Tipico Bundesliga 2019/20: Vorschau Runde 6

Bevor die Tipico Bundesliga aufgrund der EM-Qualispiele des ÖFB-Teams gegen Lettland (6. September) und Polen (9. September) eine Pause einlegt, steht am kommenden Wochenende die 6. Runde auf der Agenda. Eingeläutet wird der Spieltag mit dem tabellarischen Spitzenspiel zwischen dem LASK (2.) und WAC (3.). Zeitgleich empfängt die Admira im Kellerduell den SV Mattersburg und der makellose Tabellenführer Salzburg gastiert in Innsbruck bei der WSG Tirol. Am Sonntag steigt das erste Wiener Derby der neuen Saison zwischen Austria und Rapid. Außerdem gastiert Hartberg in St. Pölten und Altach empfängt daheim den SK Sturm.

 

Sa, 31.08.2019, 17:00 Uhr

LASK - RZ Pellets WAC

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LASK RZ Pellets WAC

Ein wahrliches Spektakel könnte das tabellarische Spitzenspiel der Runde zwischen dem Zweiten LASK und dem dritten WAC werden. Beide Mannschaften verbuchten einen äußerst guten Saisonstart: Während die Linzer noch keines ihrer fünf Ligaspiele verloren haben (4 Siege, ein Remis), mussten sich die Kärntner zwar zweimal geschlagen geben, doch zuletzt gelangen der Struber-Truppe zwei Kantersiege (5:0 gegen Mattersburg, 5:2 gegen Altach). „Wir haben momentan einfach Spaß am Fußball. Jeder will den Ball haben, wir sind vorne auch sehr effizient, so kommen dann viele Tore raus“, erklärt WAC-Verteidiger Lukas Schmitz das Erfolgsrezept der Wölfe. Mindestens so viel Spaß am Fußball wie die Kärntner haben aktuell auch die Linzer Athletiker. Die Generalprobe für das Playoff-Rückspiel gegen Brügge in der CL-Quali ist mehr als gelungen: Dank eines Raguz-Doppelpacks bejubelten die Mannen von Valerien Ismael einen 2:1-Last-Minute-Sieg in Wien-Hütteldorf. „Mit diesem Sieg haben wir uns erstmals oben festgebissen“, erkannte der LASK-Coach. Der Vorsprung der zweitplatzierten Linzer auf den dritten WAC beträgt vor dem Schlager am Samstag vier Punkte. Mit einem vollen Erfolg könnten sich die Oberösterreicher schon ein ganzes Stück absetzen. Ein Blick auf die Bilanz der direkten Aufeinandertreffen mit dem WAC in der abgelaufenen Saison wird den Schwarz-Weißen gefallen. In der Saison 2018/19 gab es in vier Duellen mit den Kärntnern nämlich keine Niederlage (4 Spiele, 3 Siege, 1 Remis).

Sa, 31.08.2019, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - SV Mattersburg

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FC Flyeralarm Admira SV Mattersburg

Leicht verbessert, aber nicht erfolgreich trat der SV Mattersburg am vergangenen Samstag auf. Auch im Heimspiel gegen den SKN St. Pölten setzte es eine Niederlage für die Burgenländer - die vierte in Folge. „Das Bemühen war da, aber es hat nicht gereicht“, erkannte SVM-Coach Franz Ponweiser nach der knappen 0:1-Pleite. In der 6. Runde steht bereits das nächste Schlüsselspiel für die Mattersburger auf dem Programm, wenn es im Kellerduell auswärts gegen den Tabellenletzten Admira Wacker geht. Die Südstädter zeigten zuletzt gegen die Salzburger in den ersten 20 Minuten eine beherzte Leistung, hielten auch gut mit, doch am Ende setzte es eine klare 0:5-Pleite. „RB ist eine Top-Mannschaft. Was sie für einen Fußball spielen, man kann RB hier nur gratulieren“, gab Admira-Trainer Reiner Geyer zu Protokoll. Am kommenden Samstag planen die Niederösterreicher jedoch den ersten Ligasieg in dieser Saison ein, der sie vom letzten Tabellenplatz wegkatapultieren soll. Es ist auch das Duell schwächsten Offensivmannschaft (Admira, 2 Tore) gegen die schwächste Defensivtruppe (Mattersburg, 16 Gegentore). In der abgelaufenen Saison endete drei Duelle der beiden Mannschaften mit einem Remis. Einmal siegte der SV Mattersburg (2:0 auswärts).

Sa, 31.08.2019, 17:00 Uhr

WSG Swarovski Tirol - FC Red Bull Salzburg

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WSG Swarovski Tirol FC Red Bull Salzburg

„Im Endeffekt waren wir brav, lieb, nett, aber für die Bundesliga ist das zu wenig“, resümierte WSG-Coach Thomas Silberberger nach der 0:2-Niederlage gegen den SK Sturm Graz. Es war vielleicht einer der schwächsten Auftritte des Aufsteigers in der noch jungen Saison. „Ich glaube, wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren. Da waren wir zu ängstlich, zu zaghaft. Da waren einige Akteure nicht am Platz“, so Silberberger weiter. Nach fünf Runden rangieren die Tiroler mit ebenso vielen Punkten auf Rang acht. Neben einem Sieg stehen zwei Remis und zwei Niederlage zu Buche. Dass in der kommenden Bundesliga-Runde Punkte dazukommen, darf stark bezweifelt werden, geht es doch daheim gegen Österreichs Ligaprimus Red Bull Salzburg. Der Bullen-Express überrollt momentan jeden Gegner, der sich ihm in den Weg stellt. Zuletzt musste die Admira mit der geballten, torhungrigen Offensivabteilung der Mozartstädter Bekanntschaft machen. „Salzburg ist ein großer Verein in Europa. Ich habe viel Glück hier zu sein. Wenn diese Mannschaft genau so spielt wie heute, dann macht es mich stolz“, wusste Jesse Marsch zu berichten. Es wäre schon eine sehr große Überraschung, sollte der Aufsteiger den „Super-Bullen“ Punkte abtrotzen. Aber wie sagt man so schön: Im Fußball ist alles möglich.

