Vorschau

Tipico Bundesliga 2018/2019: Vorschau Runde 21

Die 21. und damit vorletzte Runde im Grunddurchgang der Tipico Bundesliga könnte bereits die ersten Vorentscheidungen im Hinblick auf die Qualifikation für die Meistergruppe bringen. Aktuell befinden sich mit Austria Wien (3./30 Punkte), St. Pölten (4./30 Punkte), WAC (5./28 Punkte), Sturm (6./27 Punkte), Rapid (7./26 Punkte), Hartberg (8./24 Punkte) und Mattersburg (9./23 Punkte) noch sieben Vereine im Rennen um die Plätze oberhalb des ominösen Striches. Die sechs spannenden Partien des 21. Spieltags steigen allesamt am Sonntag um 17 Uhr.

 

So, 10.03.2019, 17:00 Uhr

FC Red Bull Salzburg - SK Sturm Graz

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FC Red Bull Salzburg SK Sturm Graz

Zwischen den beiden brisanten Europa-League-Partien gegen den italienischen Spitzenklub Napoli steht für Red Bull Salzburg ein Bundesliga-Heimspiel gegen Sturm Graz auf dem Programm. Während die Salzburger Bullen seit geraumer Zeit das Ticket für die Meistergruppe in der Tasche haben, muss Sturm Graz um die Teilnahme an eben dieser gehörig zittern. Die Grazer benötigen gegen den souveränen Tabellenführer wohl zumindest einen Punkt, um Rapid und Hartberg auf Distanz zu halten. Womöglich wäre ein Remis allerdings schon zu wenig, um den sechsten Platz zu behaupten. „Mir ist es lieber, weniger zu rechnen und beim nächsten Spiel wieder zu gewinnen“, sieht es Sturm-Coach Roman Mählich einfach. Einen Dreier ausgerechnet gegen Österreichs Ligaprimus einzufahren wird jedoch alles andere als einfach. In den letzten vier Aufeinandertreffen feierten die Salzburger Bullen vier Siege, erzielten dabei 15 Tore. Im ersten Saisonduell setzten sich die Mozartstädter in Graz mit 2:1 durch.

So, 10.03.2019, 17:00 Uhr

LASK - FC Wacker Innsbruck

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LASK FC Wacker Innsbruck

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, sind aber davon überzeugt, dass es der richtige Schritt zum richtigen Zeitpunkt ist. Nach mehreren Gesprächen sind wir zum Schluss gekommen, dass wir durch einen Trainerwechsel einen Impuls setzen wollen“, schilderte Alfred Hörtnagl, Sportchef von Wacker Innsbruck, die Beweggründe für die Entlassung von Trainer Karl Daxbacher. Für den 65-Jährigen ging am Dienstagvormittag nach etwas mehr als zwei Jahren im Amt das Kapitel Wacker Innsbruck offiziell zu Ende. Der Trainerroutinier war nach zwei Niederlagen in den ersten beiden Pflichtspielen im Jahr 2019 nicht mehr zu halten. Der von Hörtnagl angesprochene neue Impuls soll bereits im kommenden Auswärtsspiel gegen den LASK zum Vorschein treten. Dass die Tiroler nach zuletzt sechs sieglosen Spielen in Folge ausgerechnet gegen die in Überform agierenden Linzer ein Erfolgserlebnis einfahren, ist eher unwahrscheinlich. Die Athletiker hingegen wirken zurzeit extrem stabil, zeigen sowohl zu Hause also auch auswärts ein und dasselbe Gesicht. Mittlerweile sind die Oberösterreicher seit unglaublichen 12 Pflichtspielen ungeschlagen. Die bisher letzte Pleite in dieser Saison kassierten die Mannen von Oliver Glasner Anfang Oktober ausgerechnet gegen Innsbruck. Damals gelang Dieng der 1:0-Siegtreffer, nachdem der LASK zahlreiche Topchancen vergeben hatte.

