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Vorschau

Tipico Bundesliga 2018/2019: Vorschau Runde 14

Bevor die Tipico Bundesliga wegen der anstehenden Nations-League-Spiele der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft gegen Bosnien&Herzegowina (15.11.) und Nordirland (18.11.) eine kleine Pause einlegt, steht am kommenden Wochenende die 14. Runde auf dem Programm. Angepfiffen wird das Bundesliga-Wochenende wie gewohnt am Samstag um 17 Uhr mit dem kleinen Westderby Innsbruck gegen Altach. Gleichzeitig steht Sturm im ersten Spiel nach der Entlassung von Heiko Vogel zu Hause gegen St. Pölten unter Siegzwang. Ebenfalls um 17 Uhr gastiert die Admira beim LASK. Die Sonntags-Session wird mit den Partien Mattersburg gegen Hartberg und WAC-Rapid eingeläutet, ehe die Runde mit dem Schlagerspiel zwischen Austria Wien und Red Bull Salzburg abgeschlossen wird. 

Sa, 10.11.2018, 17:00 Uhr

SK Sturm Graz - SKN St. Pölten

Live-Ticker

SK Sturm Graz SKN St. Pölten

Seit Montagmittag ist Heiko Vogel nicht mehr Cheftrainer des SK Sturm Graz. Die Verantwortlichen der Blackys zogen nach nur einem Sieg aus den letzten 14 Pflichtspielen die Reißleine und beurlaubten den 42-jährigen Deutsche mit sofortiger Wirkung. „Es war eine maximal schwierige Entscheidung“, gestand Sportchef Günter Kreissl, der bei der Suche nach einem neuen Chefcoach auf das Motto „Qualität vor Zeitdruck“ setzt. Als Top-Kandidat für die Nachfolge von Heiko Vogel gilt weiterhin der ehemalige Trainer des SC Wiener Neustadt, Roman Mählich. Neben ihm soll auch Lafnitz-Coach Ferdinand Feldhofer im Rennen sein, allerdings nur mit Außenseiterchancen. Nach derzeitigem Stand würde am Samstag im Heimspiel gegen St. Pölten das Interimsduo Günther Neukirchner und Joachim Standfest an der Seitenlinie des SK Sturm stehen. Eines ist den Blackys vor dieser Partie bewusst: Ein Sieg muss her - egal wie. Mit den Niederösterreicher kommt allerdings ein Gegner, der am vergangenen Wochenende die bisher beste Leistung unter Neo-Coach Ranko Popovic abrufen konnte. In einem rasanten Spiel gegen die aktuell zweitbeste Mannschaft Österreichs, den LASK, jubelte St. Pölten nach starker Leistung über ein 2:2-Remis. „Wenn wir so weitermachen werden wir noch einiges an Freude haben“, vermutet Popovic. Außerdem wird man sich beim SKN äußerst gerne an das erste Saisonduell gegen die Steirer erinnern. In der dritten Runde siegten die Wölfe dank Treffern von Luxbacher und Fountas mit 2:0.

