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Bitter: Tapfere Mattersburger gehen bei den "Bullen" in Minute 92 K.O.!

Am 13. Spieltag der Saison 18/19 kam es in der tipico Bundesliga zum mit viel Spannung erwarteten Aufeinandertreffen des FC Red Bull Salzburg mit dem SV Mattersburg. Und dabei gelang es den Hausherren ihre imposante Heimserie um ein weiteres Spiel zu verlängern. Gleichzeitig konnte man den Vorsprung auf den ersten Verfolger LASK Linz auf stolze 12 Punkte ausbauen. Was im ersten Moment viel erscheint, könnte im Meister-Playoff, bei der Punktehalbierung, rasch wieder wenig sein. Aufgrunddessen werden die "Bullen" auch bis zuletzt mit Vollgas zur Sache gehen. Die Mattersburger ihrerseits kämpften zwar wie die Löwen. Unterm Strich betrachtet aber wollte es nicht sein. Wenngleich der entscheidende Gegentreffer in der 92. Minute von bitterer Natur war. Salzburg ist aber nicht gerade der Gegner, gegen den man Zähler erwarten darf.

 

Ein beherzter Mattersburger Auftritt

Die Salzburger Bullen, die seit nunmehr 51 Pflichtspielen im eigenen Stadion ungeschlagen sind, sind auch gegen die Mattersburger vollauf auf Sieg eingestellt. Alles andere wäre auch eine Topsensation. Denn die Mattersburger präsentierten sich bislang in der Fremde nur sehr verhalten. Aus 6 Spielen konnten die Burgenländer gerade einmal 7 Punkte auf die Habenseite bringen. Die beiden Siege konnten bei Sturm Graz und in Altach gutgeschrieben werden. Der überlegene Tabellenführer, der unter der Woche in Lustenau den Aufstieg ins Cupviertelfinale sicherstellen konnte, will es demnach auch vom Start weg sehr offensiv angehen. Obwohl die Ausfallliste mit Farkas, Ludewig, Junuzovic, Todorovic, van der Werff, Yabo, Stankovic (alle verletzt) und Pongracic (gesperrt) lange ist. Auch die Mattersburger müssen mit Casali, Grgic, Malic und Rath, angeschlagene Leistungsträger vorgeben. Die Hausherren sind erwartungsgemäß vom Start weg das überlegene Team. 8. Minute: Stefan Lainer legt quer für Hannes Wolf, doch der lässt diesen Sitzer ungenützt. In weiterer Folge machen es die Burgenländer, die konsequent am Gegenspieler dran sind, sehr geschickt bzw. kann man sich soweit schadlos halten. 24. Minute: Ramalho zündet aus gut und gerne 35 Metern eine Rakete. Da muss sich Gästekeeper Markus Kuster, wie auch bei der folgenden Dabbur-Chance (28.), gehörig strecken, um Schlimmeres zu verhindern. Und der Gastgeber erhöht die Schlagzahl: Xaver Schlager (31.), Takumi Minamino (33.) bringen das Spielgerät aber nicht in des Gegner Tor unter. Im Gegenstoß die erste gute Aktion der Gäste, der Abschluss von Philipp Prosenik fällt letztlich aber zu unplatziert aus. So verzeichnen die Gäste mit dem torlosen Halbzeitstand auch einen ersten Teilerfolg.

Onguene Bildgröße ändern

So wie hier beim Kopfball des Salzburger Torschützen Jérôme Onguéné, bot sich den Salzburgern im Gefahrenbereich der Mattersburger nur ganz wenig Platz.

 

