Tipico Bundesliga Finaldurchgang 2019: Vorschau Runde 26

Am kommenden Wochenende steht bereits die 26. Runde der Tipico Bundesliga auf dem Programm und wir dürfen uns wieder auf spannende und hoffentlich torreiche Spiele freuen. Angepfiffen wird das Bundesliga-Wochenende wie gewohnt am Samstag um 17 Uhr mit den drei Partien der Qualifikationsgruppe. Während die Admira die seit 12 Pflichtspielen sieglosen Hartberger empfängt, muss Schlusslicht Wacker Innsbruck nach Mattersburg. Außerdem gastiert Rapid bei Angstgegner Altach. In der Meistergruppe trifft der SK Sturm zu Hause auf den WAC und St. Pölten empfängt Tabellenführer Salzburg. Abgeschlossen wird die Runde mit dem Spitzenspiel zwischen Austria Wien und LASK.

Sa, 20.04.2019, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - SK Rapid Wien

Live-Ticker

SC Cashpoint Rheindorf Altach SK Rapid Wien

Drei Spiele, drei Siege: Es läuft für den SK Rapid Wien in der Qualifikationsgruppe der Bundesliga. Am vergangenen Wochenende bauten die Hütteldorfer mit einem Heimsieg gegen Mattersburg sogar die Tabellenführung in der Quali-Gruppe aus. „Wenn wir so dominant agieren, dann kann uns nichts halten“, tönte Torschütze Christoph Knasmüllner nach dem Spiel. Thomas Murg betonte im Ligaportal-Interview, dass man auf einem guten Weg sei: „Die Stimmung ist gut und wenn man gewinnt, dann kommt man natürlich viel lieber zum Training. Wir können auf diesen Sieg aufbauen“, so der Torschütze und Assistgeber. Ob die Siegesserie der Hütteldorfer auch am kommenden Samstag ihre Fortsetzung findet, darf jedoch zumindest bezweifelt werden. Für die Grün-Weißen geht es nämlich nach Altach, wo man seit sieben Spielen sieglos ist. Generell ist die Cashpoint-Arena kein guter Boden für Rapid: In 15 Versuchen feierte Rapid lediglich drei Siege. Sieben Mal reisten die Wiener ohne Punkte im Gepäck zurück in die Hauptstadt. Die Altacher hingegen sind unter ihrem neuen Trainer Alex Pastoor noch ungeschlagen. Zuletzt gelang den Vorarlbergern ein Last-Minute-Erfolg gegen Hartberg. „Wir haben jetzt zwei Mal gewonnen und ein Unentschieden. Nicht so schlecht oder?“, stellte der Niederländer fest. Die ersten beiden Saisonduelle zwischen Altach und Rapid endeten jeweils remis (1:1, 2:2).

Sa, 20.04.2019, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - TSV Prolactal Hartberg

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FC Flyeralarm Admira TSV Prolactal Hartberg

Schafft es der TSV Hartberg, die Abwärtsspirale zu stoppen oder trudelt der Aufsteiger nun ungebremst Richtung Abstieg? Mittlerweile sind die Oststeirer seit 12 Pflichtspielen sieglos. Die letzten drei Bundesliga-Partien in der Qualifikationsgruppe gingen allesamt verloren. Die jüngste Niederlage gegen den SCR Altach war aufgrund des späten Verlusttreffers besonders bitter.„Von der Einstellung und der Moral kann ich keinem einen Vorwurf machen“, betonte Trainer Markus Schopp, dessen Mannschaft über 50 Minuten in Unterzahl gespielt hatte. Trotz der aktuellen schwierigen sportlichen Situation gibt man sich in Hartberg noch nicht auf: „Das Wichtigste ist, konsequent weiterzuarbeiten, an uns und die Mannschaft zu glauben und dann werden sich die Resultate auch wieder einstellen“, zeigt sich Präsidentin Brigitte Annerl zuversichtlich. Nun steht für den TSV jedoch ein schwieriges Auswärtsspiel auf dem Programm, gastiert man doch am Samstag bei der Admira. Die Niederösterreicher sind aktuell vollgepumpt mit Selbstvertrauen, feierten zuletzt einen überzeugenden 3:1-Auswärtssieg gegen Wacker Innsbruck. Der überragende Mann, der immer mehr zur Lebensversicherung im Abstiegskampf avanciert, war einmal mehr Sasa Kalajdzic. Der 21-Jährige glänzte mit einem Doppelpack und stellte einmal mehr seine technischen Fähigkeiten unter Beweis. Beim bisher letzten Aufeinandertreffen zwischen Admira und Hartberg feierten die Steirer dank eines Last-Second-Treffers von Zakaria Sanogo einen 3:2-Auswärtssieg. Die positive Nachricht für die Admira: Der Mann aus Burkina Faso kann am Samstag aufgrund einer Rotsperre nicht mitwirken.

