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Dominanz im Fußball – eine Frage des Systems?

Jürgen Klopp wurde nicht zu unrecht zum Welt-Trainer des Jahres 2019 gewählt. Zwar verpasste der deutsche Coach mit den Reds nur um einen Zähler den so heiß begehrten Titel in der englischen Premier League, doch in der europäischen Königsklasse führte kein Weg an der Anfield Road und dem FC Liverpool vorbei. Wenn du online spielen möchtest, führt kein Weg an seriöse Casinos vorbei. Dominanz im Fußball – eine Frage des Systems?


Jürgen Klopp kann mit den Reds weiter Geschichte schreiben

In den vergangenen Jahren dominierten die spanischen Klubs den europäischen Fußball. Real Madrid gewann dreimal in Folge die Champions League, der FC Sevilla ist Rekordsieger in der Europa League. Auch die Jahre davor wurde der Fußball auf spanische bzw. katalanische Art neu geprägt und definiert. Der FC Barcelona hatte nicht nur seit Lionel Messi den Fußball neu erfunden. Das sogenannte Tiki-Taka aus der Schule des FC Barcelona und seinem Lehrmeister Johan Cruyff, war das System schlechthin. Angriffsfußball mit System und Ballbesitz als Grundvoraussetzung waren Garantie für Erfolg und Titelgewinne. Jahrelang versuchten andere Klubs und Trainer dieses System zu entschlüsseln und eine Gegenwaffe dafür zu entwickeln. Das klappte jedoch nur in den seltensten Fällen. Deshalb versuchte man dieses Spielsystem zu kopieren. Doch dazu braucht man nicht nur die technische Ausbildung und die Fähigkeiten, sondern auch die passenden Spieler und den beinahe schon im Schlaf agierenden Kader. Für viele Vereine und Klubs war das eben einfach nicht zu machen. Dazu kam eben dieser Ausnahmekicker namens Lionel Messi (Bild unten), der seine Gegenspieler im „Notfall“ wie Slalom-Stangen umkurvte und aus den unmöglichsten Situationen erfolgreiche Abschlüsse kreieren konnte. Was war zu tun und wer sollte das schaffen?

In der Königsklasse des europäischen Fußballs war dann aber doch nicht immer der FC Barcelona das dominanteste Team. Ausgerechnet Erzrivale Real Madrid gewann die Champions League dreimal in Folge und zwölf Mal insgesamt. Dabei hatte Erfolgstrainer Zinedine Zidane kein neues System erfunden und auch keine Kopie des katalanischen Fußballs angestrebt und erzeugt. Klar, ein Cristiano Ronaldo war DIE Torgarantie schlechthin – eine Tormaschine eben und erfolgreicher Gegenspieler zu Lionel Messi. Doch in der spanischen La Liga kam man am FC Barcelona eben auch nur selten bis gar nicht vorbei. Und irgendwann war die Serie der Dominanz auch in der Champions League vorbei.

Nun zeichnet sich eine ähnlich dominante Ära ab. Die englischen Teams beherrschen den Kontinent und mit dem sogenannten „Angriffspressing“ hat man eine neue Form des erfolgreichen Fußballs gefunden. Der FC Chelsea gewann die Europa League gegen den FC Arsenal und die Reds vom FC Liverpool holten sich den Champions-League-Titel gegen die Tottenham Hotspurs aus London. Vier Finalisten und alle vier kamen von der Insel. Die Meisterschaft dominierte in den vergangenen Jahren allerdings Pep Guardiola und seine Skyblues von Manchester City. In dieser Spielzeit zeichnet sich aber auch hier eine Wachablöse an der Spitze ab. Der FC Liverpool dürfte sich wohl den Titel in der Premier League kaum noch nehmen lassen. Dazu sind aktuell 22 Punkte Vorsprung einfach zu viel Polster. Da wird wohl auch der Brexit nicht viel an der Dominanz der britischen Klubs ändern, oder doch?

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