Vorschau

Tipico Bundesliga Finaldurchgang 2019: Vorschau Runde 29

Die Bundesliga-Saison 2018/19 nähert sich mit riesigen Schritten dem Ende. Am kommenden Wochenende steht bereits die 29. und damit viertletzte Runde in dieser Spielzeit auf dem Programm. Am Sonntag könnte die endgültige Entscheidung im Rennen um den Meistertitel fallen und zwar dann, wenn der LASK zu Hause gegen den WAC nicht gewinnen bzw. Red Bull Salzburg gegen die Wiener Austria einen Auswärtssieg feiern sollte. In der Qualifikationsgruppe hingegen kommt es am Samstag zum Kellerduell Wacker Innsbruck gegen TSV Hartberg, in dem bereits eine kleine Vorentscheidung im Abstiegskampf fallen könnte.

Sa, 04.05.2019, 17:00 Uhr

FC Wacker Innsbruck - TSV Prolactal Hartberg

Live-Ticker

FC Wacker Innsbruck TSV Prolactal Hartberg

„Wir sind als Fixabsteiger gestartet und stehen nach wie vor nicht auf dem letzten Tabellenplatz“, freute sich Hartberg-Coach Markus Schopp nach dem kuriosen 4:3-Auswärtssieg gegen Rapid Wien. Für die Hartberger ging am vergangenen Samstag eine lange Durststrecke von 14 sieglosen Pflichtspielen in Folge zu Ende. „Der Sieg ist in unserer Situation im Abstiegskampf extrem wichtig“, konstatierte Michael Blauensteiner im Ligaportal-Interview. Die wohl wichtigste Partie im Kampf gegen den Abstieg wartet auf den Aufsteiger jedoch am kommenden Samstag, wenn man auswärts beim Tabellenletzten Wacker Innsbruck gastiert. Lediglich zwei Punkte trennen die beiden Mannschaften in der Tabelle der Bundesliga. Auch die Innsbrucker bejubelten am vergangenen Wochenende einen immens wichtigen Sieg im beinharten Abstiegskampf. „Wir haben bewiesen, dass wir nicht tot sind, an uns glauben und weitermachen“, schnaufte Thomas Grumser nach dem klaren 4:1-Auswärtssieg gegen Altach durch. „Wenn wir so spielen, können wir überall Punkte holen“, tönte Doppeltorschütze Zlatko Dedic. In dieser Saison haben die Tiroler noch keine Partie gegen Hartberg verloren (zwei Siege, ein Remis).

Sa, 04.05.2019, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - SK Rapid Wien

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FC Flyeralarm Admira SK Rapid Wien

„Chaotisch“, „Krank“, „Skurril“, „Kurios“. Nach der unfassbaren Bundesliga-Partie Rapid gegen Hartberg waren sich alle Beteiligten einig: So ein Spiel bekommt man wohl nur einmal im Leben zu sehen. Mit vier Eigentoren geht die Partie ohnehin in die Annalen der Bundesliga-Geschichte ein. „Die Partie wird mir länger in Erinnerung bleiben“, meinte Kühbauer nach der ersten Niederlage in der laufenden Qualifikationsgruppe. Diese kuriose Niederlage galt es jedoch schnell aus den Köpfen zu streichen, steht doch bereits am Mittwoch das Spiel des Jahres gegen Red Bull Salzburg im Finale des Pokals auf der Agenda. Wenige Tage danach gilt es in der Qualifikationsgruppe gegen die Admira den nächsten Sieg einzufahren und Platz sieben weiter abzusichern. Die Admira wiederum holte am vergangenen Spieltag ein 1:1 gegen Mattersburg. Trainer Reiner Geyer war trotzdem unzufrieden: „Ich weiß, dass die Jungs mehr können“, stellte der Deutsche klar. Gegen Rapid Wien gab es für die Admiraner in dieser Saison noch kein Erfolgserlebnis. Rapid konnte alle bisherigen drei Saisonduelle zu Null gewinnen (3:0, 2:0, 3:0).

Sa, 04.05.2019, 17:00 Uhr

SV Mattersburg - SC Cashpoint Rheindorf Altach

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SV Mattersburg SC Cashpoint Rheindorf Altach

Im sechsten Spiel unter Neo-Trainer Alex Pastoor setzte es die erste Niederlage für den SCR Altach in der laufenden Qualifikationsgruppe. Die Vorarlberger mussten sich Wacker Innsbruck klar mit 1:4 geschlagen geben. Eine überraschend hohe Niederlage aus Sicht der Altacher angesichts der aktuellen Formkurven der beiden Mannschaften. Doch der Sieg der Innsbrucker war in diesem Fall hochverdient. Am kommenden Samstag geht es für die Altacher zum direkten Duell um Tabellenplatz acht ins Pappelstadion zum SV Mattersburg. Die Burgenländer mussten sich zuletzt mit einem 1:1 gegen Admira Wacker begnügen, konnten den Umfaller von Rapid und Altach nur bedingt nutzen. „Wir können nicht davon ausgehen, dass wir von Sieg zu Sieg durchs Frühjahr eilen“, sah es Mattersburg-Coach Klaus Schmidt gewohnt pragmatisch. Die bisherigen Saisonduelle zwischen Altach und Mattersburg verliefen stets spannend und ausgeglichen. Auf einen 3:2-Sieg der Burgenländer folgte ein 1:1-Remis sowie ein 2:1-Heimerfolg des SCR Altach.

