Tipico Bundesliga Finaldurchgang 2019: Vorschau Runde 30

Die Bundesliga-Saison 2018/19 nähert sich mit großen Schritten dem Ende. Am kommenden Wochenende steht bereits die 30. und damit drittletzte Runde in dieser Spielzeit auf dem Programm. Die Frage um den Meistertitel stellt sich mittlerweile nicht mehr: Red Bull Salzburg fixierte am vergangenen Spieltag die sechste Meisterschaft in Folge. Auch der zweite Platz ist vergeben: Der LASK krönte eine hervorragende Saison mit dem hochverdienten Vizemeistertitel. Spannend wird es im Fight um die restlichen drei Europacup-Plätze. Sturm und WAC kämpfen um Rang drei. Austria und St. Pölten werden sich wohl den fünften Platz ausmachen. In der Quali-Gruppe könnten Rapid und Mattersburg jeweils ihr Ticket für das neugeschaffene ligainterne Europacup-Playoff lösen. Innsbruck, Hartberg und Admira hingegen befinden sich mitten im beinharten Abstiegskampf.

Sa, 11.05.2019, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - FC Flyeralarm Admira

Live-Ticker

SC Cashpoint Rheindorf Altach FC Flyeralarm Admira

Wenn der SCR Altach die Chance auf einen Platz im Europacup-Playoff am Leben halten möchte, dann ist ein Heimsieg gegen die mittlerweile wieder abstiegsgefährdete Admira Pflicht. Derzeit herrscht jedoch ein wenig Unruhe bei den Altachern, da noch immer keine Entscheidung gefallen ist, ob Trainer Alex Pastoor bleibt oder nicht. Bis zum 12. Mai wolle man eine Entscheidung treffen, kündigte der Niederländer bei Talk und Tore an. „Es gibt immer auch noch andere Angebote. Es ist nicht so einfach“, schilderte Pastoor. Aufgrund der familiären Situation deutet sich eher ein Abschied an. Doch das ist Zukunftsmusik. Eine Trainerfrage gibt es bei der Admira nicht, wenngleich man sich seit Samstagabend wieder mitten im Abstiegskampf befindet. Der Vorsprung auf den Tabellenletzten Hartberg beträgt nur noch zwei Zähler. Heißt: Im Falle einer Niederlage gegen Altach könnte es für die Admira eng werden. Nervös wird man in der Südstadt allerdings nicht: „Wir haben es nach wie vor in der eigenen Hand und solange das so ist, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass wir das durchziehen und in der Liga bleiben“, tönt Goalie Andreas Leitner.

Sa, 11.05.2019, 17:00 Uhr

TSV Prolactal Hartberg - SV Mattersburg

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TSV Prolactal Hartberg SV Mattersburg

„Die Träumer, die vor einigen Monaten geglaubt haben, das ist in sicheren Tüchern, das ist einfach nicht so eingetreten“, stellte Hartberg-Trainer Markus Schopp nach der 1:0-Niederlage gegen Innsbruck klar. Die Oststeirer konnten den Auswärtssieg gegen Rapid somit nicht bestätigten und müssen nun alle Kräfte mobilisieren, um den sofortigen Wiederabstieg zu verhindern. „Wir haben jetzt drei Endspiele und wollen ganz einfach alles dafür unternehmen, dass wir unser Ziel doch erreichen“, kündigte Schopp an. Entschieden ist jedenfalls noch nichts: Der Rückstand auf Wacker Innsbruck beträgt lediglich einen Punkt. Dennoch: Zu Hause gegen Mattersburg zählen nur Punkte - im besten Fall natürlich das Punktemaximum. Der SV Mattersburg hingegen hat ganz andere Sorgen (im positiven Sinne). Die Burgenländer könnten mit einem Auswärtssieg in Hartberg einen weiteren großen Schritt Richtung Europacup-Playoff machen. Sollte Altach im Parallelspiel gegen die Admira nicht gewinnen und Mattersburg einen Dreier einfahren, hätten die Mattersburger das Playoff-Ticket in der Tasche. Obwohl Klaus Schmidt Kritik an den Playoff-Terminen übte, wäre der SVM-Coach froh, wenn sich seine Mannschaft dafür qualifizieren würde: „Ich wäre trotzdem froh, wenn ich mit meiner Mannschaft das Versuchskaninchen wäre, das einmal zu leben.“ Bilanz: Das bisher letzte Duell gegen Hartberg in der Bundesliga konnte Mattersburg klar mit 3:0 gewinnen. Im Grunddurchgang siegte jedoch zweimal der Aufsteiger.

Sa, 11.05.2019, 17:00 Uhr

SK Rapid Wien - FC Wacker Innsbruck

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SK Rapid Wien FC Wacker Innsbruck

Noch hat der SK Rapid Wien das Ticket für das neugeschaffene ligainterne Europacup-Playoff noch nicht in der Tasche. Den Hütteldofern genügt im kommenden Heimspiel gegen Innsbruck aber schon ein Punkt, um das Halbfinal-Ticket zu lösen. Zuletzt mussten die Wiener jedoch ordentlich zittern: Die Grün-Weißen gaben bei der Admira eine 3:0-Pausenführung aus der Hand, siegten dann am Ende aber doch noch mit 4:3. Eine verrückte Partie, die definitiv nichts für schwache Nerven war. „Ich muss mir bald irgendwas einwerfen. Ich glaube, dass das das stärkste Herz nicht aushält“, scherzte Didi Kühbauer nach dem Krimi. Eine Nervenschlacht hatte auch der FC Wacker Innsbruck zu absolvieren. Im Abstiegskracher gegen Hartberg retteten die Tiroler einen knappen 1:0-Vorsprung über die Zeit und gaben damit die Rote Laterne an Hartberg ab. „Das war unser Ziel und das haben wir geschafft. Wichtig ist, dass wir auf uns schauen können und es aus eigener Kraft schaffen können“, jubelte Innsbruck-Coach Thomas Grumser. Nach dem Auswärtsspiel gegen Rapid könnte aber alles wieder anders ausschauen: In der laufenden Saison konnte Rapid sämtliche Duelle gegen Innsbruck gewinnen (2:1 h, 1:0 a, 2:0 a).

