Tuchel fast im Viertelfinale: PSG auch ohne Neymar eiskalt

Thomas Tuchel kann mit Paris St. Germain bereits für das Viertelfinale in der Champions League planen. Das Starensemble des deutschen Trainers gewann auch ohne seinen verletzten Superstar Neymar 2:0 (0:0) beim englischen Rekordchampion Manchester United. Die beiden Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer standen bei den Franzosen in der Startelf. Jetzt Fußballreise buchen!

Tuchel (l.) kann mit PSG für das Viertelfinale planen

Tuchel (l.) kann mit PSG für das Viertelfinale planen

Nach einer enttäuschenden ersten Hälfte ohne große Torchancen schlugen die hochüberlegenen Gäste nach Wiederanpfiff innerhalb von wenigen Minuten zweimal eiskalt zu. Presnel Kimpembe (53.) nach einer Ecke und Weltmeister Kylian Mbappe (60.) auf Vorlage von Angel di Maria sorgten im ersten Pflichtspielduell beider Teams für den glanzlosen Sieg des französischen Serienmeisters. Eine Minute vor dem Abpfiff verloren die Platzherren auch noch ihren französischen Weltmeister Paul Pogba durch eine Gelb-Rote Karte wegen wiederholten Foulspiels.

Paris feierte den ersten Sieg einer französischen Mannschaft im Old Trafford. PSG kann im Rückspiel am 6. März (21.00 Uhr) im heimischen Prinzenpark den ersten Viertelfinal-Einzug in der Königsklasse seit 2016 klar machen. Vor drei Jahren setzte sich PSG gegen den FC Chelsea durch und feierte an der Stamford Bridge (2:1) seinen bis dato einzigen Sieg auf der Insel. Der Scheich-Klub steht zum siebten Mal in Serie in der K.o.-Runde der Königsklasse, spätestens im Viertelfinale war aber stets Endstation.

Der wiedererstarkte Tabellenvierte der englischen Premier League konzentrierte vor sich 74.054 Zuschauern außer in den Anfangsminuten auf die Defensive und setzte vornehmlich auf Konter. Die Elf von Interims-Teammanager Ole Gunnar Solskjaer wurde mit fortlaufendem Spielverlauf jedoch immer passiver.

Neben dem seit drei Wochen verletzten Neymar (Mittelfußverletzung) fehlten Paris in Manchester auch Torjäger Edinson Cavani (Hüftverletzung) und der belgische WM-Dritte Thomas Meunier (Gehirnerschütterung). Neymar und wohl auch Cavani werden dem souveränen Tabellenführer der Ligue 1 in drei Wochen wohl immer noch fehlen. Im Tor gab Tuchel dem 41 Jahre alten Gianluigi Buffon den Vorzug vor dem 16 Jahre jüngeren Alphonse Areola.

Bis zur Halbzeit der enttäuschenden Partie blieben Torchancen Mangelware. Ohne Neymar und Cavani fehlte den spielerisch überlegenen Gästen lange die Zielstrebigkeit in der Offensive. Von Draxler war wenig zu sehen. Die Gesamtbilanz der ersten 45 Minuten: ein Schuss aufs Tor, fünf Gelbe Karten.

Nach der Pause schaltete Paris einen Gang hoch. Mbappe (64.) verpasste freistehend vor United-Torhüter David de Gea sogar das 3:0.

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SID

 

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