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Vorschau

Tipico Bundesliga 2018/2019: Vorschau Runde 8

So langsam aber sicher neigt sich der Grunddurchgang in der Tipico Bundesliga der Halbzeit entgegen, steht doch am kommenden Wochenende bereits die 8. Runde auf dem Programm. Zeit, um die wichtigsten Erkenntnisse der ersten sieben Runden kurz zusammenzufassen.

Red Bull Salzburg ist und bleibt das Maß aller Dinge im österreichischen Fußball, liegt mit dem Punktemaximum an der Tabellenspitze. Dahinter folgt der LASK (2.) und das Überraschungsteam der bisherigen Saison, der SKN St. Pölten (3.).

Die Wiener Großklubs Austria (4.) und vor allem Rapid (7.) hinken hinterher. Sturm hat nach einer schwierigen Startphase und katastrophalen Europacup-Auftritten zuletzt wieder in die Spur gefunden, ist aktuell Fünfter. Einen durchaus soliden Start legte auch der zurzeit sechstplatzierte WAC hin.

Die beiden Aufsteiger Innsbruck (9.) und Hartberg (8.) sind eine Bereicherung für die Liga, zeigten größtenteils gute Auftritte, holten bislang aber nur jeweils sechs Punkte. Die Admira ist nach dem großen Umbruch im Sommer noch im der Findungsphase, rangiert auf dem 10. Platz. Mattersburg tauschte nach einem Katastrophen-Start den Trainer, konnte erst einen Sieg einfahren und ist Vorletzter.

Die größte Enttäuschung der bisherigen Saison ist der SCR Altach, der von den ersten sieben Spielen noch kein einziges gewinnen konnte und mit nur zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz rangiert.

Sa, 22.09.2018, 17:00 Uhr

SK Sturm Graz - SV Mattersburg

Live-Ticker

SK Sturm Graz SV Mattersburg

„Ich glaube, wenn ich die Reaktion von meinen Jungs direkt nach dem Abpfiff sehe, dann habe ich eine extreme Erleichterung wahrnehmen können“, sagte ein frohmütiger Heiko Vogel nach dem 3:2-Auswärtssieg gegen die Admira. Ein immens wichtiger Erfolg für die Grazer, hatten doch die Mannen von Heiko Vogel zuvor sechs Pflichtspiele en suite nicht gewinnen können. Die Grazer verbesserten sich in der Tabelle auf den fünften Platz und wollen im kommenden Heimspiel gegen Mattersburg gleich nachlegen. Der Trainerwechsel beim SV Mattersburg hat noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause gegen Austria Wien spielten die Mattersburger zwar gut mit und lagen bis zur 77. Minute in Führung, letztendlich mussten sich die Burgenländer aber mit 1:2 geschlagen geben. Am vergangenen Sonntag setzte es eine klare 1:3-Niederlage gegen den LASK. Die Enttäuschung über das zweite erfolglose Spiel unter Neo-Coach Klaus Schmidt war den Spielern des SVM deutlich anzusehen. Nichtsdestotrotz können die Burgenländer auf die durchaus gute Leistung aufbauen. Vielleicht klappt es schon am kommenden Samstag gegen Sturm mit dem ersten Punktgewinn unter Schmidt. Die Bilanz der jüngsten Duelle spricht jedoch für die Blackys, die drei der letzten vier Partien gegen Mattersburg gewannen.

Sa, 22.09.2018, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - RZ Pellets WAC

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SC Cashpoint Rheindorf Altach RZ Pellets WAC

