Tipico Bundesliga 2019/20: Vorschau Runde 14

Bevor die Tipico Bundesliga aufgrund der finalen EM-Qualifikationsspiele unseres ÖFB-Teams gegen Nordmazedonien und Lettland eine Pause einlegt, wird an diesem Wochenende noch einmal um wichtige Punkte gekämpft. Am Samstag um 17 Uhr steigt in der Grazer Merkur-Arena das Steiermark-Derby zwischen Sturm und Hartberg. Zeitgleich gastiert Rapid bei Angstgegner Altach und St. Pölten empfängt daheim Aufsteiger WSG Tirol. Am Sonntag um 14:30 Uhr steht die Austria daheim gegen Mattersburg unter Siegzwang. Außerdem gastiert die Admira beim LASK. Das Spitzenspiel der Runde steigt um 17 Uhr zwischen dem WAC und Red Bull Salzburg. 

 

Sa, 09.11.2019, 17:00 Uhr

SK Sturm Graz - TSV Prolactal Hartberg

Live-Ticker

SK Sturm Graz TSV Prolactal Hartberg

Es ist schon eine äußerst besondere Situation für den TSV Hartberg, der am Samstag als Nummer eins der Steiermark in das Derby gegen den SK Sturm Graz geht. Die Hartberger feierten am vergangenen Sonntag einen außergewöhnlichen Sieg gegen die Admira, gewannen mit zwei Mann weniger und Rajko Rep, der 15 Minuten lang das Tor der Oststeirer hüten musste, mit 1:0. „Wie geil ist das, ich habe geglaubt meine Mannschaft schafft es nicht mehr mich zu überraschen, aber sie schafft es doch immer wieder. Was sie heute geleistet hat, ist gewaltig. Überzeugung und Leidenschaft mit zwei Mann weniger – das ist beeindruckend und gewaltig“, jubelte TSV-Coach Markus Schopp. Ein komplett konträres Stimmungsbild gab der SK Sturm Graz am vergangenen Samstag ab. Nach dem 0:4-Heimdebakel gegen den WAC herrschte in Graz-Liebenau Ernüchterung. Nestor El Maestro meinte, es sei seine bitterste Heimniederlage überhaupt gewesen. Diese Pleite wollen die Blackys freilich schnellstmöglich vergessen machen und bereits im Derby gegen die Hartberger zurückschlagen. Die Statistik spricht allerdings für den TSV: Die jüngsten beiden Partien gegen Sturm konnten die Mannen von Markus Schopp gewinnen. Lediglich zum Auftakt der Saison 2018/19 gelang dem SK Sturm ein 3:2-Erfolg.

Sa, 09.11.2019, 17:00 Uhr

spusu SKN St. Pölten - WSG Swarovski Tirol

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spusu SKN St. Pölten WSG Swarovski Tirol

Große Zufriedenheit und Erleichterung herrschte beim SKN St. Pölten nach dem überraschenden 1:0-Auswärtssieg gegen Rapid. „Jeder hat sich richtig reingebissen, jeder war hungrig und alle haben gearbeitet und gekämpft“, zeigte sich Coach Alexander Schmidt höchst erfreut. Mit dem vollen Erfolg in Hütteldorfer gaben die Wölfe die Rote Laterne an NÖ-Konkurrent Admira ab und liegen nun an elfter Stelle. Nachlegen will der SKN am Samstag im Heimspiel gegen die WSG Swarovski Tirol. Der Aufsteiger musste am vergangenen Spieltag eine herbe 0:4-Heimniederlage gegen den SCR Altach verkraften. „Wir müssen schnell wieder in die Spur kommen, sonst schaut es auswärts in St. Pölten schlecht aus“, weiß Thomas Silberberger, der keine einfachen Schlusswochen in diesem Jahr erwartet: „Wir müssen zurück zu den Basics, sonst wird es ein ganz schwieriges Schlussviertel.“ Im ersten Saisonduell gab es nach Toren von Dedic und Ambichl (Fallrückzieher) ein 1:1-Unentschieden.

Sa, 09.11.2019, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - SK Rapid Wien

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SC Cashpoint Rheindorf Altach SK Rapid Wien

Es war ein herber Rückschlag, den der SK Rapid Wien am vergangenen Samstag gegen den SKN St. Pölten einstecken musste. Die Hütteldorfer kassierten gegen den als Tabellenletzten ins Spiel gegangenen SKN St. Pölten eine unerwartete 0:1-Heimniederlage. Ein ordentlicher Dämpfer im Kampf um die vorderen Tabellenplätze, wie auch Stefan Schwab zu berichten wusste: „Wir bringen uns jetzt selbst in diese Situation“, zeigte sich der Rapid-Kapitän selbstkritisch. Dass die Niederlage gegen den SKN auch einen Rückschlag in der Entwicklung bedeute, wollte Kühbauer nicht gelten lassen. Die wolle er sich nicht schlechtreden lassen. Besser machen wollen es die viertplatzierten Hütteldorfer bereits am Samstag gegen den SCR Altach, der sich jedoch in den letzten Jahren nicht wirklich als Lieblingsgegner der Grün-Weißen etabliert hat. Seit mittlerweile acht Spielen warten die Wiener auf einen Sieg in Altach. Hinzu kommt, dass die Vorarlberger zuletzt mit einem 4:0-Triumph in Tirol mächtig Selbstvertrauen getankt haben.

