Tipico Bundesliga 2019/20: Vorschau Runde 10

Bevor die Tipico Bundesliga wegen der anstehenden Länderspielpause mit den EM-Qualifikationsspielen Österreich-Israel und Slowenien gegen Österreich eine kurze Auszeit einlegt, steht am kommenden Wochenende die 10. Runde der Saison 2019/20 auf der Agenda. Angepfiffen wird der Spieltag mit dem Heimspiel von Österreichs Serienmeister Salzburg gegen Altach. Zeitgleich gastiert Rapid in Mattersburg und die Admira empfängt daheim Aufsteiger WSG Tirol. Am Sonntag um 14:30 Uhr sind die beiden Europa-League-Teilnehmer WAC (daheim gegen St. Pölten) und LASK (auswärts gegen Hartberg) im Einsatz. Das Spitzenspiel der Runde steigt um 17 Uhr zwischen Austria und Sturm. 

Sa, 05.10.2019, 17:00 Uhr

FC Red Bull Salzburg - SC Cashpoint Rheindorf Altach

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FC Red Bull Salzburg SC Cashpoint Rheindorf Altach

Wenige Tage nach dem CL-Kracher gegen den englischen Vizemeister und aktuellen Tabellenführer der Premier League steht für die Bullen wieder Tipico Bundesliga auf dem Programm, wenn am Samstag der SCR Altach in Wals-Siezenheim gastiert. Die Altacher hingegen kassierten in der Liga zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Einen äußerst bitteren Nachmittag erwischten die Vorarlberger am vergangenen Sonntag gegen den SV Mattersburg. Nach der schweren Verletzung von Diakite flogen auch noch zwei Altacher vom Platz: „Vom Ergebnis her, von den Verletzungen und den roten Karten möchte ich das bitte schnell vergessen“, seufzte Alex Pastoor nach dem Spiel. Im letzten Spiel vor der Länderspielpause wartet Österreichs Ligaprimus, der in der laufenden Ligasaison erst zweimal weniger als vier Tore pro Partie erzielt hat und gegen Altach seit neun Spielen ohne Punkteverlust ist.

Sa, 05.10.2019, 17:00 Uhr

SV Mattersburg - SK Rapid Wien

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SV Mattersburg SK Rapid Wien

Der SV Mattersburg als auch Rapid Wien nahmen beim letzten Spiel gegen Altach bzw. Hartberg Zählbares mit. Die Burgenländer setzten sich in einer hitzigen Partie bei den Vorarlbergern auswärts mit 2:0 durch. Auch die Wiener nahmen in einem durchaus durchwachsenen Spiel einen Punkt mit. Für die Hütteldorfer, die vergangene Saison die Meistergruppe knapp verpassten hatten, läuft es diese Saison beinahe einwandfrei. Nach neun Runden liegen die Grün-Weißen mit 17 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Die Mattersburger hingegen plagen sich noch auch gegen vermeintlich kleinere Gegner Punkte zu holen.

Sa, 05.10.2019, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - WSG Swarovski Tirol

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FC Flyeralarm Admira WSG Swarovski Tirol

Vier Pflichtspiele, drei Niederlagen - darunter eine Niederlage gegen Regionalligist Ebreichsdorf im ÖFB-Cup: So lautet die Bilanz der Admira unter Neo-Coach Klaus Schmidt. Zuletzt kassierten die Niederösterreicher nach einer vogelwilden Leistung in der Abwehr eine 1:4-Niederlage gegen Sturm Graz. Damit hält die Admira nach neun Ligapartien bei null Siegen und nur zwei Punkten. Folgt dafür in Runde zehn der langersehnte erste Sieg in dieser Saison, wenn am Samstag Aufsteiger WSG Tirol in der Südstadt gastiert? Die Tiroler hingegen befinden sich mit neun Punkten aus den ersten neun Ligapartien absolut im Plansoll. Zuletzt konnte der Aufsteiger überraschend einen Punkt aus dem Lavanttal entführen: „Das kann uns schon mit Stolz erfüllen“, konstatierte WSG-Coach Thomas Silberberger nach dem 2:2 gegen den WAC, das den Abschluss einer - aus Tiroler Sicht - perfekten Woche krönte.

