Es geht Schlag auf Schlag in der Tipico Bundesliga: Unmittelbar nach der englischen Runde steht am kommenden Wochenende bereits die 27. Runde auf dem Programm. Die drei Spiele der Qualifikationsgruppe gehen allesamt am Samstag um 17 Uhr über die Bühne. Die Partien in der Meistergruppe werden wie gewohnt am Sonntag ausgetragen.

Sa, 24.04.2021, 17:00 Uhr

SV Guntamatic Ried - spusu SKN St. Pölten

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SV Guntamatic Ried spusu SKN St. Pölten „Wir haben uns im Abstiegskampf ein bisschen Luft verschafft“, erkannte Rieds Interimscoach Andreas Heraf nach dem 2:2-Remis gegen die Wiener Austria. Mittlerweile sind die Oberösterreicher seit vier Spielen ungeschlagen. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellenletzten SKN St. Pölten würde der Aufsteiger dem Klassenerhalt ein weiteres Stück näher kommen und den Vorsprung auf acht Punkte ausbauen. Zudem könnten die Rieder den Blick dann gar nach oben richten und mit dem Euro-League-Playoff spekulieren. In St. Pölten wiederum geistern nach dem achten Spiel in Folge ohne Sieg Abstiegssorgen herum. „Wir haben jetzt zwei Spiele gegen Ried, da können wir viel gutmachen“, bleibt Georg Zellhofer optimistisch. Ein großes Problem des SKN ist zurzeit aber das Toreschießen. In den letzten vier Partien gelang den Niederösterreichern nur ein einziges Tor.

Sa, 24.04.2021, 17:00 Uhr

FC Flyeralarm Admira - FK Austria Wien

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FC Flyeralarm Admira FK Austria Wien „Endlich haben wir uns belohnt“, wird sich Admira-Trainer Damir Buric nach dem erlösenden 1:0-Auswärtssieg gegen Altach gedacht haben. Die Südstädter konnten sich damit zumindest ein Zwei-Punkte-Polster auf den Tabellenletzten St. Pölten erarbeiten. „Es wird bis zum letzten Spieltag spanend, darauf haben wir uns eingestellt. Wir bleiben fest am Boden“, stellt Buric klar. Die Austria wiederum konnte neben dem finanziellen Chaos und dem Lizenz-Drama zumindest sportliches etwas aufzeigen. Nach dem Auswärtssieg gegen St. Pölten verpassten die Veilchen jedoch einen Heimsieg gegen Ried und holten ein 2:2-Remis. In der Tabelle rangiert die Austria weiterhin zwei Punkte hinter Leader Hartberg auf Rang acht. Die Bilanz spricht klar für die Wiener, die seit neun Ligapartien gegen die Admira ungeschlagen sind.

Sa, 24.04.2021, 17:00 Uhr

SC Cashpoint Rheindorf Altach - TSV Prolactal Hartberg

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SC Cashpoint Rheindorf Altach TSV Prolactal Hartberg „Das war ein Selbstfaller, so können wir zuhause nicht auftreten, sehr ärgerlich“, haderte Damir Canadi nach der überraschenden 0:1-Heimpleite des SCR Altach gegen die Admira. Mit einem vollen Erfolg hätten sich die Vorarlberger vom Tabellenkeller entfernen können, doch nun müssen die Altacher wieder zittern. „Eine holprige Saison bleibt eine holprige Saison“, stellte Canadi fest. Weiter geht es für den SCR Altach bereits am Samstag, wenn der TSV Hartberg im Ländle gastiert. Die Oststeirer spielten zuletzt zum dritten Mal in Folge zu Null und führen die Tabelle in der Qualifikationsgruppe weiterhin an. Gleichzeitig ist Markus Schopp mit der Chancenverwertung aber unglücklich: „Wir haben die Möglichkeiten, müssen die Dinge zählbar machen. Das begleitet uns seit Runde eins. Sie wissen, was wir liegenlassen, Woche für Woche sind sie gefordert, wir versuchen ihnen über Trainingsinputs Sicherheit zu geben“, betonte der Hartberg-Coach nach dem 0:0 gegen St. Pölten. Die Hartberger sind in der Bundesliga seit vier Spielen gegen Altach ungeschlagen.

