Fußball-Nationalspieler Leroy Sane von Bayern München bereut sein "Bling-Bling-Image" und das große Tattoo seiner selbst auf seinem Rücken. Mit dem Kunstwerk, für das er sich heute nicht mehr entscheiden würde, und einem Auftritt bei der Nationalmannschaft in einem teuren, auffälligen Fellmantel habe er den Menschen "offenbar Stoff" geliefert, sagte der 25-Jährige im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel.
Leroy Sane zeigt sich selbstkritisch

Leroy Sane zeigt sich selbstkritisch

"Die Leute stecken mich in diese Bling-Bling-Schublade", sagte der Offensivspieler. Er habe sich gefragt, "was ich vielleicht falsch gemacht habe. Ich war jemand, der vor allem in jungen Jahren erst einmal gegen die Wand laufen musste, auch wenn es wehtat." Er habe aber auch gegen Vorurteile anzukämpfen: "Ich habe schon das Gefühl, dass auf mich anders geschaut wird als auf andere."

Dass ihn Bundestrainer Joachim Löw kurz vor der WM 2018 aus dem Kader gestrichen hat, habe ihn schwer getroffen. Ein klärendes Gespräch habe es bis heute nicht gegeben, sagte Sane: "Eigentlich haben wir das nie wirklich vertieft." Dennoch sei das Verhältnis zu Löw immer sehr gut gewesen.

 

SID