So, 06.10.2019, 14:30 Uhr

RZ Pellets WAC - spusu SKN St. Pölten

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RZ Pellets WAC spusu SKN St. Pölten

„Das passiert, wenn wir nicht messerscharf sind und im letzten Drittel nicht die notwendige Präzision hat“, ärgerte sich Gerhard Struber nach dem 2:2-Remis des WAC gegen WSG Tirol. Wie hoch die Ansprüche des WAC mittlerweile sind, merkte man an der Reaktion der Spieler nach dem Spiel gegen den Aufsteiger, in dem die Kärntner trotz zweifacher Führung nicht über ein Unentschieden hinauskamen. „Wir haben nicht diesen Schwung und den Elan gehabt, der uns normal auszeichnet“, so Struber weiter. Unmittelbar nach dem Highlight in der Europa League gegen AS Rom steht für den WAC bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm, wenn man auf den SKN St. Pölten trifft. Die Niederösterreicher rangieren in der Tabelle auf dem vorletzten Rang, konnten in dieser Saison erst ein Bundesliga-Spiel gewinnen. Zuletzt war der SKN gegen Vizemeister LASK völlig chancenlos: „Da waren Welten dazwischen“, konstatierte SKN-Coach Alexander Schmidt nach dem 0:3 gegen die Athletiker. Über einen möglichen Jobverlust macht sich Schmidt noch keine Sorgen: „Also wenn man den Leuten hier vertrauen kann, dann befürchte ich nichts“, so der gebürtige Deutsche. Bilanz: St. Pölten hat die jüngsten drei Partien gegen Wolfsberg allesamt verloren. Im ersten Saisonduell der abgelaufenen Saison feierten die Niederösterreicher einen 4:3-Erfolg.

So, 06.10.2019, 14:30 Uhr

TSV Prolactal Hartberg - LASK

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TSV Prolactal Hartberg LASK

Es war fast schon das obligatorische Tor-Spektakel, das der TSV Hartberg auswärts gegen Rapid abgeliefert hat. Beim 3:3-Remis gegen die Hütteldorfer kassierten die Oststeirer erst in der 96. Minuten den Ausgleich: „Wenn man auswärts in der 96. Minute das 3:3 bekommt, dann ist das natürlich bitter und ärgerlich“, trauerte Markus Schopp einem vollen Erfolg nach. Dennoch blicken die Hartberger auf eine bis dato gute Bilanz in dieser Saison: Nach neun Runden halten sie bei zwölf Punkten und Platz sechs. Die Linzer wiederum reisen als auswärtsstärkstes Team der Bundesliga nach Hartberg. Der LASK hält nach fünf Partien in der Fremde beim Punktemaximum von 15 Zählern. In fünf Auswärtsspielen erzielten die Athletiker elf Tore. „Das ist auch das, was uns auszeichnet momentan. Weil wir wissen: Egal wo wir hinfahren, wir haben eine so hohe Qualität“, so Keeper Alexander Schlager zur Auswärtsstärke der Oberösterreicher. Trainer Valerien Ismael sprach nach dem klaren 3:0-Erfolg gegen St. Pölten von einem souveränen Auftritt seiner Mannschaft und zeigte sich äußerst zufrieden. Nicht restlos zufrieden kann der LASK mit der Bilanz gegen den TSV Hartberg sein. Zwar blieben die Athletiker in den beiden Duellen der abgelaufenen Saison gegen die Steirer ungeschlagen, doch im jüngsten Aufeinandertreffen mit dem TSV setzte es in Pasching drei Gegentore.

So, 06.10.2019, 17:00 Uhr

FK Austria Wien - SK Sturm Graz

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FK Austria Wien SK Sturm Graz

Es war eine rabenschwarze Woche für den FK Austria Wien: Nach der blamablen 2:5-Pleite im Cup gegen die WSG Tirol kassierten die Veilchen am vergangenen Samstag eine 1:4-Niederlage gegen Serienmeister Red Bull Salzburg. Für die Veilchen war es bereits die fünfte Niederlage im neunten Ligaspiel in dieser Saison. „Die Gruppe, die uns unterstützt, die wird halt kleiner. Wir akzeptieren das auch, dass weniger Leute in das Stadion kommen, dass Leute ihre Abos kündigen wollen“, versteht Peter Stöger den Unmut der Fans. An Trainer Christian Ilzer hält der Sportvorstand der Violetten weiterhin fest. „Die Trainergeschichte bleibt so.“ Der Austria-Trainer selbst gibt sich kämpferisch: „Um aus so einer Situation rauszukommen, ist es extrem wichtig, dass wir intern Einigkeit demonstrieren. Ich bin überzeugt, dass wir aus diesem Tief herauskommen“, betonte Ilzer. Ob die Wiener Austria bereits im bevorstehenden Heimspiel gegen Sturm Graz einen Schritt aus der sportlichen Krise machen kann, bleibt abzuwarten. Die Grazer wiederum erwischten mit dem Aufstieg im Cup gegen Austria Klagenfurt sowie mit dem klaren 4:1-Heimsieg gegen die Admira in der Liga eine Woche nach Wunsch. In der Tabelle liegen die Blackys mittlerweile acht Punkte vor der Wiener Austria.

 

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