Tipico Bundesliga Finaldurchgang 2019: Vorschau Runde 23

Zwei Wochen nach Beendigung des Grunddurchgangs geht es in der Bundesliga mit dem Finaldurchgang weiter. Am kommenden Samstag um 17 Uhr startet zunächst die Qualifikationsgruppe mit den Partien Altach-Mattersburg, Hartberg-Innsbruck und Rapid-Admira in die letzten zehn Runden der Saison 2018/19. Am Sonntag um 14:30 Uhr steigen die ersten beiden Spiele der Meistergruppe, wenn der WAC zu Hause auf den LASK trifft und St. Pölten bei Sturm Graz gastiert. Abgeschlossen wird die erste Runde des Finaldurchgangs mit dem Schlagerspiel zwischen Tabellenführer Red Bull Salzburg und Austria Wien.

Sa, 30.03.2019, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - SV Mattersburg

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SC Cashpoint Rheindorf Altach SV Mattersburg

Pünktlich zum Start der Länderspielpause präsentierte der SCR Altach seinen neuen Cheftrainer: Alex Pastoor. Der 52-jährige Niederländer, der 2001 ein halbes Jahr für den SCRA spielte, soll die Vorarlberger also vor dem Abstieg in die zweite Liga bewahren. Pastoor blickt der Herausforderung positiv entgegen, vergleicht die Situation mit einigen Trainerstationen in Holland: „Ich denke, dass ich nicht zum ersten Mal in einer solchen Situation bin. Diese zehn Endspiele sind vergleichbar mit Situationen, die ich in Rotterdam und Excelsior bereits erlebt habe. Damals ging es zwar um den Aufstieg, trotzdem habe ich Erfahrung, wie man solche Situationen bewältigen kann“, schildert der Neo-Coach des SCR Altach. Am kommenden Samstag geht es für die Vorarlberger in der ersten Runde der Qualifikationsgruppe zu Hause gegen den SV Mattersburg. Die Burgenländer haben im Jahr 2019 noch kein einziges Spiel verloren, feierten zuletzt drei Siege am Stück und gehen als Tabellenführer der Qualifikationsgruppe in die letzten zehn Partien der Saison. Die Gesamtbilanz in der Bundesliga spricht knapp für den SV Mattersburg, der elf von 26 Partien gegen Altach gewinnen konnte. Sechs Mal trennte man sich remis. Das erste Duell in dieser Saison entschieden die Burgenländer knapp für sich (3:2). In Mattersburg gab es ein 1:1-Unentschieden.

Sa, 30.03.2019, 17:00 Uhr

TSV Prolactal Hartberg - FC Wacker Innsbruck

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TSV Prolactal Hartberg FC Wacker Innsbruck

Mit einem Vorsprung von fünf Punkten auf den Tabellenletzten Wacker Innsbruck startet der Sensations-Aufsteiger TSV Hartberg in die Qualifikationsgruppe der Bundesliga. Der Klassenerhalt ist und bleibt das erklärte Ziel der Oststeirer, die seit acht Ligapartien auf einen vollen Erfolg warten. Im kommenden Heimspiel gegen die Tiroler planen die Mannen von Markus Schopp den FC Wacker weiter zu distanzieren - bestenfalls mit einem Heimsieg. Mit Wacker Innsbruck kommt allerdings ein Gegner in die Profertil-Arena, der sich seit dem Trainerwechsel stabilisiert hat. Zwar verlor man die ersten beiden Partien unter Neo-Coach Thomas Grumser, doch die Leistungen haben sowohl gegen den LASK als auch gegen Red Bull Salzburg gepasst. Die mutige Spielweise gegen die beiden besten Klubs Österreichs imponierte Grumser: „Ich bin der Meinung, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, glaubt der Innsbruck-Coach. In der laufenden Bundesliga-Saison sind die Tiroler gegen Hartberg noch ungeschlagen. Im ersten Duell feierte Innsbruck einen knappen 2:1-Sieg. Die zweite Partie endete mit einem 2:2-Remis.

Sa, 30.03.2019, 17:00 Uhr

SK Rapid Wien - FC Flyeralarm Admira

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SK Rapid Wien FC Flyeralarm Admira

Groß war die Enttäuschung und der Frust beim SK Rapid Wien nach dem 2:2-Remis gegen Hartberg, das den „Absturz“ in die ungeliebte Qualifikationsgruppe bedeutete. Die Enttäuschung war den Spielern des SK Rapid nicht nur anzusehen, sondern auch anzuhören: „Jetzt heißt es Gras fressen, nicht schön spielen, sondern Spiele gewinnen“, gab Routinier Mario Sonnleitner die Richtung vor. „Wir sind völlig verdient in der Qualifikationsgruppe“, resümierte Thomas Murg. Jetzt geht es für die Grün-Weißen nur mehr um Schadensbegrenzung, die sich auf das Erreichen des siebenten Tabellenplatzes bezieht. Bereits am kommenden Samstag soll zu Hause gegen die Admira der erste Sieg im ersten Spiel des Finaldurchgangs eingefahren werden, um dem Ziel Platz sieben ein Stück näher zu kommen. Mit der Admira gastiert allerdings eine Mannschaft im Allianz-Stadion, die im neuen Jahr noch kein Pflichtspiel verloren hat. Die Niederösterreicher katapultierten sich mit drei Siegen und einem Unentschieden in vier Spielen vom letzten Tabellenplatz auf Rang zehn. In der laufenden Saison sind die Rapidler gegen Admira aber noch makellos. Die Hütteldorfer konnten beide bisherigen Saisonduelle für sich entscheiden (3:0, 2:0).

