Tipico Bundesliga 2019/20: Vorschau Runde 11

Nach der höchst erfreulichen Länderspielpause mit zwei Siegen für unser Nationalteam in der EM-Qualifikation steht am kommenden Wochenende wieder die Tipico Bundesliga auf dem Programm. Angepfiffen wird die 11. Bundesliga-Runde mit dem samstäglichen Spitzenspiel zwischen Sturm Graz und Tabellenführer Red Bull Salzburg. Zeitgleich finden die Partien LASK gegen Mattersburg und Altach-Admira statt. Am Sonntag um 14:30 Uhr gastiert die Wiener Austria bei St. Pölten und WSG Tirol empfängt den TSV Hartberg. Abgeschlossen wird der elfte Spieltag mit dem Spitzenspiel Rapid gegen WAC.

Sa, 19.10.2019, 17:00 Uhr

LASK - SV Mattersburg

Live-Ticker

LASK SV Mattersburg

„Ich liebe diese Jungs“, hatte LASK-Coach Valerien Ismael nach dem 2:1-Auswärtssieg gegen Hartberg gemeint. Die auswärtsstarken Linzer, die in der laufenden Ligasaison alle sechs Partien in der Fremde für sich entscheiden konnten, drehten dabei einen 0:1-Rückstand und feierten am Ende erneut einen Sieg. In der Tabelle rangiert der LASK aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. Diesen Rang möchten die Athletiker mit einem Heimsieg gegen den SV Mattersburg absichern. Zu Hause lief es für die Oberösterreicher nicht nach Wunsch: Von den ersten vier Heimspielen konnte der LASK nur eines gewinnen. Während die Linzer einen Saisonstart nach Maß hinlegten, hinken die Mattersburger ihren Erwartungen etwas hinterher. Von den ersten zehn Ligaspielen gingen gleich sechs verloren. Zuletzt gab man zu Hause zweimal eine Führung gegen Rapid aus der Hand. Das große Problem der Burgenländer in dieser Saison: Die zahlreichen Gegentore: „Das ist absolut zu viel, ganz klar. Wir verschlafen immer wieder Situation. Da müssen wir einfach wacher werden“, weiß Trainer Franz Ponweiser. Die Bilanz des LASK gegen Mattersburg seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga ist knapp positiv. Drei von sechs Partien konnten die Athletiker gewinnen. Neben einem Remis stehen zudem zwei Niederlagen zu Buche.

Sa, 19.10.2019, 17:00 Uhr

SK Sturm Graz - FC Red Bull Salzburg

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SK Sturm Graz FC Red Bull Salzburg

Es ist derzeit nicht leicht, die Leistungen des SK Sturm einzuschätzen, reiten die Grazer doch in dieser Saison durch ein Wellental. Aus den ersten 10 Ligaspielen holten die Steirer 16 Punkte. Der Platz in den Top sechs scheint mit fünf Punkten Vorsprung auf die siebtplatzierte Austria vorerst abgesichert. Doch im Fußball kann es sehr schnell gehen. Nach der knappen sowie aus Sturm-Sicht unnötigen Niederlagen in Wien-Favoriten herrschte im Lager der Blackys einmal mehr Katerstimmung. Trainer El Maestro vermittelte den Eindruck, als würde er nicht mehr weitermachen wollen. Auch Kapitän Lukas Spendlhofer fand klare Worte. Nun geht es für den SK Sturm mit einem Heimspiel gegen den beinahe makellosen Tabellenführer Red Bull Salzburg weiter. Die Bullen gaben in der laufenden Saison erst einmal Punkte ab, liegen mit 28 Zählern und unglaublichen 46 geschossenen Toren in zehn Spielen auf Rang eins. Ob die Tormaschine der Marsch-Truppe auch in der Grazer Merkur-Arena so richtig auf Touren kommt, darf zumindest leicht angezweifelt werden, tun sich die Mozartstädter in der steirischen Hauptstadt doch traditionell eher schwer. Die letzten beiden Auswärtssiege gegen Sturm fielen jeweils knapp aus. Auch diesmal wird auf die Bullen ein Geduldsspiel zukommen, ist El Maestro doch nicht dafür bekannt, seine Mannschaft mit einer Risikotaktik aufs Feld zu schicken.