Sa, 10.11.2018, 17:00 Uhr

LASK - FC Flyeralarm Admira

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LASK FC Flyeralarm Admira

Am Samstag treffen in der Paschinger TGW-Arena jene zwei Mannschaften aufeinander, die in der jüngsten Bundesliga-Runde nicht für ihre starken Leistungen belohnt wurden. Wenngleich die Last-Second-Niederlage der Admira gegen Hartberg wohl den wesentlich bittereren Beigeschmack hatte als das Remis der Linzer gegen St. Pölten. Glücklich war LASK-Coach Oliver Glasner nach dem fünften Liga-Spiel in Folge jedenfalls nicht: „Es ist jetzt auch nicht das erste Mal, dass wir ein Spiel, das wir meiner Meinung nach gewinnen müssen, nicht gewinnen. Den Schritt müssen wir noch gehen, dass wir die Spiele dann entscheiden, wenn sie zu entscheiden sind“, hatte der gebürtige Salzburger zu bemängeln. Bei den Niederösterreichern hingegen hätte das Trainerdebüt von Reiner Geyer ergebnistechnisch kein schlimmeres Ende nehmen können. Nach einer spielerisch ansprechenden Leistung musste die Admira in der 94. Minute den entscheidenden Verlusttreffer durch Sanogo hinnehmen. Der Neo-Coach wirkte nach der Partie fassungslos: „So ist es manchmal im Fußball.“ Dennoch: Einer ähnlich spielerisch starken Leistung wie gegen Hartberg bedarf es am Samstag gegen den LASK, will man aus Oberösterreich etwas mitnehmen. Das erste Saisonduell gegen den LASK endete für die Admira ähnlich bitter wie das jüngste Heimspiel gegen Hartberg. Damals sorgte ausgerechnet der Ex-Admiraner Markus Wostry mit einem Kopfballtreffer in der 91. Minute für den knappen Auswärtssieg des LASK.

Sa, 10.11.2018, 17:00 Uhr

FC Wacker Innsbruck - SC Cashpoint Rheindorf Altach

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FC Wacker Innsbruck SC Cashpoint Rheindorf Altach

Innsbruck-Coach Karl Daxbacher ortete nach dem 1:1 gegen Sturm ein seltsames Phänomen in einer seiner Mannschaft. „Die Mannschaft hat manchmal, hat man das Gefühl, ein bisschen Angst vorm Verlieren und solange es 0:0 steht sind sie etwas zu passiv. Wenn man das Spiel dann schon faktisch verloren hat wird es besser“, wunderte sich der Trainerroutinier im Sky-Interview. Offenbar müssen die Tiroler wie gegen Salzburg und Sturm erst in Rückstand geraten, um dann im Anschluss ihre Passivität abzulegen und letztendlich einen Punkt zu holen. Das neu geschaffene Defensivkonzept scheint den Innsbruckern zu liegen: Mittlerweile ist der FC Wacker seit vier Liga-Partien ungeschlagen. Geht es nach dem Geschmack von „Sir Karl“ und seinen Spielern, soll diese Serie am Samstag im kleinen Westderby gegen Altach prolongiert werden. Doch auch die Altacher haben eine beachtliche Serie in der vorzuweisen. Seit fünf Bundesliga-Spielen haben die Mannen von Werner Grabherr nicht mehr verloren. Zufrieden war der Coach der Vorarlberger nach dem 2:2 gegen Rapid jedoch nicht: „Die Unentschieden bringen uns in der Tabelle nicht weiter“, lamentierte Grabherr. Außerdem haben die Altacher mit den Innsbruckern noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, das der FC Wacker mit 2:1 gewinnen konnte.

So, 11.11.2018, 14:30 Uhr

SV Mattersburg - TSV Prolactal Hartberg

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SV Mattersburg TSV Prolactal Hartberg

„Wenns laft dann lafts“ - Der legendäre Spruch des ehemaligen Schirennfahrers Rudolf Nierlich passt aktuell perfekt zum TSV Prolactal Hartberg. Der Aufsteiger feierte jüngst fünf Bundesliga-Siege in Folge und rangiert zurzeit auf dem fünften Tabellenplatz. Besonders der Last-Second-Sieg gegen die Admira zeigte, dass momentan alles für den Sensations-Aufsteiger läuft. „Ich glaube, dass die Mannschaft einfach permanent an das Unmögliche glaubt“, vermutet Trainer Markus Schopp, der für seine mutige Spielanlage nun endlich belohnt wird: „Ich bin oft genug dagestanden und habe gesagt, Scheiße jetzt haben wir verloren. Jetzt ist es anders.“ Am kommenden Wochenende geht es für die Oststeirer ins nicht weit entfernte Burgenland, wo am Sonntag das Auswärtsspiel gegen Mattersburg auf dem Programm steht. Die Burgenländer verkauften sich zuletzt teuer, verloren gegen Liga-Primus Salzburg - zum bereits vierten Mal in Folge - erst in der Nachspielzeit. „Wenn ich das in Worte fassen und so ausdrücken würde, wie es mir gerade ist, dann würden alle ihre Kinder vor der Sky Sendung ‚Alle Spiele, alle Tore‘ wegsperren“, scherzte Mattersburg-Coach Klaus Schmidt. Zumindest steht nun wieder ein Heimspiel an. Zu Hause präsentieren sich die Burgenländer stärker als in der Fremde, fahren im Pappelstadion auch die nötigen Punkte ein. In den jüngsten drei Heimpartien blieben die Burgenländer ungeschlagen. An das erste Saisonduell gegen den Aufsteiger werden sich die Mattersburger nicht gerne zurückerinnern. Damals verlor man noch unter der Leitung von Gerald Baumgartner mit 2:4.