So, 10.03.2019, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - spusu SKN St. Pölten

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FC Flyeralarm Admira spusu SKN St. Pölten

2 Spiele, 2 Siege: Admira Wacker darf sich über einen äußerst gelungenen Start ins Fußballjahr 2019 freuen. Mit dem Auswärtssieg gegen Altach am vergangenen Samstag konnte man sogar die Rote Laterne im Ländle zurücklassen. „Es ist schön, eine kleine Serie zu starten. Wir sind im Winter als Mannschaft nochmal näher zusammengerückt“, schilderte Admira-Captain Daniel Toth. Nach dem völlig verkorksten Herbst scheint die Admira nun so etwas wie einen Neustart hinzulegen und die Konkurrenz im Abstiegskampf unter Druck zu setzen. Aufgrund der derzeitigen sportlichen Situation geht die Mannschaft von Reiner Geyer sogar als leichter Favorit in das bevorstehende Niederösterreicher-Derby gegen St. Pölten. Der Tabellenvierte startete holprig in die Frühjahrssaison, kassierte im Cup-Viertelfinale eine 0:6-Klatsche gegen den LASK sowie eine 0:4-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen Rapid. Dazwischen gab es ein schmeichelhaftes 1:1-Remis gegen Hartberg. Die unbefriedigenden Ergebnisse könnten nun dazu führen, dass es für die Mannschaft von Ranko Popovic nochmal eng werden könnte im Kampf um die Meistergruppe. Das Polster auf Rapid beträgt nur mehr vier Zähler. Die Tordifferenz ist nach der deutlichen Pleite gegen die Hütteldorfer ebenfalls ins Minus gerutscht. Mit einem Punktgewinn im Derby gegen die Admira wäre die Teilnahme am „oberen Playoff“ jedoch so gut wie fixiert. Das erste Saisonduell endete mit einem torlosen Remis.

So, 10.03.2019, 17:00 Uhr

SV Mattersburg - SK Rapid Wien

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SV Mattersburg SK Rapid Wien

„Wir haben 50 Prozent erledigt“, wusste Abwehr-Routinier Mario Sonnleitner nach dem 4:0-Triumph gegen St. Pölten zu berichten. Was zum Frühjahrsstart wohl nur die kühnsten Optimisten für möglich hielten, könnte nach der 22. Runde Realität werden. Denn der SK Rapid Wien hat zwei Runden vor der Punkteteilung noch tatsächlich aussichtsreiche Chancen, die Teilnahme an der Meistergruppe doch noch zu fixieren. Fest steht allerdings, dass die Grün-Weißen auch im kommenden Auswärtsspiel gegen Mattersburg einen Sieg benötigen, um die Möglichkeit am Leben zu erhalten. „Wir wissen, dass wir nur mit Siegen im ‚Game‘ bleiben können“, merkte Didi Kühbauer an. Auch im Burgenland darf noch von einer Platzierung oberhalb des ominösen Striches geträumt werden. Der Rückstand des SVM beträgt nach dem Auswärtserfolg gegen Innsbruck nur mehr vier Punkte. Aus eigener Kraft können es die Mattersburger - wie auch die Rapidler - nicht schaffen. Träumen sei laut Trainer Klaus Schmidt allerdings erlaubt, denn vier Punkte aus den letzten zwei Spielen seien möglich. Begegnungen zwischen Mattersburg und Rapid sind ohnehin stets umkämpft und hart geführt. Am Sonntag wird aus aufgrund der höchst interessanten Tabellensituation wohl zu einem richtigen Fight kommen. Die Bilanz der jüngsten Aufeinandertreffen spricht ganz klar für die Mannen von Didi Kühbauer. Von den letzten 12 Bundesliga-Duellen gegen die Burgenländer haben die Wiener keines verloren. Acht Mal verließ der Rekordmeister den Platz als Sieger. Im ersten Saisonduell feierte Rapid dank eines Treffers von Knasmüllner einen knappen 1:0-Erfolg.

