das abgelaufene Geschäftsjahr war von sportlichen Herausforderungen geprägt. Auf der einen Seite erlebten wir großartige internationale Erfolge und ein spannendes Cupfinale, demgegenüber stand das Verpassen der Meistergruppe trotz positiver Entwicklung im Frühjahr und das knappe Verpassen eines internationalen Startplatzes. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit ihrer Kompetenz und ihrem Einsatz mitgeholfen haben, dass wir aus ökonomischer Sicht abermals ein positives Ergebnis erreichen konnten. Der Rekordpersonalaufwand für den sportlichen Bereich sowie entsprechende Transferinvestitionen – bekanntlich war der Transfersaldo letzte Saison negativ – zeigen sehr deutlich, dass wir alles daran setzen, dem sportlichen Bereich bestmögliche Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen.

Weiters haben wir eine namhafte sechsstellige Summe für die Infrastruktur in Hütteldorf, vorwiegend für die Rasenpflege, getätigt, zudem konnten wir weitere vorzeitige Zahlungen für den Stadionkredit leisten und haben hier bereits € 3,3 Millionen mehr als geplant getilgt. Erfreulich ist zudem auch, dass das EBITDA abermals positiv ist und sich unsere Fans, die beim erfolgreichen Crowdinvesting InvesTOR dabei sind, über Bonuszinsen freuen können. Der internationale Vergleich mit der zweiten deutschen und englischen Liga zeigt, dass wir von der wirtschaftlichen Entwicklung auf einem guten Weg sind. Aus heutiger Sicht werden wir auch das aktuelle Geschäftsjahr positiv abschließen.

Mein Dank gilt insbesondere meinem Geschäftsführerkollegen Zoki Barisic und unserem Cheftrainer Didi Kühbauer, mit denen es aufgrund unseres bedauerlichen Fehlens auf der internationalen Bühne gelungen ist, eine Kaderreduktion bei gleichzeitiger hoher Spielerqualität und verstärkter Integration von Nachwuchsspielern zu erreichen. Unser Ziel bleibt aufrecht, nämlich bestmögliche Rahmenbedingungen für sportlichen Erfolg zu schaffen, ohne dabei die Eigenständigkeit des SK Rapid zu gefährden. Einen herzlichen Dank möchte ich abschließend auch noch unseren zahllosen Fans sowie den wertvollen und treuen Partnern und Sponsoren aussprechen, ohne die unsere erfolgreiche wirtschaftliche Arbeit nicht möglich wäre."

 

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