So, 10.11.2019, 14:30 Uhr

LASK - FC Flyeralarm Admira

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LASK FC Flyeralarm Admira

32 Punkte aus den ersten 13 Spielen, nur drei Punkte Rückstand auf Ligaprimus Red Bull Salzburg. Der LASK spielt auch in dieser Saison eine gewichtige Rolle im Kampf um den Meistertitel in der Tipico Bundesliga. Auch am vergangenen Sonntag setzten die Linzer ihre beeindruckende Serie in der Liga fort und feierten einen souveränen 2:0-Heimsieg gegen die Austria. So gut die Athletiker momentan auch dastehen, Trainer Valerien Ismael bleibt dennoch gelassen und am Boden: „Es sieht gut aus, aber wir haben noch nichts erreicht. Wir müssen jedes Spiel von der ersten Minute an 100 Prozent geben.“ Der nächste volle Erfolg soll am Sonntag gegen die Admira folgen. Die Niederösterreicher mussten nach dem jüngsten Erfolgslauf unter Trainer Klaus Schmidt zuletzt eine äußerst bittere Heimniederlage hinnehmen, verlor man doch mit zwei Mann mehr gegen den TSV Hartberg. „Ich sehe es gefährlich, weil jetzt alles sehr nett ist, wir sind aber mittendrin statt nur dabei. Wir müssen schauen, dass wir uns noch mit dem einen oder anderen Sieg von unten absetzen können“, weiß Admira-Coach Klaus Schmidt. Der LASK konnte die letzten fünf Duelle gegen die Niederösterreicher allesamt gewinnen.

So, 10.11.2019, 14:30 Uhr

FK Austria Wien - SV Mattersburg

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FK Austria Wien SV Mattersburg

Bei der Wiener Austria ist weiterhin richtig Feuer am Dach. Die Violetten kassierten am vergangenen Sonntag beim 0:2 gegen den LASK die siebente Niederlage im 13. Ligaspiel. Nicht wirklich hilfreich in der aktuellen sportlichen Krisensituation sind zudem Randal-Aktionen der eigenen Fans, die in Pasching für eine längere Spielunterbrechung gesorgt hatten. Besonders gefragt in dieser harten Zeit ist Sportvorstand Peter Stöger, der dem Trainer weiterhin den Rücken stärkt. „Der Trainer steht nicht zur Diskussion“, stellte Stöger klar. Doch: „Wir müssen schauen, wie wir unser Spiel entwickeln können. Wenn man Mittelmaß ist, muss man schauen, dass man alles abruft“, gibt Stöger die Marschrichtung vor. Klar aber ist: Nur mit einem Heimerfolg gegen den SV Mattersburg können sich die Veilchen aus der sportliche Krise hinausmanövrieren, wenngleich damit noch nicht alles gut ist. Der SV Mattersburg reist jedenfalls sehr angeschlagen nach Wien-Favoriten. Nicht nur der bittere Ausfall von Andreas Gruber schmerzt, sondern vor allem die 38 Gegentore (kein Bundesliga-Team mehr) sind den Burgenländern ein Dorn im Auge. In der Tabellen rangieren die Mattersburger aktuell auf Platz zehn. Im ersten Saisonduell gegen die Austria setzte es eine deutliche 1:5-Niederlage.

So, 10.11.2019, 17:00 Uhr

RZ Pellets WAC - FC Red Bull Salzburg

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RZ Pellets WAC FC Red Bull Salzburg

Das Spitzenspiel der 14. Bundesliga-Runde steigt am Sonntag um 17 Uhr zwischen dem Wolfsberger AC und Spitzenreiter Red Bull Salzburg. Beide Mannschaften zeigten in den ersten 13 Runden starke Leistungen, und sorgten auch im internationalen Geschäft für österreichische Jubelströme. In der Tabelle liegen die Bullen jedoch bereits acht Punkte vor den drittplatzierten Wolfsbergern. In der Liga feierten die Kärntner zuletzt einen fulminanten 4:0-Auswärtssieg gegen den SK Sturm Graz. Etwaige Fitnessprobleme wegen der Doppelbelastung sieht WAC-Coach Gerhard Struber keine: „Ich bin einfach überzeugt davon, dass unsere Jungs eine überragende Fitness haben und dass wir in der Zeit zwischen den Spielen auch die richtigen Maßnahmen setzen, um am Ende immer wieder schlagkräftig zu sein.“ Die Bullen hingegen bejubelten zuletzt einen klaren 3:0-Auswärtssieg gegen den SV Mattersburg und kommen mit einem Punkt aus Neapel im Gepäck zurück nach Österreich. Locker dürfen die Salzburger das Gastspiel gegen den WAC jedoch nicht angehen. Ein Blick auf die Statistik zeigt nämlich, dass die Mozartstädter nur drei der letzten elf Auswärtspartien gegen die Kärntner gewinnen konnte. Viermal gingen die Wolfsberger als Sieger vom Platz.

 

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