So, 12.05.2019, 14:30 Uhr

SK Sturm Graz - FK Austria Wien

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SK Sturm Graz FK Austria Wien

Die Rechnung ist einfach: Gewinnt der SK Sturm Graz am kommenden Sonntag sein Heimspiel gegen Austria Wien, sind die Grazer zumindest fix in der Europa-League-Qualifikation. Der vierte Platz wäre dann aus Sicht der Grazer abgesichert. Des Weiteren würden die Steirer ihre Chance wahren, am Ende der Saison einen Fixplatz in der Europa-League-Gruppenphase zu wahren. Der direkte Konkurrent um Platz drei, der WAC, liegt aktuell nur einen Punkt vor dem SK Sturm. Für die Wiener Austria hingegen ist es wohl die letzte Möglichkeit, noch einen Platz in den Top vier zu erreichen. Mit einem vollen Erfolg in Graz würde die violette Welt jedoch wieder ganz anders aussehen. Plötzlich wären die Veilchen wieder mitten drin im Kampf um die Plätze 3-4. Austria-Trainer Ibertsberger ist bewusst, wie entscheidend die letzten drei Partien sind: „Wir müssen jetzt einfach diese letzten Chancen zu 100 Prozent nützen. Sonst wird es richtig eng – auch um den vierten oder fünften Rang“, stellte der gebürtige Salzburger fest. In der laufenden Saison gelang der Austria gegen Sturm allerdings noch kein einziger Sieg. Neben einem Unentschieden stehen zwei 1:0-Niederlagen gegen die Blackys zu Buche.

So, 12.05.2019, 14:30 Uhr

RZ Pellets WAC - spusu SKN St. Pölten

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RZ Pellets WAC spusu SKN St. Pölten

Geht er oder bleibt er? Dem WAC wäre es wohl sehr recht gewesen, in der Schlussphase der Meisterschaft nicht über einen möglichen Trainerabgang sprechen zu müssen. Doch mitten im Kampf um die direkte Qualifikation für die Gruppenphase der Europa League bestätigte WAC-Präsident Dietmar Riegler, dass Erfolgscoach Christian Ilzer die Erlaubnis habe, mit anderen Klubs in Kontakt zu treten. Und das mitten in einer Phase, in der die Wolfsberger ein historisches Klubereignis perfekt machen können, geht es doch um den dritten Tabellenplatz und dem damit verbundenen Ticket in der EL-Gruppenphase. Aktuell belegen Michael Liendl und Co Platz drei. Mit einem vollen Erfolg im Heimspiel gegen St. Pölten könnten die Kärntner einen weiteren Schritt Richtung Fixticket in der EL machen. Für die Niederösterreicher wiederum geht es weiterhin um den fünften Platz, der am Ende ein Ticket für das ligainterne EL-Playoff bedeutet. In der laufenden Saison konnten die Niederösterreicher ein Duell gegen den WAC gewinnen (4:3). Die jüngsten zwei Aufeinandertreffen gewannen die Wolfsberger (1:0, 3:1).

So, 12.05.2019, 17:00 Uhr

FC Red Bull Salzburg - LASK

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FC Red Bull Salzburg LASK

Zum Abschluss der 30. Runde kommt es in der Red-Bull-Arena zum Duell jener Mannschaften, welche diese Bundesliga-Saison die konstantesten Leistungen abrufen konnten. Vizemeister LASK gastiert am Sonntag um 17 Uhr beim neuen alten Meister Red Bull Salzburg. Beide Teams belohnten sich am vergangenen Wochenende für jeweils herausragende Saisonen. Während sich die Bullen den sechsten (!) Meistertitel in Folge sicherten, machten die Linzer im Kampf um Platz zwei alles klar und fixierten das Ticket für die Champions-League-Qualifikation. „Es ist eine Riesengeschichte für uns, ein Riesenerfolg. Wir freuen uns sehr über das. Ich denke, dass wir auch verdient auf diesem Platz stehen, weil wir eine außergewöhnlich gute Saison spielen“, jubelte Oliver Glasner. Bei den Salzburger Bullen wiederum herrschte nach dem zehnten Erreichen der Meisterschaft in der Ära Red Bull große Freude. Im Freudentaumel betonte Coach Marco Rose allerdings auch, dass man verpflichtet sei, den Bewerb spannend zu halten. „Klar ist aber auch, dass wir jetzt dem ganzen Kader die Möglichkeit geben wollen, sich zu zeigen“, gab Rose zu Protokoll. Nichtsdestotrotz dürfen wir uns vermutlich erneut auf einen spektakulären Schlagabtausch zwischen Salzburg und dem LASK freuen. Die bisherigen Saisonergebnisse sprechen eine klare Sprache: 12 Tore in drei Spielen deuten auf ein weiteres Duell mit offenen Visieren hin. Noch dazu können beide Mannschaften ohne Druck drauflos spielen.

 

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