Kurzweilig & packend: Aufsteiger WSG Tirol remisiert gegen St. Pölten!

In der 3. Runde des Grunddurchgangs der tipico Bundesliga traf der WSG Swarovski Tirol auf den spusu SKN St. Pölten. Und dabei kam es zu einem munteren Schlagabtausch, bei dem beide Teams Möglichkeiten vorfanden, den Sieg einzufahren. Die "Wölfe" sind zwar schon saisonübergreifend seit 12 Partien sieglos. Diesmal aber scheiterte man an einem bärenstarken Oswald im Tiroler-Tor. Der "Teufelskerl" entschärfte einige dicke Dinger. Auch bei einem Elfmet konnte er erfolgreich den Mann stellen. Das "Tor des Monats" gelang dann Michael Ambichl, der mit einem Fallrückzieher für den leistungsgerechten 1:1 Ausgleichstreffer verantwortlich zeichnete.

 

Der Gastgeber agiert abgebrüht

Der Aufsteiger konnte in der Startrunde überraschenderweise die Wiener Austria in die Schranken weisen. Demnach rechnet sich die Silberberger-Truppe auch Chancen aus, gegen St. Pölten etwas zu reißen. Zuletzt präsentierten sich die „Wölfe“ beim Remis gegen Rapid Wien aber von der bissigen Seite. Die Hausherren verzeichnen eine wunschgemäßen Auftakt. 5. Minute: Luan mit der ungestümen Strafraum-Attacke an Zlatko Dedic. Den dafür verhängten Strafstoß versenkt der Gefoulte selbst zur raschen 1:0-Fürung. Nur 5 Minuten später ertönt schon wieder der Elfmeterpfiff. Tirol-Keeper Oswald legt den anstürmenden Riski. Dann aber kann der Schlussmann seinen Fehler gutmachen, indem er den schwach geschossenen Balic-Elfer pariert. Nachfolgend sind es die Hausherren, die ordentlich Betrieb machen. Bei einem Svoboda-Abschluss kann Gästekeeper Riegler gerade noch Schlimmers verhindern (14.). 23. Minute: Luxbacher mit dem Distanzknaller, Oswald erweist sich erneut als hellwach. Nachdem Clemens Walch die Chance auf das 2:0 auslässt (37.), geht es mit der knappen Tiroler Eintoreführung in die Halbzeitpause.

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St. Pölten-Trainer Alexander Schmidt konnte am Innsbrucker Tivoli mit seiner Truppe verdienterweise einen Punkt gutschreiben.

 

St. Pölten erweist sich als harte Nuss

Der Liganeuling war imstande in der ersten Hälfte erneut eine starke Performance abzurufen. Gelingt es auch im zweiten Durchgang die "Wölfe" weitestgehend im Zaum zu halten, oder aber gelingt es der Schmidt-Truppe nun mehr am Spiel teilzunehmen? Aber die Niederösterreicher haben auch nun so ihre Probleme gewinnbringend Fußball zu spielen. Wenngleich aber festgehalten werden muss, dass die Silberberger-Schützlinge in der Defensive nicht viel anbrennen lassen. Gugganig und Pranter tauchen gefährlich vor dem Gästetor auf, Riegler im Tor von St. Pölten weiß aber erfolgreich abzuwehren. 54. Minute: Roope Riski mit der Doppelchance auf das 1:1. Zuerst fabriziert der Finne einen Lattenpendler, dann scheitert er aus kurzer Distanz an Oswald. In weiterer Folge geht den Gäste der Knopf so richtig auf. Mit viel Nachdruck ist man dabei den Ausgleich zu bewerkstelligen. 72. Minute: Michael Ambichl, gerade erst ins Spiel gekommen, markiert mit einem sehenswerten Fallrückzieher aus acht Metern den Ausgleich. In Summe btrachtet geht die Punkteteilung dann auch in Ordnung - Spielendstand: 1:1. In der nächsten Runde gastiert die WSG Swarovski Tirol am Freitag, 17. August um 17:00 Uhr beim LASK. St. Pölten besitzt zur selben Zeit das Heimrecht gegen Red Bull Salzburg.

 

WSG SWAROVSKI TIROL - SKN ST. PÖLTEN 1:1 (1:0)

Tivoli Stadion Innsbruck, 3.050 Zuseher, SR: Manuel Schüttengruber (OÖ)

WSG Tirol (3-4-3): Oswald, Cabrera, Gugganig (92. Jurdik), Hager, Svoboda, Grgic, Adjei, Gölles (61. Santin), Walch (69. Rieder), Pranter, Dedic

SKN St. Pölten (5-3-2): Riegler, Drescher, Meisl, Luan, Ingolitsch, Haas (63. Ambichl), Luxbacher, Rasner, Ljubicic (86. Petrovic), Riski (67. Ouedraogo), Balic

Tor: 1:0 (5. Dedic/Elfer), 1:1 (72. Ambichl)

gelbe Karten: Pranter, Cabrera, Gugganig bzw. Riski, Rasner

stärkste Spieler: Oswald, Pranter, Gugganig bzw. Riegler, Luxbacher

Stimmen zum Spiel:

Thomas Silberberger, Trainer WSG Tirol:

"Wir haben ein Spiel gesehen, das alles gehabt hat. Wir haben es nach der Pause aus der Hand gegeben, da waren wir eigentlich gut im Spiel und haben dann komplett den Faden verloren. Das ist dann mit dem 1:1 gegipfelt. Aber mit vier Punkten kann ich gut leben."

Alexander Schmidt, Trainer St. Pölten:

"Über den gesamten Spielverlauf war es ein gerechtes 1:1, wobei wir natürlich Riesenchancen gehabt haben. Im Endeffekt kann man aber zufrieden sein, denn wir hätten auch noch verlieren können. Nur der Elfer ärgert mich - so eine Szene, das ist doch kein Elfer."

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Photo: Richard Purgstaller

by: Ligaportal/Robert Tafeit

 

 

 

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