Fall Thomas H.: Auch Magdeburg mit Strafanzeige wegen Logo-Missbrauch

Nach dem Regionalligisten Chemnitzer FC hat auch Zweitligist 1. FC Magdeburg wegen der Verwendung des offiziellen Vereinslogos bei der Beerdigung des mutmaßlichen Neonazis Thomas H. Strafanzeige erstattet. Dies teilte der Europapokalsieger von 1974 am Dienstag mit. So sei laut Vereinsangaben bei der Trauerzeremonie am vergangenen Montag auf einem Trauerkranz ohne Zustimmung des Klubs das Vereinsemblem abgebildet gewesen. Jetzt Fußballreise buchen!
Logo-Missbrauch: Magdeburg mit Strafanzeige

Logo-Missbrauch: Magdeburg mit Strafanzeige

Die für die Niederlegung des Trauerkranzes verantwortlichen Personen waren zuletzt als Ordnungskräfte bei den Heimspielen des 1. FC Magdeburg tätig gewesen, werden künftig aber nicht mehr dort eingesetzt, so der Verein. Der Chemnitzer FC hatte schon am Montag wegen der Verwendung des eigenen Vereinslogos bei der gleichen Feier und eine Woche zuvor wegen Nötigung und Androhung vom schwererem Landfriedensbruch Anzeige erstattet.

Grund sind Vorkommnisse rund um das Spiel gegen VSG Altglienicke (4:4) am 9. März, als unter anderem durch eine Pyro-Show und Banner des verstorbenen, mutmaßlich rechtsradikalen Chemnitz-Fans H. gedacht worden war. Den Trauerbekenntnissen sollen möglicherweise strafbare Handlungen vorausgegangen sein, um die vom normalen Prozedere abweichende Choreographie zu ermöglichen.

 

SID

 

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