Sa, 19.10.2019, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - FC Flyeralarm Admira

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SC Cashpoint Rheindorf Altach FC Flyeralarm Admira

Ganze zehn Spiele musste Admira Wacker auf den Befreiungsschlag warten. Unmittelbar vor der Länderspielpause sollte es dann doch mit dem erlösenden ersten Ligasieg in dieser Saison klappen. Die immense Freude nach dem 3:1-Heimsieg gegen Aufsteiger Tirol war den Niederösterreicher ins Gesicht geschrieben. „Es ist einfach wunderschön jetzt jeden endlich mal mit einem lachenden Gesicht und nicht mit den hängenden Köpfen zu sehen“, schnaufte Goalie Andreas Leitner durch. Auch Mittelfeldstratege Kolja Pusch sprach von einer riesigen Freude. Mit dem ersten vollen Erfolg in dieser Spielzeit rückten die Panther bis auf einen Punkt an den Tabellenvorletzten SKN St. Pölten heran. Und den Aufwärtstrend unter Klaus Schmidt will die Admira auch im Auswärtsspiel gegen den SCR Altach fortsetzen. Bei den Vorarlbergern hingegen lief es in den vergangenen Wochen ganz und gar nicht rund. Die jüngsten drei Ligapartien gingen allesamt zu Null verloren. Die zahlreichen Verletzten rund um Spielmacher Ousmane Diakite kommen den Altachern in dieser schwierigen Situation ganz und gar nicht gelegen. „Aber jammern hilft nichts. Wir müssen die Situation so annehmen, wie sie ist und versuchen, das Beste daraus zu machen“, weiß Youngster Lars Nussbaumer. Die Bilanz der jüngsten Spiele spricht für die Admira, die nur eine der letzten zehn Partien gegen Altach verloren hat.

So, 20.10.2019, 14:30 Uhr

spusu SKN St. Pölten - FK Austria Wien

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spusu SKN St. Pölten FK Austria Wien

Fünf Niederlagen aus den letzten sieben Spielen (darunter zwei Mal ein 0:6 sowie jeweils ein 0:3 und 0:4). Der SKN St. Pölten rattert zurzeit durch ein tiefes Krisental. Keine Mannschaft kassierte in den ersten zehn Ligapartien mehr Gegentore als der SKN (29). „Es ist gerade eine unangenehme Zeit“, weiß St. Pölten-Trainer Alexander Schmidt. Hinzu kommt, dass beim Tabellenletzten Admira, die nur mehr einen Zähler hinter den Wölfen liegt, ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen ist. Davon ist man beim SKN momentan sehr weit entfernt. Bei St. Pölten selbst zeigt man sich trotz der Misere zuversichtlich, dass man den Turnaround noch schaffen kann: „Vielleicht sind die Leute außerhalb skeptisch, wir innerhalb der Mannschaft sind nicht skeptisch. Wir wissen, dass wir was zu verbessern haben und das werden wir machen“, so Verteidiger-Youngster Luca Meisl. Am kommenden Wochenende gastierte mit der Wiener Austria eine Mannschaft, die zuletzt Selbstvertrauen tanken konnte. Auch, wenn die Leistung beim Heimsieg gegen Sturm nicht wirklich überzeugend war, durften die Veilchen zumindest über einen ordentlichen Befreiungsschlag jubeln. „Der Sieg ist wichtig. Aber eines ist klar, es gibt hier noch sehr, sehr viel zu tun“, trat Trainer Ilzer sofort auf die Euphoriebremse. „Es war jetzt ein nötiger Schritt, um der Mannschaft Stabilität zu geben“, so Ilzer weiter. Ein Blick auf die Auswärtsbilanz gegen St. Pölten zeigt jedoch, dass man sich in der NV-Arena zuletzt schwer getan hat. In sechs Spielen setzte es drei Niederlage. Neben einem Remis stehen auch zwei Niederlage zu Buche.