So, 01.09.2019, 17:00 Uhr

FK Austria Wien - SK Rapid Wien

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FK Austria Wien SK Rapid Wien

Zum insgesamt 329. Mal prallen am Sonntag die beiden Wiener Erzfeinde Austria und Rapid aufeinander. Ein Duell, das es zuletzt im Dezember 2018 gab. Damals spielte es sich nicht nur ordentlich vor dem Stadion ab (Rückblick: Die Exekutive kesselte 1337 Rapid-Fans unweit vom Stadion stundenlang bei Minusgraden ein), sondern auch auf dem Feld ging es ordentlich zur Sache: Die Veilchen fügten indisponierten Hütteldorfern eine historische 1:6-Pleite zu. Viel schlimmer kann es für die Hütteldorfer am kommenden Sonntag eigentlich gar nicht kommen. Vielmehr wollen die Grün-Weißen dem Erzrivalen die erste Derbyniederlage in der renovierten Generali-Arena zufügen. In der laufenden Bundesliga-Saison kamen allerdings beide Wiener Großklubs noch nicht so richtig in Fahrt. Während Rapid nach fünf Spieltagen bei zwei Siegen hält und aktuell auf Platz sechs liegt, gewann die Austria lediglich eine Ligapartie und rangiert auf Tabellenplatz sieben. Ein Erfolgserlebnis gab es am vergangenen Spieltag für keines der beiden Teams. Rapid kassierte im Heimspiel gegen den LASK eine Last-Minute-Niederlage und gleich drei Spieler verletzungsbedingt. Die Austria hingegen verspielte einen Auswärtssieg gegen Hartberg und musste sich am Ende mit einem Punkt zufrieden geben. Rapid konnte in der abgelaufenen Saison kein Derby für sich entscheiden. Zweimal holten sich die Violetten den begehrten Derbysieg (1:0 a, 6:1 h).

So, 01.09.2019, 17:00 Uhr

spusu SKN St. Pölten - TSV Prolactal Hartberg

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spusu SKN St. Pölten TSV Prolactal Hartberg

„Es ist sehr lange her, seit wir 3 Punkte eingefahren haben“, schnaufte SKN-Goalie Christoph Riegler nach dem Auswärtssieg gegen den SV Mattersburg. Es war der erste Sieg der Wölfe seit dem 31. März 2019. Damals feierten die Niederösterreicher einen 1:0-Auswärtssieg gegen Sturm Graz. „Spielerisch war es nicht unser bestes Spiel, aber wir haben die 3 Punkte geholt“, resümierte St. Pölten-Coach Alexander Schmidt. Am kommenden Wochenende gilt es für den SKN, nachzulegen. Mit dem TSV Hartberg gastierte allerdings eine Mannschaft in St. Pölten, die zuletzt durch starke Leistungen aufgezeigt hat und in dieser Saison einen tollen Fußball zeigt. Die Oststeirer behielten mit dem 2:2-Remis gegen die Austria ihre weiße Weste im eigenen Stadion, wo sie in der laufenden Saison noch unbesiegt sind. Auswärts sieht die Sache schon anders aus: In den beiden Gastspielen in dieser Saison setzte es für die Hartberger eine Niederlage und ein Remis. In der abgelaufenen Saison blieben die St. Pöltner gegen den TSV Hartberg ungeschlagen (3:0 h, 1:1 a).

So, 01.09.2019, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - SK Sturm Graz

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SC Cashpoint Rheindorf Altach SK Sturm Graz

„Wir verteidigen wie eine Regionalligamannschaft. So kann man in der Bundesliga nicht verteidigen“, wütete Altachs Manfred Fischer nach der 2:5-Auswärtspleite gegen den WAC. „Unsere Defensivarbeit war wirklich schrecklich“, zeigte sich auch Trainer Alex Pastoor schockiert. Die Vorarlberger hängen damit weiter im Tabellenkeller fest, rangieren derzeit auf Platz zehn. Während die Vorarlberger weiter nach einem Erfolgserlebnis lechzen, antwortete der SK Sturm am vergangenen Sonntag mit einem 2:0-Heimsieg gegen Tirol auf die Negativserie der letzten Wochen. „Wir standen aber doch schon ein bisschen unter Druck. Am Ende war es doch recht souverän, wir freuen uns“, konstatierte Nestor El Maestro. Restlos zufrieden war der Sturm-Coach allerdings nicht. „Es war ganz ok. Mit ein bisschen mehr Intensität wäre noch mehr drinnen gewesen“, bekrittelte der gebürtige Serbe. Nach der zuletzt einprasselten Kritik war der Sieg gegen den Aufsteiger von einer enorm hohen Bedeutung. Die Mannschaft habe Charakter gezeigt, meinte Matchwinner Otar Kiteishvili. An diese Leistungen wollen die Grazer auch am kommenden Sonntag im Auswärtsspiel gegen die Vorarlberger an knüpfen. Gegen die haben die Steirer seit 15 (!) Bundesliga-Partien nicht mehr verloren. Der letzte Altach-Sieg gegen Sturm datiert vom 3. Dezember 2014.

 

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