Frankfurt mit Provokationen zum Sieg: "Hat mit Cleverness zu tun"

Die Spieler von Eintracht Frankfurt haben im Play-off-Rückspiel der Europa League den schwachen Tag des Schiedsrichters Orel Grinfeld bewusst zu ihren Gunsten genutzt. "Wir haben gemerkt, dass er nicht so gut im Spiel ist", sagte Torhüter Kevin Trapp nach dem 3:0 (1:0) gegen Racing Straßburg. Provokationen in Richtung der Gegenspieler seien daher "ein gutes Mittel" gewesen. Jetzt Fußballreise buchen!
Orel Grinfeld ist FIFA-Schiedsrichter

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Nahezu "perfekt gemacht" hatte dies laut Trapp sein Mitspieler Dominik Kohr, der nach einem Zweikampf die Hand von Straßburgs Dimitri Lienhard (55.) ins Gesicht bekam - und damit quasi den Platzverweis des Gegenspielers herausholte. "Unser Trainer hat gesagt, wir sollen provozieren und sehen, was geht. Das hat einfach mit Cleverness zu tun", sagte Kohr mit Blick auf die Halbzeit-Anweisungen von Trainer Adi Hütter.

Auslöser eines hitzigen Abends war allerdings Frankfurts Ante Rebic gewesen, der nach einer Grätsche Straßburgs Keeper Matz Sels touchierte und eine umstrittene Rote Karte sah (44.). Das führte sogar zu Tumulten im Kabinengang.

"Es war sehr emotional", sagte Trapp, der den Unparteiischen für seine Spielleitung heftig kritisierte: "Das war teilweise vogelwild. Zudem ließ er nicht mit sich reden, so eine Arroganz habe ich noch nicht erlebt."

 

SID

 

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