Der SC Paderborn hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf Relegationsrang drei verpasst. Die Ostwestfalen kamen beim SV Sandhausen über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus und sind seit fünf Spielen ungeschlagen.
Befreiungsschlag für Nünberg und Trainer Robert Klauß (Foto: SID)

Befreiungsschlag für Nünberg und Trainer Robert Klauß (Foto: SID)

Der 1. FC Nürnberg meldete sich nach schwierigen Wochen im Aufstiegsrennen zurück. Die Franken gewannen gegen das zuletzt starke Holstein Kiel verdient mit 2:1 (1:0), bleiben in der Verfolgergruppe und haben vorerst nur zwei Punkte Rückstand auf den direkten Aufstiegsplatz zwei.

Trotz zahlreicher Ausfälle gab Schlusslicht FC Ingolstadt ein Lebenszeichen von sich. Die durch mehrere Coronafälle dezimierten Schanzer erkämpften sich im Aufsteigerduell bei Hansa Rostock ein 1:1 (1:1). Mit jetzt sieben Punkten sind die Ingolstädter nach elf Spielen in Folge ohne Sieg weiter abgeschlagen.

Marcel Mehlem (5.) erzielte das frühe Führungstor für Paderborn. In der 17. Minute scheiterte Pascal Testroet mit einem schwach geschossenen Handelfmeter an Torwart Jannik Huth und vergab die große Chance zum 1:1. Bashkim Ajdini (90.+3) zeichnete dann für den späten Sandhäuser Ausgleich verantwortlich.

Nach starkem Saisonstart hatte Nürnberg drei der vergangenen vier Ligaspiele verloren, Manuel Schäffler (6.) brachte den Club nun aber schon früh in Führung. Vor leeren Rängen erhöhte Erik Shuranow (62.) mit einem spektakulären Tor in der zweiten Hälfte. Julian Korb (88.) gelang noch das Anschlusstor für die Störche.

Kiel, mit zwei Siegen aus den vorangegangenen drei Spielen eigentlich im Aufwind, bewegt sich nun weiter in der Nähe der Abstiegsplätze.

Rostock verpasste gegen Ingolstadt den dritten Sieg in den vergangenen fünf Spielen, bleibt aber mit 19 Zählern im Tabellenmittelfeld.

Zunächst erzielte Thomas Keller (41.) das zehnte Saisontor des Tabellenletzten, dann legte Hansa-Stürmer John Verhoek (49.) mit seinem zehnten Treffer der Spielzeit nach.

Am Freitag hatte Ingolstadt bekannt gegeben, dass nach sieben positiven Coronatests insgesamt 15 Personen aus dem sportlichen Bereich von häuslicher Quarantäne betroffen seien.

 

SID