Sa, 20.04.2019, 17:00 Uhr

SV Mattersburg - FC Wacker Innsbruck

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SV Mattersburg FC Wacker Innsbruck

„5 Punkte sind nicht die Welt“, meinte Klaus Schmidt nach der Niederlage gegen Rapid. Damit verwies der Mattersburg-Trainer auf den aktuellen Rückstand auf die Wiener. Das oberste Gebot sei jedoch, sich von hinten wegzubewegen und möglichst weit weg vom Abstiegsplatz zu bleiben. Auf die gezeigte Leistung konnten die Burgenländer allerdings aufbauen: „Wir haben Rapid mehr als Parole geboten“, erkannte Schmidt. Mehr als Paroli wollen die Mattersburger am kommenden Samstag auch dem FC Wacker Innsbruck bieten. Die Tiroler reisen schwer angeschlagen ins Burgenland: Unter Neo-Coach Thomas Grumser kassierte man vier Niederlagen in fünf Spielen. Die Folge der jüngsten Niederlage gegen die Admira: Der Absturz auf den letzten Tabellenrang. Nichstdestotrotz versucht man beim FC Wacker, den Kopf oben zu halten und positiv zu denken: „Es ist noch nichts entschieden und wir werden bis zum Schluss fighten“, gibt sich Sportchef Alfred Hörtnagl kämpferisch. In der laufenden Saison konnten die Tiroler gegen Mattersburg noch nicht punkten. Die ersten beiden Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit konnte der SVM für sich entscheiden (2:1 h, 1:0 a).

So, 21.04.2019, 14:30 Uhr

spusu SKN St. Pölten - FC Red Bull Salzburg

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spusu SKN St. Pölten FC Red Bull Salzburg

Damit hätten wohl nur die wenigstens gerechnet: Der SKN St. Pölten gastierte am vergangenen Sonntag stark ersatzgeschwächt beim Tabellenzweiten LASK und musste noch dazu aufgrund einer frühen Gelb-Roten Karte gegen Robert Ljubicic mehr als 50 Minuten in Unterzahl absolvieren. Dank einer kämpferisch extrem ambitionierten Leistung sowie eines überragenden Christoph Riegler, der einen unhaltbaren Ball nach dem anderen pariert hatte, bejubelten die Niederösterreicher am Ende ein torloses Unentschieden. „Wir haben zu zehnt gekämpft, gekratzt und sind im Endeffekt belohnt worden“, jubelte St. Pöltens Matchwinner Riegler. Am kommenden Sonntag wartet auf den SKN die nächste extrem schwierige Aufgabe, geht es doch zu Hause gegen Red Bull Salzburg. Die Bullen drehten zuletzt einen 0:1-Rückstand gegen Sturm und feierten erneut einen Heimsieg, bauten damit die Tabellenführung auf satte neun Punkte aus. Der Meistertitel scheint somit erneut nur mehr eine Frage der Zeit zu sein. In Leipzig wird ab sofort besonders einer mit den Salzburger Bullen mitfiebern: Jesse Marsch. Der US-Amerikaner übernimmt ab Sommer das Traineramt in Salzburg, folgt also Marco Rose nach, der nach Gladbach wechselt. Die Bilanz des FC Red Bull Salzburg gegen den SKN St. Pölten in der Bundesliga ist makellos (10 Spiele - 10 Siege, 33:6 Tore).