So, 05.05.2019, 14:30 Uhr

LASK - RZ Pellets WAC

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LASK RZ Pellets WAC

Der LASK hat am vergangenen Sonntag sein Mini-Tief überwunden und einen 3:2-Auswärtssieg gegen Sturm Graz gefeiert. Für die Linzer war es der erste volle Erfolg nach zuletzt vier sieglosen Ligapartien in Folge. „Ich muss den Spielern ein riesiges Kompliment machen, dass sie so zurückgekommen sind“, zeigte sich Oliver Glasner zufrieden. Mit dem zweiten Auswärtssieg gegen Sturm en suite festigten die Oberösterreicher Platz zwei ab. Der letzte verbliebene Konkurrent um Platz zwei gastiert am kommenden Sonntag in der Paschinger TGW-Arena: Die Rede ist vom Wolfsberger AC. Die Kärntner feierten zuletzt einen 2:1-Heimsieg gegen Red Bull Salzburg und festigten damit Platz drei. „Wir haben einen großen Schritt Richtung Europa League gemacht“, jubelte WAC-Stürmer Kevin Friesenbichler. Die Bilanz spricht allerdings klar für die Athletiker: In der laufenden Saison konnten die Lavanttaler noch keinen Sieg gegen den LASK einfahren. Das bisher letzte Duell konnten die Linzer mit 3:0 für sich entscheiden.

So, 05.05.2019, 14:30 Uhr

spusu SKN St. Pölten - SK Sturm Graz

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spusu SKN St. Pölten SK Sturm Graz

Spät, aber doch musste sich der SKN St. Pölten am vergangenen Sonntag der Wiener Austria geschlagen geben. Die Niederösterreicher kassierten erst in der 94. Minute den kuriosen Verlusttreffer in der heimischen NV-Arena. „Es hätte beinahe für einen Punkt gereicht, aber schlussendlich stehen wir mit leeren Händen da“, trauerte Torschütze Rene Gartler einem Punkt nach. Trotz der Niederlage befinden sich die St. Pöltner aber weiterhin im „Gerangel“ um das Europa-League-Playoff. Genauso wie der kommende Gegner Sturm Graz, der am Sonntag in St. Pölten zu Gast sein wird. Die Grazer verloren am Sonntag gegen den LASK mit 2:3, liegen nach 28 Runden mit 21 Punkten auf Platz vier. „Ich weiß, dass Sturm einen anderen Anspruch hat, aber ich kam zu der Mannschaft in einer Situation, in der wir nicht sicher waren, ob wir in der oberen Gruppe spielen. Wir werden nach wie vor versuchen, international zu spielen“, gab Sturm-Trainer Roman Mählich zu Protokoll. Die Motivation im Lager der Grazer für das bevorstehende Duell mit dem SKN St. Pölten ist garantiert hoch, haben die Blackys mit den Niederösterreichern doch noch eine Rechnung offen. Am ersten Spieltag der Meistergruppe setzte es für die Steirer eine überraschenden 0:1-Heimniederlage.

So, 05.05.2019, 17:00 Uhr

FK Austria Wien - FC Red Bull Salzburg

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FK Austria Wien FC Red Bull Salzburg

Wenige Tage nach dem Cup-Finale bekommt Red Bull Salzburg am Sonntag die zweite Chance, den sechsten Meistertitel in Folge zu fixieren. Mit einem Auswärtssieg gegen die Wiener Austria wäre den Bullen der zweite Titel unter dem scheidenden Trainer Marco Rose nicht mehr zu nehmen. Den ersten Matchball konnten die Salzburger gegen den WAC allerdings nicht nutzen. „Wir haben kein gutes Spiel gemacht“, stellte Marco Rose nach der zweiten Bundesliga-Niederlage in dieser Saison fest. Während die Bullen ausnahmsweise mal keinen Sieg bejubeln durften, fand die Austria mit einem knappen Auswärtssieg gegen St. Pölten einen Pfad aus der Mega-Krise. Nun gilt es für die Veilchen, den ersten Sieg unter Robert Ibertsberger zu bestätigen und daheim gegen Tabellenführer Salzburg nachzulegen. Das weiß auch Trainer Robert Ibertsberger: „Wir dürfen nicht zu euphorisch werden. Es war ein Sieg, aber wir hinken noch hinten nach, was unser Ziel betrifft. Wir müssen zeigen, dass wir aus dem Spiel gegen Salzburg auch etwas mitnehmen können.“ In den bisherigen Saisonduellen gab es für die Austria jedoch nichts zu holen: Die Bullen feierten drei Siege am Stück (Torverhältnis: 9:1).

 

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