Für Trainer Mircea Lucescu war das erste Pflichtspiel von Dynamo Kiew nach 221 Tagen ein Zeichen der Hoffnung. "Fußball gibt Hoffnung, Begeisterung und Motivation für das Leben", sagte der rumänische Coach nach dem torlosen Unentschieden in der Champions-League-Qualifikation gegen Fenerbahce Istanbul.
"Fußball gibt Hoffnung": Kiew-Trainer Lucescu
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Wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine fand die Partie des Rekordmeisters vor 11.000 Zuschauern im Miejski-Stadion im polnischen Lodz statt. Beide Mannschaften trugen Trikots mit der Aufschrift "Stop War". Das Dynamo-Team stellte sich zusätzlich vor Spielbeginn in eine ukrainische Flagge gehüllt auf und sang gemeinsam die Nationalhymne.

Eine wichtige Symbolik aus Sicht von Lucescu: "In Europa ist ein schrecklicher Krieg im Gange und dies soll alle daran erinnern, dass er noch nicht vorbei ist." Seine Mannschaft muss am 27. Juli (19.00 Uhr) zum Rückspiel beim türkischen Vizemeister antreten. Plänen zufolge soll die ukrainische Liga trotz der anhaltenden Kriegsattacken am 23. August wieder starten.

 

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