Champions League: Eine Vorschau auf die neue Saison 2019/2020

Die Königsklasse im Fußball ist das Ziel eines jeden Profi-Klubs, doch nur wenige schaffen es, sich diesenTraum zu erfüllen. Aus österreichischer Sicht sind in diesem Jahr die Salzburger endlich mitten drin und dürfen sich mit den Besten der Besten messen. Doch nicht nur in Salzburg fiebert man der neuen Saison in der Champions League entgegen – auch der LASK würde gerne am Honigtopf des Fußballs mitnaschen. Jetzt Fußballreise buchen!

Salzburg und der LASK

Da die Salzburger als Meister fix in der Gruppenphase stehen und der LASK in der 3. Qualifikationsrunde einsteigt, könnte es in diesem Jahr sogar zwei österreichische Vertreter geben. Doch die Linzer müssen dafür noch zwei Hürden überspringen. Die Erste hat es dann auch gleich in sich.

Der österreichische Vizemeister muss, um in die Playoffs zu gelangen, am Sieger der Partie PSV Eindhoven gegen FC Basel ran – kein leichtes Los. In den Playoffs würde dann wahrscheinlich ein noch größerer Brocken im Wege stehen. Neo-Trainer Valerie Ismael weiß allerdings auch aus seiner aktiven Karriere, dass alles möglich ist und legt die Hoffnungen auch auf die Linzer Fans (Bild rechts). "Wir freuen uns auf die Herausforderung gegen PSV oder Basel antreten zu können. Beide sind zwei sehr erfahrene Gegner im internationalen Geschäft, wir nehmen jedoch die Rolle des Außenseiters gerne an und werden alles daran setzen, hier eine Top-Leistung abzurufen. Mit unseren Fans im Rücken ist jedoch alles möglich!", so der LASK-Trainer. Kurios: Der Verlierer aus der Begegnung Eindhoven gegen Basel findet sich in der Europa League-Quali gegen den SK Sturm Graz wieder.

Die Hinspiele der 3. Quali-Runde werden am 6. und 7. August ausgetragen. Die Rückspiele am 13. August. Die Linzer müssen zunächst auswärts antreten. Sollte der LASK scheitern, so steht man zumindest fix in der Gruppenphase der Europa League. Du möchtest selbst auch den Nervenkitzel eines Spiels erleben? Dann informiere dich über alle Casinos at oder spiele direkt im Spielcasino Online.

Das Rennen um die Plätze in der Gruppenphase beginnt

Auch internationale Top-Teams müssen erst die Vorrunden überstehen, um im Konzert der ganz Großen mitspielen zu dürfen. Neben dem angesprochenen Kracher zwischen Eindhoven und Basel treffen sich auch weitere namhafte Klubs im direkten Duell. So muss etwa Viktoria Pilsen in der 3. Quali-Runde gegen Olympiakos Piräus ran. Der ehemalige „Bayern-Bezwinger“ BATE Borisow (Weißrussland) war schon öfter in der Königsklasse vertreten. Um es erneut in die Playoffs zu schaffen, muss man diesmal allerdings an Rosenborg Trondheim vorbei, die im Vorjahr auch Gruppen-Gegner der Salzburger in der Europa League waren. Weiters wollen auch noch Klubs wie Celtic Glasgow, FC Kopenhagen, Dinamo Zagreb oder Roter Stern Belgrad in die Playoffs aufsteigen.

Die üblichen Favoriten

All die oben genannten Klubs zählen kaum zum erweiterten Favoritenkreis der Champions League. Da stehen wohl, wie fast jedes Jahr, die üblichen Verdächtigen weit über den Qualifikanten. Ambitionen auf den Titel haben schon so einige Klubs angemeldet. Der FC Barcelona will mit Lionel Messi und den Neuzugängen Frenkie de Jong und Antoine Griezmann endlich wieder den Pot nach Katalonien holen. Das hatte Messi den Fans schon im Vorjahr versprochen, scheiterte dann aber spektakulär am späteren Sieger FC Liverpool im Halbfinale. In diesem Jahr soll es mit den Neuen im Team besser klappen. Ob da auch noch ein Neymar Jr. hinzukommt, steht zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht fest.

Seriensieger Real Madrid hat ein „Katastrophenjahr“ hinter sich. In La Liga nur auf Rang 3, in der Champions League gegen Ajax Amsterdam raus geflogen und im Copa del Rey eigentlich nie so richtig motiviert, steht der neue und alte Trainer Zinedine Zidane wieder ordentlich unter Erfolgsdruck. Der Königstransfer Eden Hazard wird aber nicht reichen um sich wieder ganz an die Spitze zu ballern. Ein Gareth Bale wird dabei wohl nicht mehr mithelfen können, denn der steht auf der Abschussliste Zidanes.

Ebenfalls „eingeplant“ ist der Titel beim italienischen Serienmeister Juventus Turin. Cristiano Ronaldo wurde nur für ein Ziel geholt – die Champions League zu gewinnen. Wie für Real Madrid war auch für die „alte Dame“ Ajax Amsterdam der große Spielverderber. Doch die Italiener haben sich klug verstärkt und wollen das Ziel erneut in Angriff nehmen. Unter dem neuen Trainer Maurizio Sarri soll mit den Neuzugängen Aaron Ramsey, Adrien Rabiot, Matthijs de Ligt und Heimkehrer Gianluigi Buffon der große Coup endlich wieder gelingen.

