FIFPRO über Äußerungen zu Werner: "Nicht hinnehmbar"

Generalsekretär Jonas Baer-Hoffmann von der Spielervertretung FIFPRO Europa hat Fußball-Bundesligist RB Leipzig für Äußerungen zu Stürmer Timo Werner kritisiert. Die FIFPRO glaubt, dass der Klub Druck auf den Spieler ausübt, damit dieser entweder verlängert oder noch in diesem Sommer wechselt, damit der Verein eine Ablösesumme erzielen kann. Jetzt Fußballreise buchen!
Die Zukunft von Timo Werner ist noch offen

Die Zukunft von Timo Werner ist noch offen

"Spieler haben selbstverständlich das Anrecht, dass ihre Verträge von Seiten der Vereine eingehalten werden", sagte Baer-Hoffmann bei Sky Sport News HD: "Sollten sich diese unterschwelligen Androhungen bei Timo Werner fortsetzen, ist dies nicht hinnehmbar."

Da die Vertragslaufzeiten von Spielern und Vereinen gemeinsam verhandelt und festgelegt werden, müsse ein Spieler "ohne Druck und Androhungen möglicher Konsequenzen in der Lage sein, diesen einzuhalten und danach frei über den weiteren Verlauf seiner Karriere bestimmen zu können", sagte der Generalsekretär.

Die FIFPRO stützt sich dabei offenbar auf Aussagen von Ralf Rangnick. Der scheidende Sportdirektor hatte im kicker davon gesprochen, dass Werner von Leipzigs Fans ausgepfiffen werden könnte, falls dieser seinen Vertrag aussitzen wolle.

Werner steht noch bis 2020 beim Pokalfinalisten unter Vertrag, zum Ende der vergangenen Bundesliga-Saison wurde jedoch immer wieder über einen Wechsel des 23-Jährigen in diesem Sommer spekuliert. Vor allem Meister Bayern München gilt als Interessent.

 

SID

 

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