Hannes Wolf mit dem Salzburger Lastminute-Treffer

Schaffen es die Mattersburger tatsächlich die Konzentration entsprechend hoch zu halten und den großen Favoriten weiter zu ärgern. Oder aber kann sich der Tabellenführer jetzt im zweiten Durchgang durchsetzen und den nächsten Dreipunkter unter Dach und Fach bringen. Die Heimischen sind gleich nach Wiederbeginn darum bemüht noch mehr Variabilität an den Tag zu legen, um das Gegenüber möglicherweise zu Fehlern zu zwingen. Aber die Schmidt-Truppe wirft nach wie vor alles rein bzw. verteidigt man gut organisiert mit Mann und Maus. So versucht man verstärkt mit Distanzschüssen, wie Munas Dabbur (53.), zum Erfolg zu kommen. Aber auch die Gäste können mit Nadelstichen, die sie setzen, desöfteren auf sich aufmerksam machen. Demzufolge geraten die Rose-Mannen auch mehr und mehr in Bedrängnis, soll das noch etwas werden mit einem Dreipunkter vor 8.650 Zusehern in der Red Bull Arena. 68. Minute: Stefan Lainer wird es zu bunt, seinen strammen Schuss kann Torhüter Kuster wegbugstieren. Aus dem resultierenden Haidara-Eckball kommt es dann zum 1:0. Jérôme Onguéné markiert dabei mit einem Fallrückzieher den Bullentreffer - Marke "Tor des Monats". Jetzt sind die Burgenländer dazu gezwungen in die Offensive mehr zu investieren. 87. Minute: Alois Höller mit dem Flankenball, den Marko Kvasina, erst knapp zehn Minuten im Spiel, wuchtig zum 1:1 in die Maschen köpft. Aber Salzburg weiß in der 92. Minute noch eine Antwort drauf. Einen von Ulmer zur Mitte gespielten Ball kann Kuster nur kurz abwehren. Hannes Wolf ist zur Stelle und erzielt den 2:1-Siegestreffer. In der nächsten Runde gastiert RB Salzburg am Sonntag, 11. November um 17:00 Uhr bei der Wiener Austria. Die Mattersburger besitzen am selben Tag mit der Startzeit um 14:30 Uhr das Heimrecht gegen Hartberg.

SchlagerJano Bildgröße ändern

Der Salzburger Xaver Schlager beim Gleichschritt mit dem Spanier Jano, der in der Defensive alle Hände voll zu tun hatte.

 

FC RED BULL SALZBURG - SV MATTERSBURG 2:1 (0:0)

Red Bull Arena, 8.650 Zuseher, SR: Rene Eisner (Stmk)

RB Salzburg (4-3-3): Walke, Ramalho, Onguéné, Lainer, Ulmer, Schlager (69. Szoboszlai), Haidara, Samassekou, Wolf, Minamino (69. Prevljak), Dabbur (82. Gulbrandsen)

SV Mattersburg (3-4-3): Kuster, Erhardt, Ortiz, Mahrer (63. Höller), Hart, Salomon, Jano (78. Kvasina), Renner, Gruber, Varga, Prosenik (70. Pusic)

gelbe Karten: Ulmer, Wolf, Gulbrandsen bzw. Jano 

Torfolge: 1:0 (69. Onguéné), 1:1 (87. Kvasina), 2:1 (92. Wolf)

Stimmen zum Spiel:

Marco Rose, Trainer RB Salzburg:

"Es war ein hart erkämpfter, verdienter Sieg. Aufgrund des Zustandekommens sind wir ein Stück weit erleichtert - nicht das erste Mal gegen Mattersburg. Es war eine gute Leistung meines Teams, es ist wichtig, dass wir über das Positive sprechen. Meine Spieler sind ja auch nur Menschen, die mitunter Fehler machen."

Hannes Wolf, Angreifer RB Salzburg:

"In der ersten Halbzeit haben wir uns gefühlt permanent in der Mattersburger Hälfte aufgehalten. Stellenweise sind wir fahrlässig mit den Möglichkeiten umgegangen. Aber wir sind draufgeblieben und haben bis zum Schluss an uns geglaubt."

Klaus Schmidt, Trainer Mattersburg:

"Normal bin ich nicht schmähstad und auf den Mund gefallen, aber heute fehlen mir die Worte. Bis zur 90. Minute wäre es so gewesen, dass unser Fahrplan aufgegangen wäre. Deshalb tut uns diese Niederlage am Ende sehr weh."

Thorsten Mahrer, Verteidiger Mattersburg:

"Wir haben sehr gut verteidigt, gegen den ersten Gegentreffer war aber kein Kraut gewachsen. Dann haben wir uns zurückgekämpft. Leider brachten wir diesen einen Punkt nicht über die Distanz."

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Bilder: fcrbs-gepa-pictures

Robert Tafeit

 

 

 

 

 

  

 

 

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