So, 10.03.2019, 17:00 Uhr

FK Austria Wien - SC Cashpoint Rheindorf Altach

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FK Austria Wien SC Cashpoint Rheindorf Altach

Die 0:1-Heimniederlage gegen Admira Wacker und der damit verbundene Absturz auf den letzten Tabellenplatz war für die Verantwortlichen des SCR Altach zu viel des Guten. Nur wenige Stunden nach der Pleite gab der Verein am Sonntagvormittag bekannt, dass Trainer Werner Grabherr mit sofortiger Wirkung beurlaubt wurde. „Wir haben einem jungen Trainer die Chance gegeben und trotz einer schwierigen Saison lange an ihm festgehalten. Leider sind auch nach der Winterpause die erwarteten Ergebnisse nicht eingetreten, sodass wir jetzt handeln mussten“, erklärte Sportchef Georg Zellhofer. In Spiel eins nach Werner Grabherr gastiert der neue alte Tabellenletzte bei der Wiener Austria. Die Veilchen kämpften sich am vergangenen Wochenende in Unterzahl zu einem 4:2-Heimsieg gegen Hartberg, der sie auf den dritten Tabellenplatz katapultierte. „Es war wichtig und ist gut für die Moral. Daraus ziehen wir jetzt Energie“, schnaufte Trainer Thomas Letsch durch. Die Qualifikation für die Meistergruppe ist damit so gut wie fix, sofern man gegen die Altacher nicht eine überraschende Heimniederlage kassiert. Die Veilchen werden vermutlich froh sein, dass sie daheim und nicht auswärts auf die Vorarlberger treffen. Während die Violetten ihre letzten beiden Heimpartien gegen die Altacher gewinnen konnten, wartet man im Ländle seit dreieinhalb Jahren auf einen vollen Erfolg. Nimmt man jedoch die letzten zehn Aufeinandertreffen her, spricht die Bilanz für den SCRA. Sechs der zehn Spiele konnte Altach für sich entscheiden. Drei Mal feierten am Ende die Wiener.

So, 10.03.2019, 17:00 Uhr

TSV Prolactal Hartberg - RZ Pellets WAC

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TSV Prolactal Hartberg RZ Pellets WAC

„Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen. Ich bin froh, dass das Thema für uns erledigt ist“, meinte Markus Schopp nach der Niederlage gegen die Austria. Konkret ging es um die Teilnahme an der Meistergruppe, die für die Oststeirer trotz des 2:4 gegen die Veilchen rechnerisch noch möglich ist. Aufgrund der klar schlechteren Tordifferenz und drei Punkten Rückstand auf Platz sechs ist dieses Szenario jedoch nicht allzu realistisch. Am kommenden Wochenende geht es für den Sensations-Aufsteiger mit einem Heimspiel gegen den WAC weiter. Die Kärntner warten seit mittlerweile sechs Ligapartien auf einen vollen Erfolg und müssen um den Platz oberhalb des Striches zittern. Die Wölfe fielen nach der 0:3-Niederlage gegen Salzburg auf den 5. Tabellenplatz zurück, haben nur mehr zwei Zähler Guthaben auf die siebentplatzierten Hütteldorfer. „Die nächsten beiden Spiele sind zwei Endspiele und da müssen wir die Punkte machen“, weiß Christian Ilzer. Auch Michael Liendl, Topscorer des WAC, ist sich der Wichtigkeit der nächsten Partien bewusst: „Wir haben noch zwei Spiele vor uns, die wir positiv gestalten müssen, sonst wird es nochmal ganz eng.“ Das erste Saisonduell zwischen dem WAC und Hartberg avancierte zu einer völlig verrückten Partie. Die Steirer drehten ein schnelles 2:0 der Kärntner in eine 3:2-Führung, ehe dem WAC der 3:3-Ausgleich gelang. Als bereits alle mit einem Unentschieden gerechnet hatten, kam der große Auftritt von Rajko Rep, der Hartberg spät zu einem 4:3-Auswärtssieg schoss.

 

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