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Deutsche Bundesliga

Wasserball in Nürnberg: Bayer verschenkt Sieg an Herrlichs Geburtstag

Am 47. Geburtstag von Trainer Heiko Herrlich hat Bayer Leverkusen seinen fünften Saisonsieg geradezu verschenkt. Die Werkself war bei Aufsteiger 1. FC Nürnberg in einem teils kuriosen "Wasserball"-Spiel lange klar überlegen, kam aber nach dem Ausgleich von Georg Margreitter (56.) nur zu einem 1:1 (1:0) im Dauerregen über Franken. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Gäste, die durch Kai Havertz (30.) in Führung gegangen waren, das erste Montagsspiel der Saison klar dominiert. Jetzt Fußballreise buchen!

Havertz' Tor reichte Bayer nicht zum Sieg

Havertz' Tor reichte Bayer nicht zum Sieg

Leverkusen verpasste durch das Unentschieden in der letzten Begegnung des 13. Spieltags den Anschluss ans Mittelfeld. Der Club ist nun seit sieben Spielen ohne Sieg, verließ aber immerhin den Relegationsplatz. Nach einer sehr schwachen ersten Halbzeit bäumte sich der Aufsteiger auf und liegt aufgrund der besseren Tordifferenz im Vergleich mit dem punktgleichen VfB Stuttgart nun auf Rang 15.

Das Spiel war stark beeinflusst von den äußeren Bedingungen. In Nürnberg regnete es seit dem frühen Nachmittag zum Teil wolkenbruchartig, bei jedem Schritt spritzte auf dem Rasen das Wasser, der Ball wurde bisweilen durch Pfützen abrupt abgebremst. Hinzu kam, dass die Fanblocks beider Mannschaften aus Protest gegen die Montagsspiele zunächst leer blieben. Die Nürnberger Anhänger tauchten erst nach der Pause auf.

Die Pfützen führten zu kuriosen Situationen, etwa in der 9. Minute, als der Ball im Strafraum stoppte und schussbereit für Karim Bellarabi bereit lag. Nach der anschließenden Ecke traf Sven Bender nur die Latte. Leverkusen kam mit den Bedingungen aber zunächst sehr gut zurecht, dominierte, drängte den Club an und in dessen nassen Strafraum zurück. Vor allem über Julian Brandt liefen viele Angriffe.

Leverkusen ging auch mehr als verdient in Führung: Bredlow faustete eine etwas verunglückte Flanke von Kevin Volland vor die Füße von Havertz. Bayer hatte um die 75 Prozent Ballbesitz, spielte zielstrebig und schnörkellos, ließ dann aber überraschend nach. Nach der Pause begann der Club, sich mit Leidenschaft gegen die Niederlage zu wehren. Der Ausgleich war der verdiente Lohn.

Bayer-Keeper Lukas Hradecky rettete in einer turbulenten Schlussphase letztlich sogar das Unentschieden gegen den eingewechselten Adam Zrelak (87.). Zwei Minuten später musste Bellarabi verletzt raus, Bayer beendete die Partie zu zehnt.

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SID


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