Tipico Bundesliga 2019/20: Vorschau Runde 18

Bevor sich die Bundesliga-Kicker in den wohlverdienten Urlaub verabschieden, steht am kommenden Wochenende die 18. und damit letzte Runde vor der Winterpause auf der Agenda. Angepfiffen wird der Spieltag am Samstagabend mit den Partien St. Pölten-Altach, Admira-Rapid und Hartberg-Salzburg. Bevor die Herbstsaison am Sonntag um 17 Uhr mit dem Spitzenspiel LASK gegen Sturm beschlossen wird, gehen die Partien Austria gegen WAC sowie das „Kellerduell“ WSG Tirol-Mattersburg über die Bühne.

Sa, 14.12.2019, 17:00 Uhr

spusu SKN St. Pölten - SC Cashpoint Rheindorf Altach

Live-Ticker

spusu SKN St. Pölten SC Cashpoint Rheindorf Altach

Gegen Ende des Herbstdurchgangs in der Tipico Bundesliga kommt der SCR Altach endlich in Fahrt: Zuletzt feierten die Mannen von Trainer Alex Pastoor zwei Siege am Stück. Am vergangenen Wochenende bejubelten die Vorarlberger sogar den ersten Sieg gegen Sturm Graz seit ziemlich genau fünf Jahren. Christian Gebauer freute sich über die drei Punkte, wollte der gebrochenen Serie gegen Sturm jedoch nicht allzu viel Bedeutung zumessen: „Der Mannschaft ist es heute relativ egal, dass wir hier Geschichte geschrieben haben. Es geht nur um die drei Punkte und das haben wir uns heute mehr als verdient“, so der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1. Zum Jahresabschluss geht es für die Altacher zum SKN St. Pölten, der zuletzt eine 2:3-Niederlage gegen Hartberg kassierte. Für die St. Pöltner war dies die erste Pleite seit Ende Oktober. Aufgrund des überraschenden Auswärtserfolgs der Altacher in Graz fielen die Niederösterreicher in der Tabelle auf Rang neun zurück, liegen nun einen Punkt hinter dem SCRA. An das erste Duell in dieser Saison werden sich wohl nur die Vorarlberger gerne zurückerinnern, feierte der SCR Altach doch einen 6:0-Kantersieg. Heißt: Für den SKN St. Pölten geht es zum Jahresabschluss auch um Wiedergutmachung.

Sa, 14.12.2019, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - SK Rapid Wien

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FC Flyeralarm Admira SK Rapid Wien

Für den FC Flyeralarm Admira steht zum Jahresabschluss noch einmal ein Highlight auf dem Programm, wenn Rekordmeister Rapid Wien in der Südstadt gastiert. Aktuell befinden sich die Niederösterreicher in einer guten Form, ist man doch seit drei Partien in der Bundesliga ungeschlagen und feierte zuletzt einen 2:1-Sieg in Mattersburg: „Ich muss meiner Mannschaft wieder ein Lob aussprechen. Ich denke, wir werden stabiler und stabiler“, freute sich Admira-Trainer Klaus Schmidt. Nun geht es im letzten Spiel des Jahres 2019 gegen Publikumsmagnet Rapid. Die Hütteldorfer holten im 330. Wiener Derby gegen Stadtrivale Austria ein 2:2-Remis, das die Grün-Weißen zumindest bis auf einen Punkt an den Tabellendritten WAC herangebracht hat. „Wir sind am Dritten dran. Und mit der Punktehalbierung kommt wieder eine komplett neue Situation“, weiß Rapid-Coach Didi Kühbauer. Gerne zurückerinnern werden sich die Wiener an das ersten Saisonduell gegen die Admira (erstes Spiel von Klaus Schmidt als Admira-Coach), konnte man dieses doch mit einem 5:0-Kantersieg beschließen.

Sa, 14.12.2019, 17:00 Uhr

TSV Prolactal Hartberg - FC Red Bull Salzburg

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TSV Prolactal Hartberg FC Red Bull Salzburg

Es war ein grandioses Heimspiel, das die Salzburger am Dienstag daheim gegen den FC Liverpool abgeliefert haben. Die Bullen hielten über 57 Minuten stark mit dem englischen Tabellenführer mit, doch dann zeigten die Klopp-Mannen binnen weniger Augenblicke, warum sie sich Titelverteidiger nennen dürfen. Damit geht es für die Mozartstädter im Frühjahr in der Europa League weiter. Zum Jahresabschluss gilt es für den Tabellenführer jedoch, den Schalter umzulegen, geht es doch am Samstagabend zum TSV Hartberg. Die Oststeirer dürfen sich nach einem höchst erfolgreichen Jahr 2019 auf ein echtes Highlight vor Weihnachten freuen. Hartberg befindet sich momentan auf Kurs Richtung Meistergruppe - der Vorsprung auf die Austria beträgt sieben Punkte. Mit einem vollen Erfolg oder einem Punktgewinn gegen die Salzburger - bis dato drei Niederlage aus drei Spielen - könnten die Hartberger das Top-Jahr krönen.

