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Vorschau

Tipico Bundesliga 2018/2019: Vorschau Runde 10

Bevor die Tipico Bundesliga wegen der anstehenden Länderspiele der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Nordirland (Nations League am 12. Oktober) und Dänemark (Testspiel am 16. Oktober) eine kleine Pause einlegt, steht am kommenden Wochenende die 10. Runde auf dem Programm. Wir haben für euch eine detaillierte Vorschau zu den sechs Partien des Wochenendes.  

 

Sa, 06.10.2018, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - FK Austria Wien

Live-Ticker

SC Cashpoint Rheindorf Altach FK Austria Wien

Lange musste der SCR Altach auf den erhofften Befreiungsschlag in der Tipico Bundesliga warten. Erst am 9. Spieltag feierten die Vorarlberger mit einem klaren 4:2-Auswärtssieg gegen die Admira den Premierensieg in der heurigen Meisterschaft. Dementsprechend erleichtert war Altach-Trainer Werner Grabherr nach dem Spiel: „Die drei Punkte sind sehr positiv und ein klares Lebenszeichen. Ich habe immer wieder betont, dass ich daran glaube, dass wir dem Turnaround schaffen.“ Nun gelte es, den Aufwärtstrend zu bestätigen und am Samstag zu Hause gegen die Wiener Austria zu punkten. Doch nicht nur die Vorarlberger, sondern auch die Veilchen haben eine sehr positive Woche hinter sich. Nach dem 2:0-Sieg im Cup gegen Titelverteidiger Sturm Graz folgte am Sonntag ein Last-Minute-Sieg gegen Aufsteiger TSV Hartberg. Austrias Technischer Direktor Ralf Muhr ist mit der Entwicklung der neu formierten Mannschaft zufrieden: „Wir haben uns die Latte hochgelegt, die Mannschaft hat ein gutes Gesicht gezeigt. Uns ist klar, dass es Wochenende für Wochenende einen Fortschritt geben wird.“ Ob man auch am kommenden Samstag einen Fortschritt im Spiel der Austria sehen wird, bleibt abzuwarten. Die Bilanz verheißt jedenfalls nichts Gutes, gingen doch vier der jüngsten fünf Auswärtsspiele gegen Altach verloren.

Sa, 06.10.2018, 17:00 Uhr

RZ Pellets WAC - TSV Prolactal Hartberg

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RZ Pellets WAC TSV Prolactal Hartberg

Am Samstag kommt es in der Wolfsberger Lavanttal-Arena zum erstmaligen Wiedersehen von WAC-Coach Christian Ilzer mit seinem ehemaligen Klub TSV Hartberg. Ilzer hatte die Steirer in beeindruckender Art und Weise in die Bundesliga geführt, entschied sich jedoch im Sommer für einen Wechsel zum RZ Pellets WAC. Mit den Kärntnern steht Ilzer aktuell alles andere als schlecht da. Nach 9 Runden rangiert der WAC mit 14 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Ein Platz in der Meistergruppe scheint ob des attraktiven und effektiven Spielstils sowie aufgrund des starken Personals nicht ausgeschlossen. Der Aufsteiger hingegen braucht keine Gedanken an einen Platz in der Meistergruppe verschwenden. Die Mannen von Markus Schopp zeigten in den ersten neun Runden zwar durchaus starke Leistungen, holten aber lediglich sechs Punkte und liegen auf dem 10. Rang. „Wir sind enttäuscht, weil wir merken, dass wir gut dabei sind, uns aber nicht belohnen“, resümierte Schopp nach dem bitteren 0:1 gegen die Austria. Womöglich belohnen sich die Oststeirer ausgerechnet gegen ihren Ex-Trainer mit dem ersten Auswärtssieg in dieser Saison.

Sa, 06.10.2018, 17:00 Uhr

SKN St. Pölten - FC Flyeralarm Admira

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SKN St. Pölten FC Flyeralarm Admira

20 Punkte nach neun Spielen. Letzte Saison der Punktelieferant schlechthin, heuer ein Mitstreiter um die Europacup-Plätze? Wie schnell es im Fußball gehen kann, konnte der SKN St. Pölten in den bisherigen Meisterschaftsspielen eindrucksvoll unter Beweis stellen. Nun mussten die Niederösterreicher mit dem Abgang von „Leitwolf“ Didi Kühbauer zum SK Rapid Wien jedoch einen schweren Dämpfer hinnehmen. Wer Kühbauer in St. Pölten nachfolgt, soll während der anstehenden Länderspielpause fixiert werden. Marcel Ketelar wird bis auf weiteres das Training in St. Pölten leiten und auch beim kommenden Heimspiel gegen die Admira auf der Trainerbank des SKN sitzen. Im Gegensatz zu St. Pölten läuft es bei der Admira in dieser Saison überhaupt nicht nach Wunsch. Die Abgänge zahlreicher Stammspieler im Sommer konnte man in der Südstadt nicht kompensieren. Derzeit reicht es nur für Tabellenplatz neun. „Wir haben gewusst, dass es heuer eine schwere Saison für uns wird und waren darauf vorbereitet“, betont Trainer Ernst Baumeister Woche für Woche. Vielleicht profitiert die Admira von der aufgrund des Trainerwechsels entstandenen Unruhe beim SKN St. Pölten und bleibt auch im vierten Auswärtsspiel in Folge gegen die Wölfe ungeschlagen.