So, 31.03.2019, 14:30 Uhr

SK Sturm Graz - spusu SKN St. Pölten

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SK Sturm Graz spusu SKN St. Pölten

Großer Jubel herrschte am Sonntag vor zwei Wochen in der Grazer Merkur-Arena, nachdem Sturm Graz mit einem 1:0-Heimsieg über Austria Wien den Einzug in die Meistergruppe fixiert hatte. „Wir haben gefightet wie die Löwen und das finde ich geil“, jubelte Kapitän Lukas Spendlhofer. Mit dem Heimerfolg katapultierten sich die Steirer sogar auf den dritten Tabellenplatz. Am kommenden Sonntag wartet dann mit dem Heimspiel gegen St. Pölten die vermeintlich leichteste Aufgabe der Meistergruppe auf die Grazer. Während man in Graz von einer Trainerdiskussion weit entfernet ist, herrschte beim SKN St. Pölten bereits vor dem letzten Spiel im Grunddurchgang Unruhe. General-Manager Andreas Blumauer zählte Coach Ranko Popovic bekanntlich öffentlich an. Nach einer weiteren Niederlage gegen Mattersburg konnte man von einer Trennung ausgehen, doch der SKN entschloss sich zu Beginn der Länderspielpause, mit Ranko Popovic in die Meistergruppe zu gehen. „Der Draht des Trainers zur Mannschaft ist ausgezeichnet und daher ist uns Kontinuität wichtig“, wurde Blumauer in einer Aussendung zitiert. In den bisherigen zwei Saisonduellen gab es für den SK Sturm jedoch wenig zu jubeln. Im ersten Aufeinandertreffen feierte St. Pölten einen 2:0-Heimsieg. Das zweite Spiel endete mit einem torlosen Remis.

So, 31.03.2019, 14:30 Uhr

RZ Pellets WAC - LASK

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RZ Pellets WAC LASK

„Es ist Mitte März und wir haben keine Abstiegssorgen mehr“, jubelte WAC-Coach Christian Ilzer nach der Qualifikation für die Meistergruppe. Letztlich mussten die Kärntner allerdings noch gehörig um die Teilnahme an den Top sechs zittern. Nach zuletzt fünf Spielen in Folge ohne Sieg benötigte der WAC im letzten Spiel gegen die Admira zumindest einen Punkt, um die Teilnahme an der Meistergruppe zu fixieren. Dieses Minimalziel erreichten die Wolfsberger mit einem 2:2. Nun gilt die volle Konzentration dem ersten Spiel in der Meistergruppe gegen den LASK. Die Oberösterreicher lösten bereits Wochen zuvor das Ticket für die Top-Gruppe, konnten die jüngsten sechs Pflichtspiele allesamt gewinnen. Im Frühjahr kassierten die Mannen von Oliver Glasner erst einen Gegentreffer. Der Rückstand der Athletiker auf Tabellenführer Salzburg beträgt nach der Punkteteilung nur mehr vier Punkte. Sprich: Mit einem vollen Erfolg gegen den WAC könnte man Salzburg im darauffolgenden Topspiel gegen Austria Wien bereits gehörig unter Druck setzen. Das letzte Saisonduell gegen die Kärntner endete mit einem 1:1-Remis (8. Dezember 2018). Es war das bisher letzte Spiel, das die Linzer nicht gewinnen konnten.

So, 31.03.2019, 17:00 Uhr

FC Red Bull Salzburg - FK Austria Wien

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FC Red Bull Salzburg FK Austria Wien

Das Schlagerspiel der 23. Runde steigt am Sonntag um 17 Uhr in der Red-Bull-Arena zwischen Tabellenführer RB Salzburg und dem Tabellenfünften Austria Wien. Trotz Punkteteilung beträgt der Vorsprung der Bullen auf die Austria satte 12 Zähler. Die Favoritenrolle ist jedenfalls klar verteilt. Salzburg ist seit acht Heimspielen gegen die Veilchen ungeschlagen, feierte in dieser Saison zwei 2:0-Siege gegen die Violetten. Neben dem wichtigen sportlichen Aspekt dieser Partie stehen auch die beiden Trainer im Fokus. Während die Zukunft von Marco Rose weiterhin unklar ist, der Erfolgscoach der Bullen fast schon täglich mit Klubs in Verbindung gebracht wird, kämpft Austrias Interimscoach Robert Ibertsberger um eine langfristige Anstellung bei der Austria. Am Mittwoch konnte man vernehmen, dass er bis zum Saisonende bei den Violetten bleibt. Eine langfristige Anstellung wird für Ibertsberger wohl nur dann möglich sein, wenn er die Austria in den Europacup führt. Klar ist: Die Wiener Austria wird sich in der Meistergruppe nicht mit Salzburg oder dem LASK, sondern mit Sturm, dem WAC und St. Pölten messen müssen, um am Ende einen Europacup-Startplatz zu erreichen.

 

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