So, 25.04.2021, 14:30 Uhr

SK Rapid Wien - WSG Swarovski Tirol

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SK Rapid Wien WSG Swarovski Tirol Riesengroß war der Jubel bei der WSG Tirol nach dem völlig überraschenden 3:2-Heimsieg gegen Red Bull Salzburg. Einmal mehr haben die Tiroler gezeigt, warum sie zu Recht als „Überraschungsteam der Saison“ bezeichnet werden. Die Kristallkicker begeisterten wieder einmal mit begeisterndem, mutigen Offensivfußball und belohnten sich mit einem Sieg gegen den Ligaprimus. Am Sonntag um 14:30 Uhr treffen die Tiroler, die nun zu den Europacup-Aspiranten zählen, auswärts auf Rapid. Das erste Saisonduell in Hütteldorfer konnte die WSG klar 3:0 gewinnen. Ein Ergebnis, das die Hütteldorfer wettmachen wollen. „Wir werden sie definitiv nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie sind eine Mannschaft, die heuer unglaublich gut Fußball spielt und zu Recht unter den ersten Sechs ist“, sagte Didi Kühbauer nach dem Spiel gegen den LASK.

So, 25.04.2021, 14:30 Uhr

RZ Pellets WAC - FC Red Bull Salzburg

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RZ Pellets WAC FC Red Bull Salzburg Nach zuletzt sechs Siegen am Stück mussten sich die Bullen am Mittwoch überraschend der WSG Tirol geschlagen geben. Der Tabellenführer, bei dem Trainer Jesse Marsch rotiert hat, verlor in Innsbruck 2:3. „Es ist eine gute Lektion für uns. Wir waren von Anfang an zu locker“, ärgerte sich Jesse Marsch. Der Titelkampf wurde durch den Ausrutscher aber nicht wirklich spannender, da weder Rapid noch der LASK einen Sieg einfahren konnten und sich die Punkte teilten. Im kommenden Auswärtsspiel gegen den WAC werden die Bullen dennoch auf Wiedergutmachung aus sein und den nächsten Schritt Richtung Titelgewinn anstreben. Der WAC wiederum kämpfte sich mit zuletzt zwei Siegen in Folge zurück in die Nähe der Europacup-Startplätze. „Wir haben uns das verdient. Wir haben es uns erkämpft und sind überglücklich“, jubelte Michael Liendl nach dem Sieg in Graz.

So, 25.04.2021, 17:00 Uhr

SK Sturm Graz - LASK

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SK Sturm Graz LASK Nicht zum ersten Mal in dieser Saison war Sturm Graz in einem Bundesliga-Spiel nicht vom Glück verfolgt. Zwei Mal traf Jantscher gegen den WAC die Stange, ein Handspiel des Gegners im Strafraum wurde übersehen und Geyrhofer mit einer Roten ausgeschlossen. Zudem verwandelte Liendl einen späten Elfmeter und fügte Sturm eine bittere Heimniederlage zu. „Die rote Karte zu kriegen ist unverständlich, jetzt gehen wir wieder belastet ins nächste Spiel rein, nehmen immer wieder Dinge aus Fehlentscheidungen in die nächste Partie mit, das schmerzt einfach“, haderte Christian Ilzer. Nun warten auf die Grazer zwei richtungsweisende Partien im Kampf um Europa, wenn das LASK-Doppel auf dem Programm steht. Die Linzer liegen aktuell auf Rang drei, haben zwei Punkte Vorsprung auf Sturm. „Es ist eine Mannschaft, die nicht einfach zu bespielen ist, aber bislang haben wir eigentlich immer gut performt gegen Sturm Graz und immer alle Punkte geholt“, zeigt sich Dominik Thalhammer zuversichtlich. Die jüngsten vier Ligapartien gegen Sturm konnte der LASK allesamt zu Null gewinnen (4:0, 2:0, 2:0, 2:0).

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von Daniel Ringsmuth; Foto: Harald Dostal/fodo.media