So, 20.10.2019, 14:30 Uhr

WSG Swarovski Tirol - TSV Prolactal Hartberg

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WSG Swarovski Tirol TSV Prolactal Hartberg

Leichte Aufregung herrschte in den letzten Tagen bei Bundesliga-Aufsteiger WSG Tirol, nachdem Stürmer-Youngster Kelvin Yeboah gestanden hatte, dass sein vermeintlicher Vater Anthony Yeboah (ghanaische Fußball-Legende) nur sein Onkel sei. Dieses Nebengeräusch hat die Tiroler dennoch vermutlich nicht in der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Hartberg gestört. Die Mannschaft von Thomas Silberberger machte in den ersten zehn Runden einen soliden Eindruck, wenngleich sich in der Defensive Schwierigkeiten offenbarten. Der Vorsprung auf den Tabellenletzten Admira beträgt vier Punkte. Die Top sechs sind mit drei Punkten Rückstand auf Hartberg in Reichweite. Mit einem Heimsieg gegen die Oststeirer könnte der Aufsteiger den Top sechs noch näher rücken. Hartberg hingegen präsentiert sich ähnlich wie in der vergangenen Saison. Die Schopp-Elf begeistert auch in dieser Saison mit mutigem Fußball, man könnte fast „Alles oder Nichts Fußball“ sagen. „Wir können uns schon einordnen und wir wissen, das heutige Resultat gut einzuordnen“, stellte Markus Schopp nach der Heimniederlage gegen den LASK klar. Das bislang letzte Aufeinandertreffen zwischen diesen beiden Mannschaften gab es in der 2. Runde der abgelaufenen Cup-Saison. Damals feierte Hartberg einen klaren 3:0-Heimsieg.

So, 20.10.2019, 17:00 Uhr

SK Rapid Wien - RZ Pellets WAC

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SK Rapid Wien RZ Pellets WAC

„Wer ein Rapid-Leiberl trägt, der muss versuchen das bestmögliche zu tun. Und das haben wir in den letzten zwei Spielen gezeigt, in denen wir eigentlich bei vier Toren in Rückstand geraten sind und immer wieder zurückgekommen sind“, jubelte Didi Kühbauer nach dem 3:2-Auswärtssieg gegen Mattersburg. Es sind zurückgewonnene Tugenden, die der SK Rapid Wien in dieser Saison an den Tag legt. Auch von Rückstanden lassen sich die Grün-Weißen nicht beeindrucken, glauben an die eigenen Stärken und kommen fast schon regelmäßig zurück. Das schlägt sich auch auf die Tabelle aus: Nach zehn Runden liegt Rapid auf Rang vier - zwei Zähler hinter dem kommenden Gegner WAC. Die Kärntner, die sich in der Vergangenheit als Angstgegner der Rapidler etablierten, begeistern in dieser Spielzeit mit attraktiven Offensivfußball. Mit 27 Toren in zehn Spielen stellt der WAC die zweitbeste Offensive der Liga. „Das Geheimnis ist Vertrauen. Ich schätze einfach meine Jungs sehr, die ich hier zur Verfügung habe. Wir versuchen einfach sehr intensiv miteinander die Dinge anzugehen“, versucht Trainer Gerhard Struber den Erfolgslauf seiner Mannschaft zu erklären. Stichwort Angstgegner WAC: In der abgelaufenen Saison gelang Rapid kein Sieg gegen den WAC. Die letzte Partie ging mit 1:3 verloren.

 

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