So, 07.10.2018, 14:30 Uhr

SK Rapid Wien - SV Mattersburg

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SK Rapid Wien SV Mattersburg

9 Spiele, 9 Punkte, Tabellenplatz 8 - Das kann nicht der Anspruch von Rapid sein. Demzufolge war bereits unmittelbar nach dem desaströsen 0:2-Heimdebakel gegen St. Pölten deutlich zu sehen, was bei Rapid in den nächsten Tagen geschehen wird. Goran Djuricin war nach Spielende auf den Platz gegangen, hatte sich von seinen Spielern verabschiedet und war knapp eine halbe Stunde später offiziell nicht mehr Rapid-Trainer. Nun war Sportchef Fredy Bickel gefragt, der sich innerhalb von nur zwei Tagen - „Ich wollte eine schnelle Lösung, innerhalb von 48 Stunden“ - für den logischen Kandidaten entschieden hat. Rapid-Legende Didi Kühbauer soll die Grün-Weißen in der Meisterschaft auf Kurs bringen, der Mannschaft den immensen Druck nehmen und vor allem die aufgeheizte Stimmung unter den Fans eindämmen. Gestern um 13 Uhr absolvierte der 47-jährige Burgenländer eine Pressekonferenz, zwei Stunden später leitete er sein erstes Training. Die erste Bewährungsprobe steht bereits morgen in der Europa League an, wenn Rapid um 21 Uhr im legendären Ibrox-Park auf die Glasgow Rangers trifft. Drei Tage später bekommt es Kühbauer in der Bundesliga ausgerechnet mit dem SV Mattersburg zu tun, für den er sechs Jahre lang als Spieler aktiv war. Die Marschroute ist klar: „Wir wollen in Glasgow nicht verlieren und am Sonntag Mattersburg schlagen“, betonte der neue Rapid-Coach. Wie unangenehm es gegen die Burgenländer werden könnte, konnte man bereits vor einer Woche beim Cup-Krimi im Pappelstadion sehen. Mattersburg-Coach Klaus Schmidt durfte zuletzt den zweiten Liga-Sieg in Serie bejubeln, scheint die Burgenländer in die Spur gebracht zu haben. Bilanz: In der heimischen Meisterschaft wartet der SV Mattersburg seit dem 29. August 2015 auf einen Sieg gegen Rapid. In den letzten drei Auswärtsspielen gegen Rapid konnten sich die Burgenländer aber jeweils über einen Punkt freuen.

So, 07.10.2018, 14:30 Uhr

FC Wacker Innsbruck - LASK

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FC Wacker Innsbruck LASK

Nicht nur in Wien-Hütteldorf scheint derzeit eine große Lücke zwischen Anspruch und Realität zu klaffen. Wie Innsbruck-Coach Karl Daxbacher bei der letzten Ausgabe von Talk und Tore anmerkte, scheinen in Innsbruck Stimmen laut geworden zu sein, dass „das obere Play-Off möglich sein muss“. Dabei habe man in Innsbruck von Anfang an klar kommuniziert, dass man sich auf den Klassenerhalt konzentriere. Dass die Innsbrucker trotz durchaus ansprechenden Leistungen nur sechs Punkte auf dem Konto haben, ist Daxbacher ein Dorn im Auge: „Wir sind zwar immer für unser gutes Spiel gelobt worden, aber es hat keine Punkte gegeben.“ Nun wartet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den LASK eine schwere Aufgabe auf die Mannen von Karl Daxbacher. Die drittplatzierten Linzer mussten nach zuletzt sieben Liga-Siegen in Folge wieder einen Punktverlust hinnehmen, sind aber weiterhin seit dem ersten Spieltag ungeschlagen. „Wir sind sehr zufrieden, wie wir in der Liga stehen“, erklärte Glasner. Das bisher letzte Bundesliga-Duell zwischen Innsbruck und LASK datiert vom 22. Mai 2011. Damals setzte sich Wacker zu Hause knapp mit 1:0 durch.

So, 07.10.2018, 17:00 Uhr

SK Sturm Graz - FC Red Bull Salzburg

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SK Sturm Graz FC Red Bull Salzburg

Zum Abschluss der 10. Runde steigt am Sonntag in der Merkur-Arena das Spitzenspiel zwischen Sturm Graz und Tabellenführer Red Bull Salzburg. Während sich die Grazer aktuell weiterhin auf der Suche nach der Form befinden, läuft es beim Titelverteidiger hingegen wie am Schnürchen. 9 Spiele, 9 Siege - Punktemaximum. Der sensationelle Auftakt bedeutet auch einen neuen Startrekord in der Bundesliga. Für den stets fokussierten Marco Rose hat dieser allerdings wenig Bedeutung: „Der Rekord macht mich stolz, aber ist nicht so wichtig.“ Viel eher konzentriert sich der gebürtige Leipziger mit seiner Mannschaft auf die kommenden Aufgaben. Bereits am morgigen Donnerstag treffen die Salzburger am 2. Spieltag der Europa League zu Hause auf Celtic Glasgow (18:55 Uhr). Danach geht es gegen Sturm. Die Grazer beendeten am vergangenen Wochenende die unglaubliche Siegesserie des LASK und spielten erstmals in dieser Saison zu Null. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, dass wir die Null gehalten haben“, meinte Jörg Siebenhandl. Dass die Steirer auch gegen die erfolgshungrigen Bullen die Null halten, ist eher unwahrscheinlich. In den letzten drei Meisterschaftsspielen gegen Salzburg kassierte Sturm insgesamt 13! Gegentore.

 

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