So, 11.11.2018, 14:30 Uhr

RZ Pellets WAC - SK Rapid Wien

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RZ Pellets WAC SK Rapid Wien

Nur zwei Siege in 13 Pflichtspielen: So schrecklich liest sich die Auswärtsbilanz des SK Rapid Wien gegen den RZ Pellets WAC. Allerdings: Genau heute vor einer Woche polierten die Hütteldorfer eben diese Horror-Bilanz mit einem überraschend klaren 3:0-Erfolg im Cup-Achtelfinale etwas auf. Ein immens wichtiger Sieg für den Rekordmeister, der für das anstehende Liga-Duell gegen den WAC Auftrieb und Selbstvertrauen geben sollte. Auch wenn man das jüngste Spiel gegen Altach nicht gewinnen konnte und nur 2:2 spielte. „Ich kann es einfach nicht verstehen, dass wir immer wieder so billige Tore kriegen“, ärgerte sich Mario Sonnleitner nach dem Remis gegen Altach. Der WAC hingegen erholte sich von der herben Cup-Niederlage gut, feierte am vergangenen Sonntag einen verdienten 3:2-Auswärtssieg gegen die Wiener Austria. Der unumstrittene Matchwinner war Mario Leitgeb, der ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub den ersten Dreierpack seiner Karriere geschnürt hat. „Jetzt werde ich einmal in die Kabine reingehen und ein bisschen feiern“, jubelte der Dreifachtorschütze nach dem 6. Saisonsieg des WAC. Im ersten Saisonduell gegen Rapid waren die Kärntner über die gesamte Spielzeit die klar bessere Mannschaft, schafften es schlussendlich aber nicht, über ein torloses Remis hinauszukommen.

So, 11.11.2018, 17:00 Uhr

FK Austria Wien - FC Red Bull Salzburg

Live-Ticker

FK Austria Wien FC Red Bull Salzburg

„Das war einfach schlecht. Ich tue mir schwer jetzt etwas Positives rauszuziehen.“ Austria-Trainer Thomas Letsch war nach dem 2:3 gegen den WAC maßlos enttäuscht. Tabellenplatz sechs, vier sieglose Spiele in Serie und ein negatives Torverhältnis: Die Veilchen sind in der Krise. Der beunruhigendste Faktor aus Sicht der Favoritner: In der jüngsten Vergangenheit war so gut wie keine Leistungssteigerung zu erkennen. Ganz im Gegenteil: Die zweite Halbzeit gegen Wolfsberg gehörte definitiv zu den schlechtesten 45 Minuten in dieser Saison. Nun wartet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Red Bull Salzburg ausgerechnet die schwerst mögliche Aufgabe, um einen Schritt aus dem Tief zu machen. Die Salzburger hingegen kehrten zu Hause gegen Mattersburg nach zuletzt zwei sieglosen Spielen in Folge zurück auf die Siegerstraße, bauten damit die Tabellenführung auf satte 12 Punkte aus. Außerdem haben die Bullen eine beeindruckende Bilanz gegen die Austria vorzuweisen. Nur eines der letzten 16 Pflichtspiele gegen die Veilchen ging verloren. 10 Mal ging der Meister als Sieger vom Platz. Die Favoritenrolle für das anstehende Duelll am Sonntag ist also klar vergeben. Im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison setzte sich der Serienmeister mit 2:0 durch.

 

 

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