Sieben Spiele, kein Sieg, Tabellenletzter. Der SCR Altach ist in den ersten sieben Meisterschaftsspielen kilometerweit hinter den Erwartungen geblieben. Die wohl bitterste Niederlage in dieser Saison kassierten die Rheindörfler am vergangenen Samstag in Hartberg. Der späte Führungstreffer durch Grbic reichte den Vorarlbergern nicht einmal für einen Zähler, da Ljubic nur wenige Augenblicke später den Ausgleich erzielte und Siegl in der Nachspielzeit zum 2:1-Siegtreffer einschoss. In Altach bleibt man trotz des offensichtlichen Katastrophen-Starts relativ gelassen: „Genau in solchen Situationen braucht es keine Aufgeregtheit. Das wäre das Schlechteste was man jetzt an den Tag legen könnte. Wie gesagt, ruhig bleiben, weiterarbeiten“, weiß Altach-Präsident Karlheinz Kopf. Am kommenden Samstag soll gegen den WAC der langersehnte erste Saisonsieg erfolgen. Die bisherige Heimbilanz der Altacher ist allerdings grausam: 4 Spiele, 4 Niederlagen. Zudem kommt mit dem WAC ein Gegner, der sich durch überzeugende Leistungen Selbstvertrauen geholt hat und als Tabellensechster mit einer breiten Brust ins Ländle reist. Christian Ilzer, Cheftrainer der Kärntner, meinte nach dem 3:1-Sieg gegen Innsbruck, dass der Sieg gegen den Aufsteiger seiner Mannschaft eine entscheidende Richtung geben könnte. Die Wölfe brennen also auf mehr und werden auch am Samstag alles daran setzen, den positiven Saisonstart erfolgreich fortzusetzen. Die Bilanz spricht aber für die Vorarlberger, die acht der jüngsten neun Partien gegen den WAC nicht verloren haben. Zu Hause mussten die Altacher überhaupt erst eine Niederlage gegen den WAC hinnehmen (1:2 am 9. August 2014).

Sa, 22.09.2018, 17:00 Uhr

SKN St. Pölten - TSV Prolactal Hartberg

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SKN St. Pölten TSV Prolactal Hartberg

Letzten Samstag ist die fast schon unheimliche Ungeschlagen-Serie des SKN St. Pölten zu Ende gegangen. Zu Hause unterlag die Kühbauer-Elf Serienmeister Red Bull Salzburg mit 1:3. Dennoch zeigten die Niederösterreicher auch in dieser Partie eine gute Leistung und verlangten den Bullen alles ab. „Ich glaube das letzte Mal sind sie gegen Roter Stern so geschwommen“, meinte SKN-Kapitän Christoph Riegler nach der Partie. „Wir haben Salzburg alles abverlangt, das ist ein Fakt“, stimmte Trainer Didi Kühbauer seinem Kapitän zu. Es wird nun spannend sein, zu sehen, wie der SKN auf die erste Niederlage seit 12 Pflichtspielen reagiert, ob es vielleicht einen kleinen Knacks geben wird. Am kommenden Samstag treffen die Wölfe daheim auf den TSV Hartberg. Die Steirer feierten beim 2:1 über Altach ihren zweiten Saisonsieg, konnten eine gute Leistung endlich in Punkte ummünzen. „Die Reaktion der Mannschaft war so, wie eben in den letzten Wochen, überragend“, jubelte Hartberg-Coach Markus Schopp, nachdem seine Mannschaft einen 0:1-Rückstand gegen Altach gedreht und am Ende den zweiten Heimsieg in dieser Saison eingefahren hatte. Nun will der Aufsteiger gegen St. Pölten nachlegen und den ersten Auswärtssieg in dieser Saison einfahren.

So, 23.09.2018, 14:30 Uhr

FK Austria Wien - LASK

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FK Austria Wien LASK

Das tabellarische Spitzenspiel der Runde steigt am Sonntag um 14:30 Uhr zwischen der Wiener Austria und dem LASK. Während sich die Austria mit einem 1:0-Sieg in einem packenden und emotionalen Derby gegen Rapid eine große Portion Selbstvertrauen geholt hat, feierte der LASK mit dem 3:1 gegen Mattersburg bereits den fünften Sieg in Serie. Von Austria-Kapitän Alexander Grünwald gab es unmittelbar nach dem Derby eine Kampfansage Richtung LASK: „Wir haben aus den letzten vier Spielen zehn Punkte geholt. Wir befinden uns in einem Aufwärtstrend und wollen den LASK schlagen“, so Grünwald. Der LASK wiederum wird alles daran setzen, seine unglaubliche Serie zu prolongieren und den sechsten Sieg en suite einzufahren. Beim LASK bleibt man trotz der aktuellen Überform bodenständig und hebt nicht ab. „Wir versuchen einfach nur Woche für Woche unsere Leistung und das, was wir uns im Training hart erarbeiten, aufs Feld zu bringen“, betonte Tormann Alexander Schlager, der zuletzt mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte. Die Mannen von Oliver Glasner blieben in den jüngsten drei Aufeinandertreffen gegen die Austria ungeschlagen, konnten die letzten beiden Duelle sogar gewinnen.