Die Bayern aus München wollen auch in diesem Jahr wieder in die Elite der europäischen Top-Klubs vorstoßen. Dazu wäre aber auch zumindest eine Halbfinal-Teilnahme notwendig. Doch in München will man nicht nur dazu gehören, sondern wieder die Nummer eins werden. Am Transfermarkt hat sich der deutsche Rekordmeister in diesem Sommer allerdings noch nobel zurückgehalten. Kritische Stimmen kamen deswegen auch aus den eigenen Spielerreihen. Ein Robert Lewandowski, oder auch Keeper Manuel Neuer, forderten zuletzt auch in der Öffentlichkeit mehr Offensiv-Power in Sachen Transfers. Ob es auch mit dem vorhandenen Spielermaterial ausreicht um bis ins Finale vorzudringen?

Vier englische Finalisten als Gradmesser

Die englischen Top-Klubs gehören eigentlich immer zum Favoritenkreis. Seit dem vergangenen Mai wissen wir, dass auch die Spurs aus Tottenham das Zeug dazu haben bis ins Finale vorzudringen. Der FC Liverpool geht als Titelverteidiger in die neue Saison. Der FC Chelsea kommt als Europa-League-Sieger zurück in die Königsklasse und der englische Meister Manchester City will endlich auch fern der britischen Insel erfolgreich sein. Und auch in der kommenden Champions-League-Saison stehen die Chancen wieder gut, dass es erneut ein englischer Klub ins Finale schafft. Denn die anderen Vereine werden es wohl früher oder später mit Pep, Klopp & Co. zu tun bekommen.

Die gefährlichen Außenseiter

Der Geheimtipp der vergangenen Jahre konnte seine hohen Erwartungen nicht erfüllen. Paris Saint Germain wird, ob mit oder ohne Neymar, auch diesmal wieder zum erweiterten Favoritenkreis gezählt. Das trifft wohl auch auf den spanischen Vizemeister Atletico Madrid zu. Ob es ohne Antoine Griezmann besser läuft als im Vorjahr wird man erst sehen. Doch die „Los Colchoneros“ standen in den letzten sechs Jahren zweimal im Finale und verloren beide gegen den Stadtrivalen Real. Nach den zahlreichen Abgängen bleibt abzuwarten, ob Ajax Amsterdam noch mal so eine sensationelle Saison in der Champions League abliefern kann. Neben Juventus haben sich auch die anderen italienischen Vertreter weiter verstärkt. Der SSC Napoli und Inter Mailand könnten dadurch auch wieder zu alter Größe zurückfinden und Atalanta Bergamo eventuell als „Ajax-Nachfolger“ für Furore sorgen. Es wird auf jeden Fall wieder eine spannende und spektakuläre Champions-League-Saison 2019/2020.

Alle Endspiele der Champions League

1992/93 Olympiastadion München Olympique Marseille 1:0 AC Mailand
1993/94 Olympiastadion Athen AC Mailand 4:0 FC Barcelona
1994/95 Ernst-Happel-Stadion Wien Ajax Amsterdam 1:0 AC Mailand
1995/96 Olympiastadion Rom Juventus Turin 1:1 n. V. / 4:2 i. E. Ajax Amsterdam
1996/97 Olympiastadion München Borussia Dortmund 3:1 Juventus Turin
1997/98 Amsterdam Arena Amsterdam Real Madrid 1:0 Juventus Turin
1998/99 Camp Nou Barcelona Manchester United 2:1 FC Bayern München
1999/00 Stade de France Saint-Denis Real Madrid 3:0 FC Valencia
2000/01 Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand FC Bayern München 1:1 n. V. / 5:4 i. E. FC Valencia
2001/02 Hampden Park Glasgow Real Madrid 2:1 Bayer 04 Leverkusen
2002/03 Old Trafford Manchester AC Mailand 0:0 n. V. / 3:2 i. E. Juventus Turin
2003/04 Arena Auf Schalke Gelsenkirchen FC Porto 3:0 AS Monaco
2004/05 Atatürk-Olympiastadion Istanbul FC Liverpool 3:3 n. V. / 3:2 i. E. AC Mailand
2005/06 Stade de France Saint-Denis FC Barcelona 2:1 FC Arsenal
2006/07 Olympiastadion Athen AC Mailand 2:1 FC Liverpool
2007/08 Olympiastadion Luschniki Moskau Manchester United 1:1 n. V. / 6:5 i.E. FC Chelsea
2008/09 Olympiastadion Rom FC Barcelona 2:0 Manchester United
2009/10 Estadio Santiago Bernabéu Madrid Inter Mailand 2:0 FC Bayern München
2010/11 Wembley-Stadion London FC Barcelona 3:1 Manchester United
2011/12 Allianz Arena München FC Chelsea 1:1 n. V. / 4:3 i.E. FC Bayern München
2012/13 Wembley-Stadion London FC Bayern München 2:1 Borussia Dortmund
2013/14 Estádio da Luz Lissabon Real Madrid 4:1 n. V. Atlético Madrid
2014/15 Olympiastadion Berlin FC Barcelona 3:1 Juventus Turin
2015/16 Giuseppe-Meazza-Stadion Mailand Real Madrid 1:1 n. V. / 5:3 i.E. Atlético Madrid
2016/17 Millennium Stadium Cardiff Real Madrid 4:1 Juventus Turin
2017/18 Olympiastadion Kiew Real Madrid 3:1 FC Liverpool
2018/19 Estadio Metropolitano Madrid FC Liverpool 2:0 Tottenham Hotspur
2019/20 Atatürk-Olympiastadion Istanbul ...???

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