Jesse Marsch ist nicht mehr Trainer von RB Leipzig. Der deutsche Bundesligist trennt sich nach nicht einmal einem halben Jahr vom US-Amerikaner, der zuvor bei Red Bull Salzburg engagiert war. Die Sachsen hatten zuletzt in der Meisterschaft drei Niederlagen in Serie kassiert. 

"Die Trennung von Jesse Marsch ist uns nicht leichtgefallen, denn ich schätze Jesse als Mensch und Trainer sehr. Es ist schade, dass es in dieser Konstellation nicht wie erhofft geklappt hat und dieser Schritt nun notwendig wurde, weil leider die gewünschte Entwicklung und somit auch die notwendigen Ergebnisse für unsere Saisonziele ausgeblieben sind", sagt Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Jesse Marsch selbst meint: "Ich bin sehr dankbar, Teil der Red-Bull-Familie zu sein und diese Chance erhalten zu haben! Bis zuletzt hatte ich die Hoffnung, dass wir nach einem unruhigen Start in die Saison und wechselhaften Auftritten als Gruppe zu mehr Geschlossenheit und Stabilität finden und das sprichwörtliche Ruder herumreißen. Leider haben wir das nicht geschafft - nach einem Gespräch mit Oliver Mintzlaff sind wir dann gemeinsam zum Entschluss gekommen, auf der Trainerposition eine Veränderung vorzunehmen."

"Ich behalte ausschließlich positive Gedanken in Erinnerung und wünsche dem Verein, der Mannschaft, dem Staff und allen Fans, dass RB Leipzig sehr schnell wieder zu alter Stärke zurückfindet, und bin angesichts der Qualität im Team und im Verein sicher, dass der Club seine Ziele erreichen wird", so Marsch abschließend. 

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