So, 23.09.2018, 14:30 Uhr

FC Wacker Innsbruck - FC Flyeralarm Admira

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FC Wacker Innsbruck FC Flyeralarm Admira

Karl Daxbacher wird aufgrund seiner ruhigen und besonnenen nicht umsonst „Sir“ genannt. Am vergangenen Sonntag zeigte er beim 1:3 seiner Innsbrucker gegen den WAC allerdings eine ganz andere Seite und verhielt sich nicht gerade wie ein Sir. Daxbacher, der von Referee Hameter sogar auf die Tribüne geschickt worden war, echauffierte sich im Sky-Interview über die Entscheidungen des Unparteiischen und bezeichnete diesen als „extrem unfähig“. Die Nerven bei den neuntplatzierten Innsbruckern liegen offensichtlich blank. Schon am kommenden Sonntag geht es für die Tiroler mit einem Heimspiel gegen die Admira weiter. Bei den Niederösterreichern herrschte nach dem 2:3 gegen Sturm eine ähnlich schlechte Stimmung wie bei den Innsbruckern. Allerdings richtete sich die Kritik nicht gegen den Schiedsrichter, sondern gegen einen Mitspieler. Admiras Marin Jakolis brachte es tatsächlich zustande, beim Stand von 2:1 für die Admira innerhalb von einer Minute zweimal Gelb zu sehen. Eine völlig unnötige Aktion, wie auch Stephan Zwierschitz anmerkte und noch deutlicher wurde: „Dümmer geht es einfach nicht mehr. Ich hoffe, dass ich ihn jetzt nicht mehr in der Kabine sehe.“ Bilanz: Sieht man sich die letzten Duelle zwischen Innsbruck und Admira an, darf man sich auf viele Tore freuen. Unglaubliche 28 Tore fielen in den letzten sieben Aufeinandertreffen der beiden Teams.

So, 23.09.2018, 17:00 Uhr

FC Red Bull Salzburg - SK Rapid Wien

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FC Red Bull Salzburg SK Rapid Wien

Abgeschlossen wird der 7. Spieltag mit dem Duell der beiden österreichischen Europacup-Vertreter Red Bull Salzburg und SK Rapid Wien. Unterschiedlicher könnte die Stimmungslage vor diesem Schlagerspiel nicht sein. Während die Bullen in der laufenden Saison noch keinen einzigen Zähler abgegeben haben und in der Liga weiterhin das Maß aller Dinge sind, herrscht beim SK Rapid Wien nach dem 0:1 im Derby Katerstimmung. 9 Punkte aus den ersten sieben Spielen sind für die hohen Ansprüche der Hütteldorfer viel zu wenig. Erschreckend ist auch die magere Torausbeute der Grün-Weißen: Lediglich acht Treffer erzielten die Hütteldorfer in der Liga - nur Admira und Mattersburg weniger. „Es ist natürlich ein Scheißbeginn“, resümierte Rapid-Trainer Goran Djuricin, der alles andere als fest in seinem Sattel sitzt. Beide Mannschaften sind am Donnerstag in der Gruppenphase der Europa League im Einsatz. Für die Bullen steht das spezielle Spiel gegen RB Leipzig auf dem Programm, Rapid empfängt zu Hause Spartak Moskau. Aufgrund der Kadergröße darf zumindest angenommen werden, dass der Serienmeister die Doppelbelastung deutlich besser wegstecken kann. Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: Seit dem 1. August 2015 wartet Rapid auf einen Sieg gegen die Bullen. In der abgelaufenen Saison konnte Salzburg drei von vier Spielen gegen Rapid gewinnen.

 

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