So, 15.12.2019, 14:30 Uhr

FK Austria Wien - RZ Pellets WAC

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FK Austria Wien RZ Pellets WAC

Zwar hat sich die Wiener Austria in den letzten Runden stark gefangen und ist seit vier Bundesliga-Partien unbesiegt, dennoch konnte man auf die sechstplatzierten Hartberger kaum Boden gutmachen. Vor dem letzten Spiel im Jahr 2019 beträgt der Rückstand der Veilchen auf den TSV weiterhin sieben Punkte. Nach dem 2:2-Remis im Derby gegen Rapid zeigte man sich im Lager der Austria dennoch recht zuversichtlich, dass man die Top sechs doch noch erreichen könnte. „Wenn wir vor der Winterpause den Rückstand auf Hartberg reduzieren, sehe ich uns nicht chancenlos“, merkte Austria-Coach Ilzer bei der Pressekonferenz nach dem Spiel an. Heißt: Im Heimspiel gegen den zuletzt strauchelnden WAC zählt für die Violetten nur ein voller Erfolg. Während die Austria gegen Ende der Herbst-Saison scheinbar immer mehr in Schwung kommt, gehen dem WAC offenbar die Kräfte aus. Zuletzt kassierten die Kärntner drei Niederlagen aus den jüngsten vier Spielen. Zudem haben die Wolfsberger am Donnerstag noch ein Europa-League-Spiel gegen die AS Roma vor der Brust. Das erste Saisonduell endete mit einem klaren 3:0-Erfolg für die Kärntner.

So, 15.12.2019, 14:30 Uhr

WSG Swarovski Tirol - SV Mattersburg

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WSG Swarovski Tirol SV Mattersburg

Die WSG Swarovski Tirol wird nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge der Winterpause entgegenfiebern. Eine Partie muss der Aufsteiger jedoch noch überstehen, bevor man sich im Winter Gedanken machen kann, welche Aktionen man setzt, um im Frühjahr den Abstieg zu verhindern. Vor dem Urlaub steht jedoch noch ein Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Mattersburg auf dem Programm, wo die Entscheidung fallen wird, wer als Tabellenschlusslicht überwintern muss. Aktuell liegt der Aufsteiger nur einen Punkt vor den Burgenländern. Doch auch für die Burgenländer läuft es in dieser Saison überhaupt nicht nach Wunsch. Zuletzt kassierten die Mattersburger trotz starker Leistung eine bittere 1:2-Niederlage gegen die Admira. „Die Heimbilanz ist eine Katastrophe, das muss man ehrlich sagen“, seufzte SVM-Trainer Ponweiser nach der siebenten Niederlage im neunten Heimspiel. „Wir haben jetzt aber nächste Woche noch die Chance vom letzten Tabellenplatz wegzukommen und werden alles versuchen, in Tirol einen Sieg einzufahren“, verspricht Ponweiser.

So, 15.12.2019, 17:00 Uhr

LASK - SK Sturm Graz

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LASK SK Sturm Graz

Das letzte Bundesliga-Spiel im Jahr 2019 steigt am Sonntag um 17 Uhr in Pasching, wenn der LASK den SK Sturm Graz zum Spitzenduell der 18. Runde begrüßt. Während die Athletiker auf ein fulminantes und höchst erfolgreiches Jahr zurückblicken, verliefen die letzten 12 Monate für den SK Sturm eher durchwachsen. Das spiegelt auch die Tabelle vor dem letzten Spiel wider, liegen die Linzer als Tabellenzweiter doch satte 14 Punkte vor den Grazern. Die Oberösterreicher stellten am vergangenen Wochenende mit dem Sieg beim WAC (9. Auswärtssieg in Folge) gar einen 33 Jahre alten Auswärtsrekord der Wiener Austria ein. „Man kann nicht mehr von einem Lauf reden, das ist einfach konsequent gute Arbeit“, stellte Gernot Trauner klar. Weniger erfolgreich verlief das letzte Wochenende für den SK Sturm Graz, der zu Hause eine überraschende 1:2-Heimpleite gegen den SCR Altach kassierte. „Ich muss mich zurückhalten, es ist extrem bitter und extrem enttäuschend“, zeigte sich Nestor El Maestro sauer. Das erste Duell in dieser Saison konnten die Linzer dank eines Doppelschlags von Goiginger und Klauss mit 2:0 für sich entscheiden.

 

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