So, 21.04.2019, 14:30 Uhr

SK Sturm Graz - RZ Pellets WAC

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SK Sturm Graz RZ Pellets WAC

„Wir müssen und wollen auch – das steht ganz oben auf der Liste – in den nächsten Monaten zeigen, dass wir auch in der Offensive besser Fußball spielen können als wir das bisher gezeigt haben“, kündigte Sturm-Coach Roman Mählich im Talk mit Sky an. Während es in der Defensive seit dem Amtsantritt von Roman Mählich rund läuft (in elf Ligapartien kassierten die Steirer lediglich acht Gegentore), hapert es am Toreschießen. In den letzten sieben Partien schossen die Blackys lediglich vier Tore: „Wir wollen uns peu à peu in der Offensive verbessern. Wir wissen, dass wir zu wenig Tore schießen“, betonte Mählich. Im kommenden Heimspiel gegen den WAC müssen allerdings Tore her, um den dritten Platz nicht zunehmends aus den Augen zu verlieren. Die Wolfsberger verpassten es zuletzt, ein Überzahlspiel in einen Sieg umzumünzen, spielten gegen Austria Wien nur remis. „Leider Gottes müssen wir mit dem einen Punkt leben. Es wäre mehr drinnen gewesen“, trauerte Michael Liendl zwei verlorenen Punkten hinterher. Nichtsdestotrotz behauptete der WAC den dritten Tabellenplatz und befindet sich weiterhin mitten im extrem engen Kampf um die Europacup-Tickets. Betrachtet man die jüngsten Ergebnisse zwischen Wolfsberg und Sturm Graz, kann man kaum eine Prognose für die anstehende Partie abgeben. Sturm konnte vier der letzten acht Partien gegen den WAC gewinnen. Drei Mal gingen die Kärntner als Sieger hervor.

So, 21.04.2019, 17:00 Uhr

FK Austria Wien - LASK

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FK Austria Wien LASK

Austria Wien steckt weiterhin mitten in einer sportlichen Krise. Mittlerweile warten die Veilchen seit fünf Partien auf einen Sieg. Mit dem 1:1-Remis zuletzt gegen den WAC meldeten sich die Violetten zumindest zurück. So richtig zufrieden konnte man mit dem Punkt - trotz des frühen Ausschlusses von Edomwonyi - nicht sein: „Es hätte mehr sein können“, trauerte Austria-Trainer Robert Ibertsberger seinem ersten Sieg nach. Bereits am kommenden Sonntag bekommt es die Wiener Austria zu Hause mit dem LASK zu tun. Für die Athletiker gab es zuletzt beim Heimspiel-Triple nichts zu jubeln. Auf das bittere Cup-Aus gegen Rapid und die Niederlage gegen Salzburg folgte ein torloses Remis gegen dezimierte und personell angeschlagene St. Pöltner. LASK-Trainer Oliver Glasner, der wohl im Sommer zum VfL Wolfsburg wechselt, ärgerte sich nach dem Spiel, kritisierte das risikolose Spiel seiner Mannschaft: „Wir spielen diese Sicherheitspässe – wie im Handball - rundherum“, so Glasner. Gut möglich, dass es gegen Lieblingsgegner Austria Wien wieder ein Erfolgserlebnis zu bejubeln gibt: Die Linzer haben keines der letzten fünf Spiele gegen die Austria verloren. Die letzten vier Partien konnten die Oberösterreicher sogar gewinnen. In der laufenden Saison feierten die Athletiker bereits einen klaren 3:0-Auswärtssieg in der Generali-Arena.

 

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